essbare Pflanzen



Top 50 essbare Pflanzen der letzten 14 Tage:

Wiesen-Kerbel - Anthriscus sylvestris

Familie: Doldenblütler

Der Wiesen-Kerbel hat einen etwas herberen Geschmack als der Echte Kerbel, mit einem leichten Aroma von Möhren. Er wird zum Würzen von Salaten, Quark, Wildkräutersuppen verwendet. Junge Blätter wurden früher außerdem zu einem Wildgemüse gekocht. Es ist allerdings zu beachten, dass eine Verwechslungsgefahr mit dem sehr giftigen Gefleckten Schierling und dem betäubenden Hecken-Kälberkropf besteht.

Echtes Mädesüß - Filipendula ulmaria

Familie: Rosengewächse

Aus den Blüten kann man einen aromatischen Tee herstellen; die Wurzel und die Triebe gelten als essbar. Alle Pflanzenteile, insbesondere die Blüten, eignen sich zum Aromatisieren von Süß- und Fruchtspeisen sowie Getränken, denen sie einen süßlich-herben Geschmack verleihen. In der deutschen Küche verwendet man Mädesüß allerdings eher selten. Häufiger wird Echtes Mädesüß in der französischen Küche und der Küche in Brüssel und der Wallonie verwendet. Man macht sich zu Nutze, dass...

gering giftig

Schwarzer Holunder - Sambucus nigra

Familie: Moschuskrautgewächse

Sowohl die Blütenstände als auch die daran gereiften Früchte lassen sich als Lebensmittel verwenden. Die bekannteste Zubereitungsform für die Blüten sind ausgebackene Holunderblüten, die im deutschen Sprachraum als Hollerküchel, Holunderpfannekuchen, Holunderküchle oder Hollerschöberl bezeichnet werden. Dabei werden die Schirmrispen in einen dünnflüssigen Teig aus Mehl, Eiern und weiteren Zutaten getaucht und anschließend gebraten oder frittiert. Darüber hinaus werden die Blüten als...

gering giftig

Wiesen-Bärenklau - Heracleum sphondylium

Familie: Doldenblütler

Die Wiesen-Bärenklau ist jung ungiftig. Junge Blätter und Sprosse werden daher als Wildgemüse genutzt. Bei größeren Exemplaren kann der Stiel geschält und roh gegessen oder zu Kompott verarbeitet werden. Empfindliche Personen sollten beim Schälen der haarigen, stacheligen Stängel Handschuhe tragen, um Hautreizungen zu vermeiden.

Kanadisches Berufkraut - Conyza canadensis

Familie: Korbblütler

Von April bis Juli können die Blätter in Kräutermischungen, Kräuterbutter oder Kräutersalz verwendet werden. Der Geschmack ist würzig bitter.

Schwarzer Nachtschatten - Solanum nigrum

Familie: Nachtschattengewächse

Obwohl eine Vielzahl von Berichten über Vergiftungen durch den Genuss von Pflanzenteilen des Schwarzen Nachtschattens bekannt sind, gibt es ebenso eine hohe Anzahl von Belegen über die Verwendung als Nahrung. Zum einen finden die Blätter Verwendung als Spinat-ähnliches Gemüse, andererseits werden die reifen Beeren als Obst gegessen. Oftmals wird berichtet, dass die Blätter gekocht werden, wobei das Kochwasser mehrmals gewechselt oder mit Milch ausgetauscht wird, um mögliche Vergiftungen zu...

giftig bis sehr giftig

Kleine Braunelle - Prunella vulgaris

Familie: Lippenblütler

Junge, nichtblühende Pflanzenteile können auch als Salat oder als Gewürz verwendet werden.

Gänseblümchen - Bellis perennis

Familie: Korbblütler

Die Blüten können auch im Salat verwendet werden. Am besten schmecken die jungen Blättchen aus dem Inneren der Rosette. Auch die Blüten sind essbar. Die Knospen sowie die nur halb geöffneten Blüten schmecken angenehm nussartig, die geöffneten Blüten dagegen leicht bitter, wodurch sie sich vorrangig als Salatbeigabe eignen. Sauer eingelegt werden Knospen manchmal als Kapernersatz verwendet.

