Bayerisches Löffelkraut
Cochlearia bavarica ist eine artgewordene Hybride des Pyrenäen-Löffelkrauts (Cochlearia pyrenaica) und des Echten Löffelkrauts (Cochlearia officinalis). Es steht in seinem Erscheinungsbild zwischen diesen Arten.
Die in der Regel mehrjährige krautige Pflanze erreicht meist Wuchshöhen von 25 bis 45 cm. Sie ist gänzlich kahl. Die oberen stängelumfassenden Laubblätter haben eine Länge von 4 bis 6 cm. Die lang gestielten Grundblätter sind von nierenförmiger Gestalt und meist 2 bis 6 cm breit.
Die Kronblätter sind weiß und bis 7,5 mm lang.
Die Fruchtstiele stehen meist aufrecht von der Traubenachse ab. Die Schötchen sind eiförmig und an beiden Enden meist verschmälert. Der Griffel besitzt an reifen Früchten eine Länge von etwa 0,4 bis 0,8, teilweise auch bis 1 mm.
Die Samen sind etwa 1,8 bis 2,4 mm lang.
Standort
Das Bayerische Löffelkraut wächst in Quellflurgesellschaften oder Kalkflachmooren. Es bevorzugt nasse, nährstoffreiche, mehr oder weniger kalkhaltige, tonige Moorböden.
Aus derselben Gattung (Cochlearia)
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