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Mongolische Waldrebe

Clematis tangutica (Maxim.) Korsh.

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Protoanemonin (auch Anemonol oder Ranunculol) ist ein Lacton der Hydroxy-penta-2,4-diensäure, welches in unterschiedliche Konzentration als Toxin in allen Hahnenfußgewächsen vorkommt.

Bei der Verletzung der Pflanzen wird Protoanemonin freigesetzt und bei Kontakt mit der Haut oder Schleimhaut kommt es zu Vergiftungserscheinungen wie Rötung, Juckreiz oder gar Blasenbildung auf der Haut (Hahnenfußdermatitis). Bei der inneren Aufnahme beeinflusst es das Nervensystem: Es kommt zu Erbrechen, Durchfall und Schwindelanfällen, aber auch zu Krämpfen und Lähmungserscheinungen.

Protoanemonin ist wirksam gegenüber Pilzen.

Beim Trocknen der Pflanze wird Protoanemonin in das ungiftige Anemonin übergeführt.

Giftige Pflanzenteileganze Pflanze
Giftigstes PflanzenteilBlatt oder Stängel
GiftstoffeProtoanemonin

Folgesymptome

Erbrechen, Durchfall, Rötung, Lähmungserscheinungen, Magen-Darm-Störungen, Krämpfe, Nierenreizung

Symptome bei Hautkontakt

Blasenbildung, Hautreizung, Juckreiz, Rötung, Schleimhautreizung

Sofortmaßnahmen

sofort Gabe von 10g Kohle-Pulver (Kohle-Pulvis)

Inhaltsstoffe

Protoanemonin (auch Anemonol oder Ranunculol) ist ein Lacton der Hydroxy-penta-2,4-diensäure, welches in unterschiedliche Konzentration als Toxin in allen Hahnenfußgewächsen vorkommt.

Aus derselben Gattung (Clematis)

Alle Pflanzen der Gattung Clematis

Aus derselben Familie (Hahnenfußgewächse)

Alle Pflanzen der Familie Hahnenfußgewächse