Gewöhnliche Nachtkerze - Oenothera biennis

Familie: Nachtkerzengewächse

Von der Gemeinen Nachtkerze sind neben der Wurzel auch die Blätter, die Blüten und die Samen essbar. Die Wurzel kochte man wie Schwarzwurzeln oder Pastinaken in Fleischbrühe. Die gekochten Wurzeln wurden gelegentlich auch in Scheiben geschnitten und mit Essig und Öl angemacht. Geerntet werden die rübenförmigen Wurzeln vom Herbst des ersten Jahres (Rosettenstadium) bis zum Frühjahr. Ähnlich wie andere alte Gemüsepflanzen ist auch die Gemeine Nachtkerze aus der Mode gekommen. In der modernen...

Große Klette - Arctium lappa

Familie: Korbblütler

Wurzel und junge Blätter können als Wildgemüse verwendet werden.[11] Die Wurzel wurde, ähnlich wie die Schwarzwurzel heute, im Mittelalter häufig als Gemüse gegessen. Bedeutung hat sie heute noch in Japan, Taiwan und Korea.

Borretsch - Borago officinalis

Familie: Boretschgewächse

Benutzen Sie die jungen Blätter zu Salaten, Kräuteressig, Soßen und für alle Gurkengerichte.

Wiesen-Bocksbart - Tragopogon pratensis

Familie: Korbblütler

Der Wiesen-Bocksbart ist in allen Teilen essbar. Der Trieb der jungen Pflanze liefert ein Gemüse, das an Spargel erinnert. Die Wurzel kann ähnlich wie Schwarzwurzel zubereitet werden. Die Blätter lassen sich roh oder gekocht verwenden.

Gemeine Wegwarte - Cichorium intybus

Familie: Korbblütler

Als Salat und Gemüsepflanze sind die jungen Sprosse, des sogenannten Chicorée beliebt, einer Varietät der Zichorien (Cichorium intybus var. sativum). Auch beim Radicchio-Salat handelt es sich um eine Varietät der Zichorie (Cichorium intybus var. foliosum). Die Endivie (Cichorium endivia) ist eine ein- bis zweijährige Art innerhalb der Gattung der Wegwarten (s.Cichorium endivia). Ersatzkaffee (auch Kaffeeersatz, Muckefuck, Malzkaffee, Getreidekaffee, Gerstenkaffee oder Fruchtkaffee) ist ein kaffeeähnliches...

Zurückgekrümmter Fuchsschwanz - Amaranthus retroflexus

Familie: Amarantgewächse

Diese Pflanze wird in verschiedenen Teilen der Welt als Gemüse gegessen. Es gibt in der Gattung Amaranthus keine als giftig bekannte Arten.[5] Allerdings enthalten die Blätter Oxalsäure und können eine hohen Nitratgehalt aufweisen, falls sie auf nitratreichem Boden wachsen. Deshalb wird empfohlen das Kochwasser abzugießen. Der Zurückgebogener Amarant wurde von vielen indigenen amerikanischen Völkern ausgiebig genutzt.[6] In Mexiko ist er unter den Arten, die als Quelite quintonil gegessen...

Schmalblättriges Weidenröschen - Epilobium angustifolium

Familie: Nachtkerzengewächse

Die jungen Stecksprossen, Wurzelausläufer und Triebe können ähnlich dem Spargel als Salat oder Gemüse zubereitet werden. Junge, zarte Blätter sind zwar säuerlich im Geschmack (reich an Vitamin C), man kann sie aber mit milden Kräutern mischen oder als Teemischung genießen (auch als "koptischer Tee" bekannt). Bienen, die die Pollen der Pflanze sammeln, sollen besonders aromatischen Honig geben.

Schlaf-Mohn - Papaver somniferum

Familie: Mohngewächse

Die ölhaltigen, angenehm und nussig duftenden Samen des Schlafmohns werden als Lebensmittel vor allem für Süßspeisen, Gebäck oder damit bestreute Brötchen verwendet: Mohnkuchen, Mohnstrudel, Mohnpielen, Mohnzelten, Germknödel oder Mohnbrötchen, Mohnstangen und ähnliches. Daneben werden die Mohnsaaten auch als Gewürz und dank eines Fettgehalts von 40?50 % auch zur Gewinnung von Öl genutzt, als kaltgepresstes Speiseöl oder für kosmetische Zwecke (z.B. Hautcremes und Seifenherstellung)....

sehr giftig

Giersch - Aegopodium podagraria

Familie: Doldenblütler

Giersch kann als Salat oder Gemüse zubereitet werden und erinnert in Geruch und Geschmack an Spinat und ein wenig an Petersilie. Er enthält viel Kalium, Vitamin C, Karotin und Eisen. Er soll gegen Rheuma, Gicht und Arthritis, außerdem krampflösend, entgiftend und blutreinigend wirken. Im Mittelalter, aber auch in neuerer Zeit wurde Giersch sowohl als Gemüse wie auch als Heilpflanze eigens angebaut. Mittelalterliche Quellen belegen, dass er in Kloster- und Bauerngärten eine „natürliche“...

