Die mehrjährige krautige Pflanze wird zwischen 5 und 20 cm hoch. Die Laubblattspreite der Sommerlaubblätter ist am Grund eiförmig-herzförmig und unbehaart. Die Blätter bilden keine grundständige Rosette, sondern stehen langgestielt am Stängel. Jeder Blattstiel hat an der Basis ein Paar Nebenblätter, die am Rand dünn gezähnt sind. Die meist hellvioletten Blüten stehen jeweils an der Spitze der Stängel. Die Kelchblätter werden samt Anhängseln 5 bis 7 mm lang. Der Sporn der Krone ist weißlich, leicht gebogen und längs gekerbt. Das untere Kronblatt besitzt violette Adern auf weißem Grund. Sonst ist die Blütenfarbe (hell)blaulila. Blütezeit ist von März bis Juni.
Die Chromosomenzahl beträgt für alle drei Unterarten 2n = 40.
Standort
Als Standort bevorzugt diese Pflanzenart nährstoffarme saure, sandige Lehmböden und ist häufig auf Heiden, Magerrasen und in lichten Wäldern bzw. an Waldrändern anzutreffen.
Verbreitung & Vorkommen
Es ist in Mitteleuropa eine Verbandscharakterart des Violion caninae-Verbands, kommt aber auch in Gesellschaften des Mesobromion oder Molinion vor. Das Hundsveilchen ist in ganz Europa und Westasien verbreitet.
Aus derselben Gattung (Viola)
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