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35 Pflanzen gefunden auf der Suche nach "Erkältung"


Blauer Eisenhut

Blauer Eisenhut
Aconitum wird bei zahlreichen schmerzhaften und entzündlichen Erkrankungen des Nerven-Sinnes-Systems eingesetzt, z.B. Neuralgien, Neuritiden, Herpes zoster. Bei rheumatischen Gelenkerkrankungen, wie akutes Halswirbelsäulen-Syndrom, kindlichem Schiefhals u.a.. Wilder Indigo, Wasserdost, Brechwurz und Eisenhut heißen die natürlichen Feinde der Erkältung: der wilde Indigo hat es auf Halsschmerzen abgesehen, der Wasserdost auf Schnupfen, der Brechwurz auf Husten und der Eisenhut auf Fieber (Dr.Loges).

Frauenhaarfarn

Frauenhaarfarn
Gegen Husten, Erkältung, Heiserkeit oder Bronchialkatarrh kann ein Aufguss oder eine Alkoholtinktur aus den Wedeln der Pflanze eingenommen werden.[4]

Speisezwiebel

Speisezwiebel
Die Zwiebel war Heilpflanze des Jahres 2015. Als Heildroge dienen die frischen Zwiebeln. Für die Droge konnten antibakterielle, den Blutdruck, die Blutfette und den Blutzucker schwach senkende Wirkungen nachgewiesen werden, auch gerinnungshemmende und antiasthmatische Eigenschaften wurden nachgewiesen. Die Wirkungen hierfür sollen hauptsächlich auf die antioxidativen Schwefelverbindungen der Zwiebeln zurückzuführen sein. Äußerlich verwendet man Zwiebelsaft oder Sirup bei Insektenstichen,... mehr

Knoblauch

Knoblauch
Man verwendet Knoblauch in Abkochung in Klistieren, um die Spulwürmer zu vertreiben. Der oft als unangenehm empfundene Geruch nach dem Genuss von Knoblauch rührt von den Abbauprodukten schwefelhaltiger Inhaltsstoffe wie dem Alliin, das zu Allicin umgewandelt wird, her. Knoblauch ist eine wichtige Selenquelle. Er wirkt antibakteriell und soll der Bildung von Thromben vorbeugen (siehe auch Allicin, ein Inhaltsstoff des Knoblauchs). Die Inhaltsstoffe des Knoblauchs wirken antimikrobiell und blähungstreibend.... mehr

Echte Aloe

Echte Aloe
Die starke abführende Wirkung des aus dem Blattharz gewonnenen Aloin ist seit langer Zeit bekannt.Als Frischblatt kann die ganze Blatthaut mit dem inneren Gel verwertet werden. Da eine maschinelle Verarbeitung nur in sehr aufwändiger Technik den Bitterstoff Aloin herausfiltern kann, wird es ausschließlich für kosmetische Zwecke und als Nahrungsergänzung nur das Blattinnere (Gel bzw. der Saft) der Pflanze verwendet, in seltenen Fällen die ganze Blatthaut.Nachfolgend sind die Anwendungsgebiete... mehr

Meerrettich

Meerrettich
Im Mittelalter gab es eine ganze Liste von Krankheiten, gegen die der Meerrettich verabreicht wurde. Es wurde hauptsächlich als reizendes, hauterrötendes Mittel verwendet und gegen Skorbut eingesetzt. Meerrettich wurde dazu mehr äußerlich als innerlich angewendet. Außerdem wurde Meerrettich als nützlich gegen Vergiftungen in größeren Mengen gegessen, um das Erbrechen zu fördern. Er wurde weiters wie Senf gegen Verdauungsbeschwerden, Skorbut, Wassersucht, Amenorrhoe und bei Wechselfieber... mehr

Gefleckter Aronstab

Gefleckter Aronstab
In der Volksheilkunde wurde Aronstab bei Entzündungen des Magens und des Darmes mit Krämpfen, Brennen, Würgen und Auswurf blutigen Schleimes verwendet. Meist wurde die Droge in Tropfenform ein paar Mal am Tag mit einem Glas warmen Wassers genommen, oder auch zum Gurgeln. Da die Pflanze sehr giftig ist, muss von solch einer Verwendung abgeraten werden. In der Schweizer Volksmedizin werden drei bis vier im März gepflückte erste Blätter in etwa einem Liter Kernobstbrand eingelegt und als Erkältungsmittel... mehr

