Der Nickender Zweizahn wächst als einjährige krautige Pflanze und erreicht eine Wuchshöhe von 10 bis 90 cm. Der Stängel ist aufrecht und häufig von gelbgrüner Färbung. Die Laubblätter sind verlängert-lanzettlich geformt, ungeteilt und am Grund paarweise miteinander verwachsen. Sie sind scharf gesägt, hellgrün, kahl, oder an der Oberseite manchmal etwas behaart.
Die einzeln stehenden Blütenköpfchen weisen einen Durchmesser von mehr oder weniger 30 mm auf. Besonders beim Verblühen beginnen sie zu „nicken“. Die Hüllblätter sind zweireihig angeordnet, die äußeren sind laubblattartig ausgebildet und viel länger als die inneren. Diese sind breit-oval und von braungrüner Färbung. Zungenblüten sind häufig vorhanden und gelb, die Röhrenblüten sind mehr goldgelb gefärbt. Die Spreublätter sind so lang wie die Frucht und die Grannen. Die Blütezeit reicht von Juli bis September.
Die Achäne ist drei- bis vierkantig geformt und besitzt vier Grannen.
| Wasserbedarf | hoch |
Standort
Der Nickende Zweizahn wächst in Ufersaumgesellschaften, an Gräben, Teichen, in Sümpfen, Flachmooren und auf feuchten Äckern. Er bevorzugt nasse, nährstoff- und stickstoffreiche Schlamm- und Tonböden.
Verbreitung & Vorkommen
Bidens cernua kommt in Europa, über den Balkan bis nach Nord- und Ostasien vor. Er ist ein eurasisch-kontinentales Florenelement. In Österreich und der Schweiz ist die Art zerstreut zu finden.
Der Nickende Zweizahn kommt in Deutschland zerstreut bis verbreitet vor. In den Alpen steigt er bis in Höhenlagen von 1100 Meter.
Inhaltsstoffe
Sesquiterpenlactone
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