Brillenschötchen - Biscutella laevigata

Familie: Brassicaceae
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Alpenpflanze

<b>Brillenschötchen - <i>Biscutella laevigata</i></b>
Brillenschötchen - Biscutella laevigata
Bildquelle: Wikipedia User File Upload Bot Magnus Manske; Bildlizenz: CC BY-SA 3.0;

Biscutella: lat. bis = zwei, scutellum = Schildchen (Fruchtform); "Bril­lenschötchen"
laevigatus: glatt

andere Namen: Glattfrüchtiges Brillenschötchen, Glatt-Brillenschötchen


Brillenschötchen - Biscutella laevigata; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Anton Hartinger, Atlas der Alpenflora 1882">Anton Hartinger, Atlas der Alpenflora 1882</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/publicdomain/deed.de" target=_blank title="Public Domain">Public Domain</a>; Brillenschötchen - Biscutella laevigata; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Selso">Wikipedia User Selso</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; Brillenschötchen - Biscutella laevigata; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Stefan.lefnaer">Wikipedia User Stefan.lefnaer</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; Brillenschötchen - Biscutella laevigata; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Selso">Wikipedia User Selso</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Biscutella_laevigata_a3.jpg" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Biscutella_laevigata_a3.jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Biscutella_laevigata_a3.jpg</a>Brillenschötchen - Biscutella laevigata; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Sporti">Wikipedia User Sporti</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Biscutella_laevigata_PID1048-2.jpg" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Biscutella_laevigata_PID1048-2.jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Biscutella_laevigata_PID1048-2.jpg</a>

Die mehrjährige krautige Pflanze erreicht Wuchshöhen von 15 bis 50 cm. Die gestielten Grundblätter werden bis zu 12 Zentimeter lang und sind länglich-lanzettlich, sowie ganzrandig bis grob buchtig gezähnt. Die Blätter sind rauhhaarig oder kahl. Die Stängelblätter sind kleiner und sitzend. Die vierzähligen, zwittrigen, gelben Blüten sitzen in lockeren, verzweigten Trauben. Die Kronblätter werden vier bis acht Millimeter lang und sind schmal eiförmig. Die Kelchblätter sind gelb-grün.

Die Blütezeit ist von Mai bis August.

Die brillenförmigen Früchte sind Schötchen. Die Spaltfrucht zerfällt in zwei einsamige geflügelte Nüsschen.

Das Glatte Brillenschötchen ist ein ausdauernder Hemikryptophyt und eine Halbrosettenpflanze oder ein Chamaephyt.

Die Blüten sind „Nektar führende Trichterblumen“ ohne Safthalter. Die beiden Nektardrüsen stehen beiderseits am Fruchtknoten. Blütezeit ist von Mai bis August.

Die aus 2 kreisförmigen Fächern bestehenden Spaltfrüchte zerfallen in 2 einsamige, 4-7 mm lange Flügelnüsse. Es sind an starke Winde angepasste Segelflieger. Das Fliegen wird außer durch die breiten Flügelränder auch durch das lufthaltige Gewebe der Fruchtwand möglich. Außerdem erfolgt die Ausbreitung als Wasserhafter und Regenschwemmling. Fruchtreife beginnt ab August.

Vegetative Vermehrung erfolgt durch Wurzelsprosse.


Standort

Die Art ist von der Tallage bis in 2800 m NN verbreitet. Als Standort werden steinige Rasen, Fels, Schutt und Geröll bevorzugt. Mit seinem gut entwickelten Wurzelsystem kann es sich im Schutt gut halten.

Verbreitung/Vorkommen

Das Glatt-Brillenschötchen ist in Mitteleuropa verbreitet. In Deutschland im Alpenvorland und in den Alpen nur zerstreut, in den Mittelgebirgen (Harz, Eifel, Hunsrück) selten und nur stellenweise, im Norddeutschen Tiefland fehlt sie ganz.

Auch in den Pyrenäen, Apennin, Karpaten, Tatra und Balkan ist es verbreitet.
Dr. Koll GemmoKomplex Nr. X - RachensprayDr. Koll Pflanzenextrakt: Darm aktiv - Dr. KollDr. Koll Gemmoextrakt: Vitis vinifera - WeinrebeGemmoextrakt: Rubus idaeus - Himbeere

Brillenschötchen - Garten/Anbau

Boden Beschaffenheit: +/- humoser Boden; kalkhaltiger / kalkreicher Boden; steiniger Boden / Kies / Grus;
Boden PH-Wert: mild; neutral;
Boden Feuchte: frisch; mäßig trocken;
Boden Nährstoffgehalt: basenreich;

Literatur

Bildquellenverzeichnis



Diese Webseite verwendet Cookies. Hier erfahren Sie alles zum Datenschutz