Schwarznessel

Schwarznessel
Schwarznessel wirkt beruhigend und wird in der traditionellen Medizin zur sympto­matischen Behandlung von Husten und Nervosität (insbesondere leichte Schlaflosigkeit) bei Erwachsenen und Kindern eingesetzt. Ebenso bei Magenkrämpfen, Übelkeit und nervösen Verdauungsbeschwerden. Hauptwirkstoff ist das Ballotenol. Es besitzt Ähnlichkeit mit Hispanolon (aus Ballota africana) und Marrubiin (aus Marrubium vulgare isoliert). Die Art Ballota africana besitzt traditionell ein breites Einsatzgebiet,... mehr

Quecke

Quecke
Die getrockneten Rhizome und Wurzeln werden als Teedroge eingesetzt und kommen als Fertigarzneimittel auf den Markt. Sie werden traditionell als harntreibendes Mittel bei Entzündungen der Harnwege oder zur Vorbeugung von Nierengrieß verwendet. Als Inhaltsstoffe konnten nachgewiesen werden: Polysaccharide, vor allem Fructan und Tridicin, Zuckeralkohole, Schleimstoffe, Kieselsäure, wenig ätherisches Öl mit dem Polyinkohlenwasserstoff Agropyren und p-Hydroxyzimtsäure. Welche Komponenten für die... mehr

Wasserdost

Wasserdost
Wasserdost wird seit langem als Heilpflanze verwendet. Er ist auch heute noch Bestandteil vieler pflanzlicher Arzneimittel. Traditionell wird Eupatorium cannabinum bei Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, bei Fieber und bei grippalen Infekten und Erkältung eingesetzt. Die immunstimulierende Wirkung ist in erster Linie auf den Gehalt von immunstimulierenden Polysacchariden zurückzuführen.

Durchwachsener Wasserdost

Durchwachsener Wasserdost
Eupatorium perfoliatum wurde bereits in der traditionellen Medizin der amerikanischen Ureinwohner verwendet. Extrakte werden heute in der Kräutermedizin gegen Fieber und Erkältungen eingesetzt. [5] Die Wirkungen von Eupatorium perfoliatum wurden durch klinische Studien nicht bestätigt. [5] Tierstudien und In-vitro-Experimente mit Pflanzenextrakten weisen jedoch auf entzündungshemmende Wirkungen und Aktivität gegen Plasmodium falciparum hin, den Parasiten der Malaria verursacht.

Gewöhnlicher Augentrost

Gewöhnlicher Augentrost
Euphrasia regt die Selbstregulationskräfte im Körper auf natürliche Weise an und lindert dadurch zu starke Durchblutungsprozesse im menschlichen Nerven-Sinnes-System. Entzündungstendenzen klingen ab, die Durchblutung des Körpers kommt wieder in Einklang. Führen Überbeanspruchung oder Reizungen zu unnatürlich starker Durchblutung an den Augen, können Probleme auftreten. Die Bindehaut ist gerötet und gereizt, die Augen brennen oder jucken. Oftmals kommt es zusätzlich zu vermehrtem Tränenfluss.... mehr

Echtes Mädesüß

Echtes Mädesüß
Mädesüß ist eine alte Heilpflanze, jedoch in Antike und Mittelalter kaum über schriftliche Quellen greifbar. Erst das Circa instans (Mitte des 12. Jahrhunderts) aus der Schule von Salerno beschreibt die Pflanze ausführlich.[9] Adam Lonitzer schrieb in seinem Kräuterbuch: Dieses Kraut Wurzel ist gut für den Stein, desgleichen denjenigen, die mit Mühe harnen und die Lendensucht haben. Das Pulver der Wurzel dient denjenigen, die einen kalten Magen haben und nicht gut verdauen können. Gegen... mehr

Fenchel

Fenchel
Schon Hippokrates empfahl Fenchel. Bei Theophrast und Dioskurides hieß er „marathron“, bei Columella und Plinius „foeniculum“. Nach Dioskurides helfen Kraut und Früchte der Milchsekretion, die Blütenstengel abgekocht Blase und Nieren, mit Wein auch bei Schlangenbiß. Kräuterbücher im Mittelalter erwähnen ihn oft. Hildegard von Bingen kennt Fenchel zur Schleimlösung, Hieronymus Bock bei Augenleiden, Vergiftungen und zur Milchanregung. Nach von Haller wirkt er magen- und darmstärkend,... mehr

