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Ampfer-Knöterich

Polygonum lapathifolium (L.) Delarbre

Die einjährigen Kräuter können sehr verschiedene Höhen erreichen (10 cm bis 1,5 m). Sie wachsen aufsteigend bis aufrecht, stark verzweigt bis nur wenig verzweigt. An den erdnahen Knoten wurzeln sie häufig. Die Stängel sind kahl, seltener auch sehr kurz und angedrückt behaart oder schwach drüsig. Oft sind sie ganz rot, rot überlaufen oder rot gepunktet.

Die Blätter sind eiförmig bis lanzettlich und je nach Unterart 2mal bis 6mal so lang wie breit. Oft haben sie in der Mitte der Blattfläche einen dunkelroten Fleck. Die Ochrea ist bräunlich und zylindrisch. Im Gegensatz zum ähnlichen Floh-Knöterich (Persicaria maculosa) ist die Ochrea am oberen Rand kahl oder nur kurz (< 0,5 mm) bewimpert.

Die Blütenstände stehen meistens endständig, manchmal blattachselständig. Sie bestehen aus 2–5 locker voneinander getrennten Scheinähren. Diese selber sind dicht walzenförmig. Sie können aufrecht oder etwas überhängend sein. Ihr Durchmesser beträgt zur Fruchtzeit 6–8mm. Die Blüten sind grünlichweiß bis rosa. Sie bestehen aus 4, seltener 5 Tepalen.

Standort

Sie wächst meist an nassen oder feuchten, offenerdigen, sowohl schlammigen wie sandigen oder kiesigen, bevorzugt nährstoffreichen Stellen wie in Gräben, an erdigen Flussufern oder nassen Ackerrändern.

Verbreitung & Vorkommen

Die Art ist fast kosmopolitisch verbreitet. In Mitteleuropa ist sie überall verbreitet und häufig.

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