Knollen-Ziest - Stachys affinis

Familie: Lippenblütler

Knollen-Ziest muss wegen seiner sehr dünnen, unverkorkten Haut nicht geschält werden. Allenfalls kann die vorhandene Haut mit einem Küchentuch leicht abgerieben werden.[5] Er ist zum Schälen auch zu klein und unhandlich. Sie werden gekocht, in Fett/Öl gebraten oder roh in Salaten gegessen.[15] Die Rhizom-Knollen schmecken wie eine Mischung aus Artischocke, Blumenkohl und Haferwurzel. In China und Japan, wo sie schon seit Jahrhunderten angebaut wird und auf den Wochenmärkten zu finden ist, werden...

Feigenblättriger Gänsefuß - Chenopodium ficifolium

Familie: Gänsefußgewächse

Die jungen Blätter und Blütenknospen von Chenopodium ficifolium können gekocht als Gemüse wie Spinat oder in Suppen zubereitet werden. Rohe Blätter sollten allerdings wegen des Gehalts an Saponinen nur in geringen Mengen verzehrt werden. Die Samen sind ebenfalls essbar und können geröstet als Gewürz wie Sesam über die Speisen gestreut werden.[9]

Weißer Gänsefuß - Chenopodium album

Familie: Gänsefußgewächse

Im Westhimalaja und in Indien wird die Pflanze kultiviert und dort werden ihre Blätter und Sprosse wie Spinat als Kochgemüse genutzt. Der Genuss großer Mengen ist jedoch wegen der leicht abführenden Wirkung schädlich. Die Samen werden in Indien sogar dem Buchweizen vorgezogen. Sie ergeben gekocht eine Grütze oder werden zu Mehl verarbeitet, das meist als Beimischung zu so genannten „Hungerbroten“ verwendet wird; z.B. während der Hungersnot in Russland 1891/1892.

Echter Buchweizen - Fagopyrum esculentum

Familie: Knöterichgewächse

Wegen des fehlenden Glutens ist reiner Buchweizen einerseits zum Brotbacken ungeeignet, andererseits aber zur Ernährung von Menschen mit Glutenunverträglichkeit geeignet. Buchweizen wird hauptsächlich in Naturkostläden als ganzes geschältes Korn, in Form von Grütze, Flocken oder Mehl angeboten. Vor allem die russische und polnische Küche kennt Buchweizenbrei, der in diesen Ländern sehr beliebt ist. In der norditalienischen und der Bündner Küche findet Buchweizenmehl als grano saraceno...

Gewöhnliches Hirtentäschel - Capsella bursa-pastoris

Familie: Kreuzblütler

Die Blätter eignen sich mit ihrer Schärfe auch als Zutat wildpflanzenreicher Küche, beispielsweise in Salaten oder zu einem Kräuterdip. Die Früchte und dünne Stengel schmecken frittiert angenehm nussig.

Kleinblütiges Wiesen-Labkraut - Galium mollugo agg.

Familie: Rötegewächse

Die jungen Triebspitzen und die Blüten können für Salate, Wildgemüse, Gelees, Getränke und Süßspeisen verwendet werden.

Speierling - Sorbus domestica

Familie: Rosengewächse

Im Mittelalter war der Speierling ein wichtiges Kulturgehölz. Die Früchte sind aber erst im überreifen Zustand essbar. Der gerbstoffreiche Saft der unreifen Früchte wird manchmal in geringen Mengen (1 bis 3 %) dem Apfelwein zugefügt. Dieser haltbare, herbe Apfelwein wird Speierling genannt und ist eine Spezialität im Frankfurter Raum. Beim Speierling weist allerdings manchmal der Name nicht auf die Frucht, sondern auf einen besonders herben Apfelwein hin – echter Speierling ist recht selten...