Echtes Süßholz

Echtes Süßholz
Süßholzwurzel wirkt aufgrund der enthaltenen Saponine, vor allem der Glycyrrhizinsäure, expektorierend (auswurffördernd), sekretolytisch (schleimverflüssigend) und sekretomotorisch (schleimlösend). Bei Süßholzextrakten wurde eine antibakterielle und antimykotische Wirkung nachgewiesen. Typische Anwendungsgebiete sind Husten, Bronchialkatarrh und andere Erkrankungen der oberen Atemwege. Bei Gastritis und Magengeschwüren findet die Süßholzwurzel ebenfalls Anwendung. Die experimentell und... mehr

Alpen-Mutterwurz

Alpen-Mutterwurz
Die intensiv aromatische Wurzel wird in der Volksmedizin bei Blähungen, Verstopfungen, Leber-, Nieren- und Blasenleiden sowie bei zahlreichen Frauenerkrankungen verwendet. Der Absud des Krautes gilt als magenstärkend.

Zitronen-Melisse

Zitronen-Melisse
Als Droge werden die Blätter (Melissae folium) verwendet. Die traditionelle Verwendung ist die Unterstützung der Magenfunktion und bei nervlicher Belastung. Präparate wie Teeaufgüsse, Flüssig- oder Trockenextrakte aus der Melisse wirken beruhigend und krampflösend. Sie werden bei Einschlafstörungen und Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt. Häufig werden sie in Teemischungen mit anderen beruhigend wirkenden Drogen eingesetzt. Bäder werden bei Entzündungen der Haut und der Genitalorgane eingesetzt,... mehr

Pfefferminze

Pfefferminze
Die Pfefferminze ist eine der beliebtesten Heilpflanzen, wenngleich die übliche Lebensmittelqualität einen für die arzneiliche Anwendung meist viel zu geringen Wirkstoffgehalt aufweist. Eine befriedigende Wirkung setzt jedoch eine ausreichend hohe Dosierung voraus; daher ist Arzneibuchqualität erforderlich (unter anderem mindestens 1,2 Prozent ätherisches Öl, Lebensmittelqualität zum Teil drastisch niedriger). Wichtigster Wirkstoff ist das ätherische Öl, ferner auch Labiatengerbstoffe, Flavonoide... mehr

Osterglocke

Osterglocke
Die Gelbe Narzisse fand wegen ihrer hautreizenden und giftigen Eigenschaften in der Antike Verwendung als Mittel gegen Hautkrankheiten wie Flechten und Geschwüre. Die spätere Volksmedizin setzte sie gegen Erkältungskrankheiten und Keuchhusten sowie als Brechmittel ein.

Gewöhnliche Katzenminze

Gewöhnliche Katzenminze
Aus Katzenminze-Blättern kann Tee zubereitet werden. Die Volksmedizin schreibt ihm Linderung bei Erkältung, Grippe und Magenverstimmung zu, er gilt als fiebersenkend und schweißtreibend, krampflösend, entgiftend, harntreibend und leicht euphorisierend. Er soll auch bei chronischer Bronchitis helfen und aufgrund seiner antibakteriellen Eigenschaften Infektionen vorbeugen. Studien in den 1970er Jahren zeigten, dass er eine beruhigende Wirkung besitzt. Vor dem Essen wirkt er appetitanregend, nach... mehr

Klapperschlangenwurzel

Klapperschlangenwurzel
Polygala senega hatte viele Anwendungen der amerikanischen Ureinwohner. Den Cherokee diente es als Expektorans und Diuretikum sowie für Entzündungen, Husten und Erkältung. Die Chippewa verwendete Wurzelpräparate zur Behandlung von Krämpfen und blutenden Wunden. Die Cree kauten die Wurzel gegen Halsschmerzen und Zahnschmerzen. [5] Laut dem kanadischen Botaniker Frère Marie-Victorin wurden dieSeneca möglicherweise dazu angeregt, die Wurzel zur Behandlung von Schlangenbissen zu verwenden, da... mehr

