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Großblütiges Fettkraut

Pinguicula grandiflora

Zum Winter hin bildet die Pflanze eine Winterrosette und zum Frühjahr wieder eine (größere) Sommerrosette aus. Fleischige, hellgrüne, breit-eiförmige Blätter bilden dabei eine flach am Boden liegende Rosette mit bis zu 8 cm Durchmesser. Auf der Blattoberfläche sitzen gestielte Drüsen die einen Fangschleim absondern, dadurch wirkt die Blattoberfläche klebrig (fettig). Ist die Beute (z.B. Trauermücken, Ameisen oder Pollen) der Pflanze auf den Leim gegangen, wird diese anschließend durch enzymabsondernde, auf der Blattoberfläche sitzende Drüsen verdaut.

Ab Mai bis August blüht das Großblütige Fettkraut an einem bis zu 15 cm hohen, ebenfalls mit Fang- und Verdauungsdrüsen besetzten, aus der Mitte der Rosette wachsenden Blütenstängel rosa-violett bis purpurn, bei einem Einzelvorkommen in Irland reinweiß, in einzelner, zygomorpher, gespornter Blüte mit einem Durchmesser bis zu 4,5 cm. Die sich ausbildenden hellgrünen oder roten Fruchtkapseln tragen reichlich feine, schwarze Samen.

Standort

Es bevorzugt moosige, feuchte, halbschattige Standorte und ist kalkliebend.

Verbreitung & Vorkommen

Das Großblütige Fettkraut ist in Westeuropa (Irland, Spanien, Frankreich und Schweiz) beheimatet, strahlt aber bis Marokko aus.

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