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Runzelsporiger Blasenfarn

Cystopteris dickieana R. Sim

Der Runzelsporige Blasenfarn erreicht Wuchshöhen von 10 bis 45 Zentimeter. Die Fiedern sind überlappend bis höchstens fiederspaltig. Die Fiederchen sind zugespitzt oder eiförmig. Die letzten Adernäste laufen in die Fiederspitzen oder Fiederbuchten. Die Sporen sind unregelmäßig runzelig-leistig oder glatt-körnig.

Die Chromosomenzahlen sind 4n = 168, 6n = 252.

Die Erstveröffentlichung von Cystopteris dickieana erfolgte durch Robert Sim. Das Artepitheton dickieana ehrt George Dickie (1812–1882), Professor der Naturgeschichte in Belfast und Professor der Botanik in Aberdeen.

Die Stellung und Wertigkeit des Taxons ist in Diskussion. Häufig wird Cystopteris dickieana als Unterart des Zerbrechlichen Blasenfarns, als Cystopteris fragilis subsp. dickieana geführt. Es dürfte sich hierbei allerdings um eine Mutante von Cystopteris fragilis ohne ein eigenes Areal und ohne eigenständige Ökologie handeln.

Standort

Er kommt vor an feuchten Kalkfelsen in Gesellschaften des Verbands Cystopteridion. Er kommt vor in Nordafrika, Europa und Vorderasien.

Verbreitung & Vorkommen

Der Runzelsporige Blasenfarn ist in Mitteleuropa selten bis sehr selten. Es gibt Fundorte in Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz, Salzburg (möglicherweise ausgestorben), Schweiz und Süd-Tirol.

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