Vogel-Knöterich

Vogel-Knöterich
Als Droge (Pharmazie) dienen die zur Blütezeit gesammelten oberirdischen Pflanzenteile (Polygoni avicularis herba). Wirkstoffe sind: Kieselsäure (zum Teil auch wasserlöslich), Gerbstoffe (Gallotannine und Catechingerbstoffe) Flavonoide, insbesondere Avicularin, Phenolcarbonsäuren und Schleimstoffe. Heute wird die Heilpflanze noch gelegentlich als Tee bei Katarrhen der oberen Atemwege wegen ihrer (allerdings nur geringen) Auswurf fördernden Wirkung verwendet und ist in Teemischungen oder als... mehr

Echte Schlüsselblume

Echte Schlüsselblume
Die Triterpensaponine üben eine reizende Wirkung auf die Magenschleimhaut aus. Dieser Effekt soll über Nervenfasern reflektorisch die Bronchialschleimhaut dazu anregen, mehr Schleim zu produzieren. Hierdurch verdünnt sich das Sekret und erleichtert das Abhusten. Extrakte aus Schlüsselblumen werden vor allem bei Erkältungen mit verschleimtem Husten und Schnupfen als Begleitsymptomatik eingesetzt. Als Nebenwirkung der Anwendung konnten Magenschmerzen und Übelkeit sowie allergische Hautreaktionen

Stengellose Schlüsselblume

Stengellose Schlüsselblume
In der Vergangenheit wurde die Stängellose Schlüsselblume auch als Heilpflanze genutzt. Sie enthält geringe Mengen an Saponinen, aber deutlich weniger als die Echte Schlüsselblume und wurde bei Erkältungserkrankungen verabreicht.

Ruhr-Flohkraut

Ruhr-Flohkraut
Das Große Flohkraut hat medizinischen Nutzen. Es wurde unter dem Namen Conyza media oder Arnica suedensis lange Zeit gegen die Dysenterie (Ruhr) angewandt. Daher kommt auch der volkstümliche Name Ruhrwurz und der lateinische Artname dysenteria. Wegen ihrer adstringierenden Wirkung werden heute als Anwendungsgebiete der Heilpflanze Blutergüsse, Erkältungen, Fieber, Frauenbeschwerden, Gicht, Kopfschmerzen, Magengeschwüre, Quetschungen, Zahnschmerzen und Übelkeit angegeben.

Gewöhnliche Kuhschelle

Gewöhnliche Kuhschelle
Kuhschellen fanden bereits in der Antike Verwendung als Heilmittel. Hippokrates setzte sie ein gegen hysterische Angstzustände und zur Menstruationsförderung. In der Volksmedizin hat sie nie viel Verwendung gefunden, was sicherlich auch auf ihre Eigenschaften als starkes Hautreizmittel zurückzuführen ist. Lediglich aus der russischen Volksmedizin kennt man eine Verwendung bei Kopfschmerzen und Erkältung, dort wurden die frisch zerquetschten Blätter auf den Hinterkopf gelegt. Als homöopathisches... mehr

Alpen-Heckenrose

Alpen-Heckenrose
Die Hagebutten von Rosa pendulina finden in der Volksheilkunde ähnliche Verwendung wie die Scheinfrüchte von Hundsrose, Kartoffelrose und Weinrose. Sie werden als Nahrungsergänzungsmittel bei Vitamin-C-Mangel oder bei erhöhtem Bedarf, z. B. bei Erkältungskrankheiten eingesetzt. Die Kommission E hat aufgrund des schnell abnehmenden Vitamin-C-Anteils in der Droge eine negative Monographie veröffentlicht, das Europäische Arzneibuch fordert einen Mindestgehalt an Ascorbinsäure. Bei vorhandenen... mehr

Echter Salbei

Echter Salbei
Traditionell ist die bakterien-, entzündungshemmende sowie zusammenziehende Wirkung des Salbeis bekannt. Bei Entzündungen des Mund- und Rachenraumes werden handelsübliche wässrige oder alkoholische Auszüge zum Gurgeln eingesetzt. Salbeitee kann ebenfalls zum Gurgeln benutzt oder getrunken werden. Ihm wird eine schweißhemmende Wirkung zugesprochen. Die Inhaltsstoffe des Heilsalbeis sollen außerdem sekretionsfördernd wirken und die Funktion des Nervensystems unterstützen. Salbei gehörte... mehr

