Die ausdauernde krautige Pflanze erreicht Wuchshöhen von etwa 30 bis 60 cm. Der aufrechte, meist verzweigte, kurzhaarige Stängel ist gleichmäßig wechselständig beblättert und unter dem Körbchen hohl. Die Laubblätter sind lanzettlich bis verkehrt-eilanzettlich, ganzrandig oder fein gezähnt, schütter behaart, untere lang gestielt, oberste mit verschmälertem Grund sitzend.
Die Blütenkörbe stehen einzeln oder zu wenigen am Stängelende. Die Zunge der Zungenblüten ist goldgelb, 2,5 mm breit und 11 bis 16 mm lang.
Die Blütezeit liegt zwischen Mai und September.
Die Chromosomenzahl der Art ist 2n = 20.
Ochsenauge (Buphthalmum salicifolium) in Oberösterreich
Verwechslungsmöglichkeiten
Das Ochsenauge hat recht große Ähnlichkeit mit dem Weidenblättrigen Alant, es wird von Unkundigen nicht selten mit Arnika verwechselt. Bei Arnika sind die Laubblätter jedoch gegenständig.
Standort
Die kalkstete Pflanze bevorzugt Kalk-Magerrasen, (selten in Feuchtwiesen), trockene Wälder von der submontanen bis subalpinen Höhenstufe. Sie ist in Hochlagen eine Art der Seslerietalia-Gesellschaften, in tieferen Lagen in Gesellschaften der Verbände Mesobromion, Molinion, Erico-Pinion oder Geranion sanguinei.
Verbreitung & Vorkommen
In den Allgäuer Alpen steigt sie im Tiroler Teil an der Rotwand bei Elbigenalp bis zu 2000 m Meereshöhe auf.
In Österreich kommt sie häufig bis sehr häufig in allen Bundesländern vor. In der Schweiz ist sie ebenso verbreitet.
Inhaltsstoffe
Sesquiterpenlactone
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