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Dieffenbachie

Dieffenbachia seguine

Vegetative Merkmale

Die Dieffenbachie ist eine robuste, immergrüne, ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von bis zu 3 Metern und Pflanzendurchmesser bis zu 60 Zentimeter erreicht. Die 35 bis 45 cm großen Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die einfachen Blattspreiten sind breit eiförmig bis länglich oder lanzettlich und glänzend dunkelgrün; sie weisen je nach Sorte weiße oder gelbe Musterungen auf.

Generative Merkmale
Es werden die für Araceae typischen Blütenstände gebildet.

Berührungen mit dem Saft der Pflanze können durch die enthaltenen Calciumoxalatkristalle zu starken Haut- und Schleimhautverletzungenen führen.
Mechanische Einwirkung auf spezielle Zellen in der Pflanze sorgt dafür, dass Calciumoxalat-Kristalle abgefeuert werden und beispielsweise das Gewebe im Mundraum, oder Augen verletzen. Durch diese Verletzungen können Enzyme, wie das proteolytische Dumbcain, ins Gewebe gelangen das daraufhin Symptome wie Jucken, Schwellungen und Schmerzen hervorruft.
Alle der schwer zu unterscheidenden Diefenbachia-Arten sind mehr oder weniger stark giftig.
Innere Aufnahme hat Übelkeit, Schwellung der Zunge, Herzrhythmusstörungen , Benommenheit, Lähmungserscheinungen, Anschwellung und Rötung der Schleimhäute und der Zunge, erhöhte Speichelproduktion, Sprechbehinderung und Schluckbeschwerden. Weitere Vergiftungsymptome können Übelkeit, Durchfall, Störungen des Herzrhythmus, Benommenheit und Lähmungen sein.

In kleineren Dosen verabreicht können die Pflanzenteile sowohl bei männlichen als auch bei weiblichen Tieren und Menschen anhaltende oder zeitlich begrenzte Unfruchtbarkeit zur Folge haben.

Giftige Pflanzenteileganze Pflanze
Giftigstes PflanzenteilBlatt oder Stängel, Saft / Milchsaft
GiftstoffeAlkaloide, Saponine, cyanogene Glykoside, Oxalate

Folgesymptome

Übelkeit, Durchfall, Herzrhythmusstörungen, geschwollene Zunge, Lähmungserscheinungen, Sprachstörungen, Schluckbeschwerden, Benommenheit

Symptome bei Hautkontakt

Augenreizung, Blasenbildung, Rötung, Tränenfluss, Hautirritationen

Sofortmaßnahmen

sofort Gabe von 10g Kohle-Pulver (Kohle-Pulvis), Erbrechen lassen, Haut-Schleimhautkontakt: Haut mit Wasser spülen, Augenkontakt: Augen mit Spritzflasche ausspülen, Haut-Schleimhautkontakt: Blasen steril abdecken

Inhaltsstoffe

Auf jeden Fall enthalten die Pflanzenteile einger Arten stark hautreizende Kalziumoxalat-Kristalle. Für die Giftwirkung werden auch verschiedene Inhaltsstoffe wie cyanogene Glykoside, Alkaloide und Saponine verantwortlich gemacht. Die sichere Giftstoffzusammensetzung ist noch nicht eindeutig geklärt. Besonders hohen Wirkstoffgehalt haben die Arten Dieffenbachia seguine und Dieffenbachia picta.

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