Knolliger Kälberkropf - Chaerophyllum bulbosum

Familie: Doldenblütler

Knolliger Kälberkropf ist eher ein seltenes Feinschmeckergemüse. Erst einige Monate nach Einzug der Blätter Ende Herbst entwickelt die Wurzel des Knolligen Kälberkropfs richtig Aroma. So ist der Geschmack der Wurzel von Dezember bis März am besten.[14] Der Geschmack des Knolligen Kälberkropfs kommt dem von Esskastanien am nächsten. Wurzeln, die gefroren waren, haben ein Aroma, das an Haselnuss erinnert.[5] Die Wurzeln sind süßlich.[15] Zubereitet wird die Knolle ähnlich den Teltower Rübchen.[13],...

Weg-Malve - Malva neglecta

Familie: Malvengewächse

In der Küche eignen sich junge Blätter der Wegmalve hervorragend als Salatersatz, oder gekocht als Gemüse oder zum Andicken von Suppen, da die Blätter beim Kochen eine schleimige Konsistenz bekommen. Auch die unreifen Samen können roh als Snack oder gekocht verwendet werden, sie haben einen nussigen Geschmack[1]. Die Früchte schmecken ähnlich wie Käse und wurden in Notzeiten zu Mehl verarbeitet[7]. Der Wurzelsud ist als Eiweißersatz verwendbar. In Pakistan wird die Pflanze für das Gericht...

Acker-Senf - Sinapis arvensis

Familie: Kreuzblütler

Allgemein bekannt ist die Nutzung der reifen Samenkörner für die Herstellung von Speisesenf. Auch die Blätter sind essbar (siehe unten). Die Samen können denen des Weißen Senfs auch (Sinapis alba) beigemischt werden. Feingehackte Blätter können als Gewürz und als Zutat für Salate dienen. Blütenknospen können wie Brokkoli zubereitet werden. Krautige Teile sind nach längerem Kochen als Gemüse geeignet.[3] Die grünen Pflanzen finden vor der Blüte Verwendung als Tierfutter.

Kohl Gänsedistel - Sonchus oleraceus

Familie: Korbblütler

Sie wird roh als Bestandteil verschiedener Salate gegessen.

Gemeiner Löwenzahn - Taraxacum officinale

Familie: Korbblütler

Die gelben Blüten eignen sich zur Herstellung eines wohlschmeckenden, honigähnlichen Sirups oder Gelees als Brotaufstrich. Die jungen, nur leicht bitter schmeckenden Blätter können als Salat verarbeitet werden. Mit einer Speck-Rahmsoße gilt dieser als Delikatesse. Aus der getrockneten Wurzel der Pflanze wurde in der Nachkriegszeit ein Ersatzkaffee hergestellt (Zichorienwurzelersatz).

Kornelkirsche - Cornus mas

Familie: Hartriegelgewächse

Wohl schon immer fand in Deutschland, zumindest in der südlichen Hälfte, die Kornelkirsche für Speisen und Getränke Verwendung. So gab es in Baden den Brauch, dass am Fastensonntag die Burschen von ihren Mädchen mit dem „Kuechlestruß“ bewirtet wurden: dünne Blütenzweige der Kornelkirsche, die in Teig getaucht und in kochendes Fett zum Backen gehalten wurden (Marzell, Kräuterbuch, 1922). Vom Anfang des 19. Jahrhunderts wird berichtet, dass die im Schatten getrockneten jungen Blätter...

Quecke - Elymus repens

Familie: Süßgräser

In den GUS-Staaten wird die Quecke auch als Nahrungsmittel verwendet. Die Ausläufer werden im Herbst oder Frühjahr geerntet wenn sie sich noch in Winterruhe befinden und nicht austreiben. Der Geschmack der Pflanze ist erst stärkeartig, dann süßlich. Die Wurzeln kann man so lange das Gras nicht wächst trocknen und dann zu Mehl zermahlen. Es eignet sich zum Strecken von Getreidemehl. Frisch werden die Ausläufer zum Garnieren von Salaten verwendet oder gekocht zu Suppen gegeben. Des Weiteren...

