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Hunds-Zahnlilie

Erythronium dens-canis

Die Hunds-Zahnlilie wächst als ausdauernde, krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 10 bis 30 cm. Dieser Geophyt bildet Zwiebeln als Überdauerungsorgane. Die Hunds-Zahnlilie besitzt zwei gegenständige Laubblätter, die eiförmig bis ei-lanzettlich sind und 6 bis 10 cm lang werden, sie sind braungrün, dunkelgrün oder graugrün gescheckt.

Die Blütezeit liegt zwischen Februar und April. Die nickende Blüte ist dreizählig. Die sechs purpurfarbenen, selten weißen Blütenhüllblätter sind rund 3 cm lang und zurückgebogen.

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 24.

Die Hunds-Zahnlilie wird zerstreut als Zierpflanze für Gehölzränder, Steingärten und lockere Rasen genutzt. Sie ist seit spätestens 1570 in Kultur. Es gibt mittlerweile mehr als zehn Sorten

Standort

Der Hundszahn wächst in Edellaubwäldern, Waldrändern und feuchten Wiesen, in Österreich in kollinen bis montanen Höhenlagen von 200 bis 2200 Meter.

Verbreitung & Vorkommen

Das Verbreitungsgebiet umfasst Südeuropa und das südliche Mitteleuropa. Erythronium dens-canis kommt in Nord-Portugal, Mittel-Italien, Albanien und Nordost-Griechenland bis Zentral-Frankreich, in der Schweiz, Mittelböhmen und den Karpaten vor. In Großbritannien wurde die Hunds-Zahnlilie eingebürgert. In Deutschland kommt die Art nicht vor. In Österreich kommt der Hundszahn im Burgenland, in der Steiermark und in Kärnten vor. Er gilt hier als regional gefährdet.

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