Vanilleblumen sind immergrüne Sträucher. Die Pflanze wird bis zu 80 cm hoch und bis zu 100 cm breit, die Blätter sind dunkelgrün und runzelig. Vom Frühsommer an erscheinen bis weit in den Herbst kleine violette bis lavendelblaue, stark und angenehm duftende Blüten.
Alle Pflanzenteile sind giftig.
Vergiftungserscheinungen: Cynoglossin steigert die Herzfrequenz, lähmt das Atemzentrum und erweitert die Pupillen. Tod durch Herzstillstand in der Diastole ist möglich.
Durch Beimengung von Heliotropium-Samen in Tierfutter kann es bei Tieren zu schweren Vergiftungen kommen, die auch zum Tod führen können.
| Giftige Pflanzenteile | ganze Pflanze |
| Giftstoffe | Pyrolizidin-Alkaloide |
Folgesymptome
Atemlähmung, Pupillenerweiterung, erhöhter Puls (Tachykardie)
Sofortmaßnahmen
sofort Gabe von 10g Kohle-Pulver (Kohle-Pulvis), Erbrechen auslösen, Gabe von Natriumsulfat (= Glaubersalz = Schwefelsaures Natron): ein Esslöffel auf 250ml Wasser
Verbreitung & Vorkommen
Ursprünglich stammt die Vanilleblume aus den peruanischen Anden.
Inhaltsstoffe
Wie viele Raublattgewächse enthält auch die Vanilleblume neben den Duftstoffen auch 0,9% giftige Pyrrolizidinalkaloide z.B. Heliotrin und Cynoglossin.
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