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Inntaler Primel

Primula daonensis

Die Inntaler Primel ist ein ausdauernde, krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von bis zu 10 Zentimetern. Die oberirdischen Pflanzenteile sind drüsenhaarig behaart. Die grundständigen Laubblätter sind beiderseits drüsig behaart und im jungen Zustand gegen die Oberseite eingerollt.

Die Tragblätter sind 1 bis 3 Millimeter lang und eiförmig. Die zwittrigen Blüten sind fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die Blütenkrone ist rosa- bis purpurfarben mit einem weißen Schlund und trichterförmig ausgebreiteten, ausgerandeten Kronlappen. Die Kronröhre ist an ihrer Außenseite drüsig behaart.

Unterscheidungsmerkmale der Inntaler Primel gegenüber der Behaarten Primel: Die Inntaler Primel besitzt stets rote Drüsen. Ihr Blütenstandsschaft ist in der Regel länger als die Blätter. Die Blütenstiele sind 2 bis 6 Millimeter, der Kelch bis 4 Millimeter lang. Die Kelchzähne sind kürzer, bis 1,5 Millimeter lang und stumpf.

Die Blütezeit reicht von Juni bis Juli.

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 62, 63 oder 64.

Standort

Hier gedeiht diese Art auf sauren Böden in Krummseggenrasen, auf Schutt und in Silikatfeldern.

Verbreitung & Vorkommen

Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich vom südöstlichen Graubünden über die Bergamasker Alpen über Adamello und Judikarien bis zum Ortler. In Österreich die Inntaler Primel ausgestorben und war ehemals im Oberinntal und im Paznauntal verbreitet. Die Inntaler Primel kommt vorwiegend in der alpinen Höhenstufe, in Höhenlagen von 1600 bis 2800 Metern vor.

Aus derselben Gattung (Primula)

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