Schwarzer Holunder

Schwarzer Holunder
Holundersaft und die Holunderbeeren, aber auch Tees aus Rinde und Blütenständen gelten als probate Hausmittel bei Erkältung, Schnupfen, Nieren- und Blasenleiden sowie zur Stärkung von Herz und Kreislauf und finden bis heute Anwendung.[19] Als Faktoren dieser Wirkung gilt das in den Früchten mit 180 mg/kg reichlich enthaltene Vitamin C sowie Vitamin B, Fruchtsäuren, ätherische Öle, die auch in den Blüten enthalten sind, und vor allem farbgebende Anthocyanidine (als Glycoside Sambucin, Sambicyanin,... mehr

Weg-Rauke

Weg-Rauke
In der Volksmedizin wurde die Weg-Rauke als Tee verwendet. Die Weg-Rauke wurde auch als Sängerkraut bezeichnet, weil der Tee gegen Stimmbandentzündungen eingesetzt wurde. Weg-Rauke wird in der Pflanzenheilkunde als Heilmittel gegen Heiserkeit nach Erkältungen eingesetzt. Als Heilpflanze ist die Wegrauke heutzutage nahezu unbekannt.

Bittersüßer Nachtschatten

Bittersüßer Nachtschatten
Trotz der Giftigkeit der Pflanze werden auch heute noch die nach dem Abfallen der Blätter gesammelten, zwei- bis dreijährigen Stängel als Arzneidroge verwendet. Arzneizubereitungen: innerlich als Tee und äußerlich als Aufguss oder Abkochung. In der Homöopathie wird sie außerdem angewandt bei Erkältungen, Husten (v. a. asthmatisch), Blasenentzündungen, Warzen und Hautausschlägen.

Echter Thymian

Echter Thymian
Als wertgebender Inhaltsstoff ist der medizinische Einsatz von ätherischem Thymianöl durch die Kommission E gegen Katarrhe der oberen Luftwege, bei Bronchitis und Keuchhusten anerkannt worden. Ätherisches Thymianöl wirkt im Laborversuch nachweislich antibakteriell und antiviral. Insofern werden zahlreiche Präparate aus Thymian zur Inhalation und inneren Anwendung auf dem Markt bei Erkältung angeboten. Allein die Inhalation eines einfachen Aufgusses mit Thymiankraut (als Gewürz erhältlich)... mehr

Gewöhnliches Eisenkraut

Gewöhnliches Eisenkraut
Das Eisenkraut hat vor allem in der Pflanzenheilkunde eine lange Tradition, die bis ins Altertum zurückreicht. Es wurden ihm insbesondere harntreibende, Gallenfluss anregende und antirheumatische Wirkungen nachgesagt. Trotz mehrfacher pharmakologischer Untersuchungen aller bekannten Inhaltsstoffe konnte eine eindeutige pharmazeutische Wirkung nicht gesichert nachgewiesen werden. Deshalb werden Eisenkrautpräparate heute, wenn überhaupt, nur noch in der Volksmedizin eingesetzt. Eisenkraut ist wohl... mehr

Echter Ehrenpreis

Echter Ehrenpreis
Als Heildroge dienen die getrockneten, zur Blütezeit gesammelten oberirdischen Pflanzenteile- Herba Veronicae (Syn. Veronicae herba, Herba Betonicae). Das Ehrenpreiskraut wird heute praktisch nur noch in der Volksheilkunde bei einer Vielzahl von Beschwerden eingesetzt, vorrangig bei Erkrankungen und Beschwerden der Atemwege, bei Gicht, Rheuma sowie bei Verdauungsbeschwerden. Heute wird es nur noch vereinzelt in Erkältungsteemischungen empfohlen, wo es eine leichte hustenauswurffördernde Wirkung... mehr

Wildes Stiefmütterchen

Wildes Stiefmütterchen
Das Stiefmütterchen wird äußerlich zur Unterstützung bei Hauterkrankungen wie Ekzemen, Grindflechte, Akne und Juckreiz angewendet. Früher wurde es in der Volksmedizin noch bei Keuchhusten, Katarrh der Atemwege und fiebrigen Erkältungskrankheiten gebraucht. Die enthaltene Salicylsäure und Derivate, sowie die Schleimstoffe werden hierzu als Wirkstoffe diskutiert. Zur Anwendung wird aus Stiefmütterchenkraut (Droge: Violae herba cum flore) ein Tee gekocht, der in Form eines Umschlages auf die... mehr
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