Der Jasmin ist ein sommergrüner, 0,4 bis 5 Meter, in Spalieren bis zu 10 Meter hoch kletternder Strauch mit grünen, vierkantigen, dünnen und rutenförmigen Zweigen. Die Blätter stehen gegenständig und sind aus fünf bis neun Blättchen zusammengesetzt. Die Blättchen sind elliptisch, zugespitzt und 1 bis 6 Zentimeter lang. Die Blüten stehen bis zu zehn in Büscheln. Sie sind weiß, duftend, etwa 2,5 Zentimeter breit und stehen auf 0,4 bis 2,5 Zentimeter langen Blütenstielen. Der Blütenkelch ist 1 bis 3 Millimeter groß, kahl oder wenig behaart. Der Kronsaum ist fünflappig und 6 bis 12 Millimeter lang.
Der Jasmin blüht von Juni bis September.
Als Früchte werden runde bis ovale Beeren gebildet, die bei Reife dunkelrot sind und sich später violett färben.
Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 26.
Verwendung in der Heilkunde
Das ätherische Öl, welches mittels Lösungsmittel als Absolue gewonnen wird, verwendet man in der Aromatherapie.
Verwendung in der Küche
Das ätherische Öl, welches mittels Lösungsmittel als Absolue gewonnen wird, verwendet man als Aromastoff beispielsweise für Jasmintee oder Maraschinokirschen.[8]
Standort
Er wächst in Steppen und Trockenwäldern auf mäßig trockenen bis frischen, nährstoffreichen Böden, die schwach sauer bis schwach alkalisch, kiesig oder sandig lehmig sein können. Er ist frostempfindlich und bevorzugt sonnigheiße Standorte.
Verbreitung & Vorkommen
Das natürliche Verbreitungsgebiet des Echten Jasmins liegt im Himalaja, im Kaschmir und in Südwest-China in Höhen von 1800 bis 4000 Metern. In Europa wurde er eingebürgert, man findet ihn auf der Iberischen Halbinsel, in Frankreich und Rumänien, außerhalb von Europa auch im Kaukasus und dem Iran.
Aus derselben Gattung (Jasminum)
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