Alpen-Goldregen
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Aufgrund des Giftigkeit anderer Arten der Gattung sehr giftverdächtig.
| Giftige Pflanzenteile | ganze Pflanze |
| Giftigstes Pflanzenteil | unreife Frucht, Frucht, Samen, Rinde |
| Giftstoffe | Alkaloide, Chinolizidin-Alkaloide |
Erste Symptome
Erbrechen
Folgesymptome
Schwindel, Atemlähmung, Schläfrigkeit, Verwirrtheit, Pupillenerweiterung, Brennen im Mund /Rachenraum, Schweißausbrüche, Delirium, Lähmungserscheinungen, Krämpfe, erhöhter Speichelfluss, Kreislaufkollaps, Durst
Sofortmaßnahmen
sofort Gabe von 10g Kohle-Pulver (Kohle-Pulvis), Erbrechen auslösen, Gabe von Natriumsulfat (= Glaubersalz = Schwefelsaures Natron): ein Esslöffel auf 250ml Wasser
Inhaltsstoffe
Hierbei wird von den Inhaltsstoffen des Gewöhnlichen Goldregens, Laburnum anagyroides ausgegangen:
Alle Pflanzenteile des Goldregens sind sehr giftig, besonders die Samen. Die Samen enthalten bis zu 3 Prozent des stark giftigen Chinolizidinalkaloids Cytisin, in den Blüten sind ungefähr 1 Prozent des Giftstoffes enthalten, die Blätter enthalten etwa 0,5 Prozent Cytisin. Der Gehalt kann jahreszeitlich bedingt schwanken. Neben dem Hauptalkaloid Cytisin wurden auch N-Methylcytisin und Pyrrolizidinalkaloide wie z. B. Laburnin nachgewiesen. Für den Menschen gelten 3 bis 4 unreife Hülsenfrüchte, 15 bis 20 Samen oder 10 Blüten als tödlich.
Aus derselben Gattung (Laburnum)
Alle Pflanzen der Gattung Laburnum →
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