Arznei-Beinwell - Symphytum officinale

Familie: Boretschgewächse

Verwendung in der Küche Die frischen Beinwellblätter weisen einen sehr hohen Proteinanteil auf; diese Proteine sind biologisch sehr hochwertig und in ihrem Nährwert durchaus mit tierischem Eiweiß vergleichbar. In der Mittelschweiz backt man die Blätter in Teig. Die rauen Blätter des Beinwells eignen sich besonders gut dafür. Seine großen Blätter können auch zum Einwickeln benutzt werden. Ältere Pflanzenteile hat man früher in Teilen Österreichs dem Tabak beigemischt.

gering giftig

Gewöhnlicher Beifuß - Artemisia vulgaris

Familie: Korbblütler

Die Erntezeit reicht von Juli bis Oktober.[7] Solange die Blütenkörbchen noch geschlossen sind, schneidet man die oberen Triebspitzen ab. Sobald sich diese öffnen, werden die Blätter bitter und eignen sich nicht mehr zum Würzen. Die Erntezeit für die Wurzel ist der Spätherbst. Beifuß gehört zu den traditionellen Grutbier-Kräutern und wird als Gewürzpflanze zu fetten, schweren Fleischgerichten benutzt. Die enthaltenen Bitterstoffe regen die Bildung von Magensaft und Gallenflüssigkeit...

gering giftig

Endivie - Cichorium endivia

Familie: Korbblütler

Die Endivie ist ein typischer Blattsalat für Herbst und Winter. Die ersten Nachtfröste im Herbst überstehen die Pflanzen unbeschadet, danach muss sie aber in frostfreien Räumen eingelagert werden. Zumindest im ersten Teil des Winters kann der Salat gelagert werden.

Knoblauchsrauke - Alliaria petiolata

Familie: Kreuzblütler

Im Mittelalter wurde die Knoblauchsrauke mit ihrem pfeffrig-knoblauchartigen Geschmack vor allem von der ärmeren Bevölkerung genutzt, die sich die teuren Gewürze nicht leisten konnte. Sie wurde im Mittelalter aus diesem Grund sogar in Gärten angebaut. Zum Essen werden die Blätter von April bis Juni gesammelt. Der Engländer John Evelyn, der 1699 ein Kochbuch "Acetaria, a Discourse on Sallets" schrieb, nannte die Pflanze unter anderem "Jack-by-the hedge" – was als Hinweis auf ihre Häufigkeit...

Dreiblatt-Feuerkolben - Arisaema triphyllum

Familie: Aronstabgewächse

Wenn die Pflanze richtig getrocknet oder gekocht ist, kann sie als Wurzelgemüse gegessen werden.

gering giftig bis giftig

Eberraute - Artemisia abrotanum

Familie: Korbblütler

Eberraute ist heute keine gebräuchliche Gewürzpflanze mehr. Es gibt zwei Kulturtypen: Eine mit aufdringlichem Zitronengeruch („Zitroneneberraute“) und eine neuere, die noch strenger riecht („Kampfereberraute“, „Kampferraute“). Wegen ihres intensiven und bitteren Geschmackes muss sie sorgfältig dosiert werden. Als Würzkraut ist die Eberraute hauptsächlich zum Verfeinern fetten Fleisches geeignet. Die Bitterstoffe entfalten hierbei eine appetit- und verdauungsfördernde Wirkung. Bisweilen...

Kleines Mädesüß - Filipendula vulgaris

Familie: Rosengewächse

Wurzelknollen und junge Laubblätter können als Gemüse oder Salat zubereitet werden. Ihr Geschmack ist süßlich bitter.

gering giftig

Orangerotes Habichtskraut - Hieracium aurantiacum

Familie: Korbblütler

Der Geschmack ist leicht bitter, die Blütenknospen schmecken süßlich. Zusammen erinnern die Geschmacksstoffe an eine bittere Schokolade.

Echter Kerbel - Anthriscus cerefolium

Familie: Doldenblütler

Echter Kerbel findet hauptsächlich Verwendung als Gewürz. Er hat ein feines ätherisches Aroma und wird vor allem in Suppen, Salaten und Saucen gebraucht. Kerbel ist auch Bestandteil berühmter Kräutermischungen wie den Fines herbes oder der Frankfurter Grünen Sauce.

Schnittlauch - Allium schoenoprasum

Familie: Amaryllisgewächse

Schnittlauch wird frisch oder tiefgefroren, wegen des geringen Aromas seltener getrocknet oder gefriergetrocknet verwendet und ist Bestandteil der fines herbes der französischen Küche. Als Küchengewürz geerntet werden nur die oberirdischen Röhrenblätter. Fein geschnitten wird er Salaten, Suppen, Eigerichten oder auch Mayonnaise zugefügt. Das Schnittlauchbrot – ein Butterbrot, reichlich belegt mit Schnittlauchröllchen – ist in Bayern und Österreich eine beliebte Komponente der Brotzeitplatte.[1]...

Wilde Rauke - Diplotaxis tenuifolia

Familie: Kreuzblütler

Diplotaxis tenuifolia wird (wie auch Eruca sativa) als Salatpflanze und Würzmittel unter dem Namen Rucola verwendet und gehandelt.

Hanf - Cannabis sativa

Familie: Hanfgewächse

Die Samen finden Verwendung als Lebens- und Futtermittel, die aus ihnen gewonnenen Öle werden ebenfalls als Lebensmittel verwendet.

Knollen-Platterbse - Lathyrus tuberosus

Familie: Schmetterlingsblütler

Früher wurde die Knollen-Platterbse feldmäßig angebaut, heute findet man sie als Nahrungspflanze allenfalls noch in Gärten von Liebhabern alter Nutzpflanzen. Die Knöllchen werden wie Kartoffeln gekocht oder wie Maronen geröstet genossen. Vielfach dienen sie auch als Kaffeesurrogat oder als Schweinefutter. Sie sollen zudem zu Speiseöl verarbeitet worden sein. Auch wird angegeben, dass im 16. Jahrhundert aus der Blüte Parfüm gewonnen worden sei.

gering giftig bis giftig

Vogelmiere - Stellaria media

Familie: Nelkengewächse

Ihr Geschmack erinnert an jungem rohen Mais. Bereits 50 Gramm Vogelmierensalat entsprechen in etwa dem Vitamin-C-Bedarf eines Erwachsenen. Aufgrund des Saponingehalts sollten jedoch nicht zu große Mengen verspeist werden.

Kohl-Kratzdistel - Cirsium oleraceum

Familie: Korbblütler

In Osteuropa und Sibirien, gelegentlich auch in Mitteleuropa, wird sie als Gemüsepflanze genutzt und in Japan zu diesem Zweck angebaut. Die Blätter und der „Wurzelstock“ werden gegart gegessen. Der „Wurzelstock“ ist reich an Inulin. [2] Junge Blätter bieten sich auch zum Rohverzehr an. Der getrocknete Wurzelstock lässt sich zu Mehl mahlen, das zum Andicken von Speisen verwendet werden kann. Ähnlich wie bei Artischocken kann auch der gegarte Blütenboden gegessen werden.[3]

Kleinblütiges Franzosenkraut - Galinsoga parviflora

Familie: Korbblütler

Das ganze Kraut eignet sich gut zur Bereitung von Wildkräutersalat. Junge Stängel und Blätter ergeben gekocht ein schmackhaftes Gemüsegericht, roh zubereitet einen pikanten Salat. In seiner eigentlichen Heimat Kolumbien ist es das charakteristische Gewürz (Guasca) der Hühnersuppe Ajiaco de Bogotá.

Gewöhnlicher Hopfen - Humulus lupulus

Familie: Hanfgewächse

Hopfen wird hauptsächlich beim Bierbrauen verwendet. Er verleiht dem Bier sein ausgeprägtes Aroma und seine typische Bitterkeit. Zum Brauen werden ausschließlich die Dolden der weiblichen Hopfenpflanzen verwendet. Die Hopfeninhaltsstoffe wirken zusätzlich konservierend und schaumstabilisierend. Sind die Ähren der weiblichen Pflanze reif, werden die Hopfenreben während der etwa dreiwöchigen Erntezeit (letzte August- und erste September-Dekade) knapp über dem Boden abgeschnitten, von den Gerüstanlagen...

Oregano - Origanum vulgare

Familie: Lippenblütler

Als Würzmittel ist Oregano mindestens seit 300 bis 400 Jahren im Gebrauch. Abgesehen von den nicht ganz eindeutigen römischen Quellen kann nur ein Basler Rezept aus dem 17. Jahrhundert angeführt werden, in dem Oregano als Zutat zu Pfannkuchen erwähnt wird. Ansonsten lassen sich botanische Bücher selbst noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts lediglich darüber aus, dass Oregano Heil- und Zauberpflanze sei und dass man mit seinem roten Farbstoff Wolle färben könne. Oregano spielt als Gewürz in...

Wirbeldost - Clinopodium vulgare

Familie: Lippenblütler

Die frischen oder getrockneten Blätter können als Gewürz Speisen zugegeben werden, sie helfen bei der Verdauung. Die frischen Blätter können Salaten beigefügt werden. Außerdem kann das Kraut als Teerersatz und zur Gewinnung von gelben und braunen Farbstoffen verwendet werden.

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