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Top 30 Heilpflanzen der letzten 14 Tage:

Scharbockskraut

Scharbockskraut
In der Mehrheit der Kräuterbücher wird auf den hohen Vitamin-C-Gehalt der Pflanze hingewiesen. Mehrere Autoren aus der Wildkräuterszene betonen ausdrücklich, dass sie das Scharbockskraut regelmäßig im Vorfrühjahr konsumieren. Es ist daher zu vermuten, dass die postulierte Giftigkeit durch Protoanemonin vor Erscheinen der gelben Blüten tatsächlich sehr gering oder völlig unbedeutend ist. Für empfindliche Personen ist es jedoch ratsam, die Pflanze entweder ganz zu meiden oder sich behutsam... mehr

Hohler Lerchensporn

Hohler Lerchensporn
Die ausdauernde Rhizomknolle enthält Alkaloide, davon in erster Linie Bulbocapnin. Bei gleichzeitig intakter Aufnahmefähigkeit für sensible Reize verursachen diese Wirkstoffe eine Lähmung der Muskulatur. Ein Gesamtextrakt wirkt leicht sedierend. Wird die Droge bestimmungsgemäß angewandt, sind Nebenwirkungen nicht zu erwarten.[2]

Gänseblümchen

Gänseblümchen
Bekannt ist die blutreinigende Wirkung des Gänseblümchens, welches traditionell als Heilmittel bei Hauterkrankungen und Leberleiden eingesetzt wird. Wegen der oben genannten Inhaltsstoffe ist es auch entwässernd, als Frühjahrskur und als Rheumamittel geeignet. In der Phytotherapie wird eine Tinktur aus der ganzen Pflanze, einschließlich Wurzel verwendet. Das Gänseblümchen ist einer der ersten Frühlingsboten und es heißt, wer die ersten drei Gänseblümchen im Frühjahr isst, wird das restliche... mehr

Sumpfdotterblume

Sumpfdotterblume
In der römischen und griechischen Antike war die Sumpfdotterblume als Heilpflanze nicht bekannt. In der Signaturenlehre wurde die Pflanze jedoch als hilfreich bei Gallen- und Leberbeschwerden angesehen, denn die gelbe Blütenfarbe stellte einen Bezug zur Leber her. Die Sumpfdotterblume wurde dazu in Wein gekocht und getrunken.In der eigentlichen Volksmedizin wurde die Sumpfdotterblume nur vereinzelt als Heilpflanze verwendet. Die krautigen Bestandteile wurden in Mitteleuropa früher bei Hauterkrankungen... mehr

Gundermann

Gundermann
Gundermann wurde gemäß dem „New Kreüterbuch“ von Leonhart Fuchs (1543) gegen Hüftweh, Gelbsucht, Leberleiden, und als harn- und schweißtreibendes Mittel gegen Gifte eingesetzt. Hildegard von Bingen empfahl die Verwendung der Pflanze gegen Kopf- und Ohrenschmerzen. Heute wird er von Kräuterheilern gegen Abszesse, Tumore und Augenprobleme verwendet. In der Traditionellen Chinesischen Medizin wird er auch zur Behandlung von Lungenentzündung und Nephritis eingesetzt.

Osterglocke

Osterglocke
Die Gelbe Narzisse fand wegen ihrer hautreizenden und giftigen Eigenschaften in der Antike Verwendung als Mittel gegen Hautkrankheiten wie Flechten und Geschwüre. Die spätere Volksmedizin setzte sie gegen Erkältungskrankheiten und Keuchhusten sowie als Brechmittel ein.

Huflattich

Huflattich
Der Huflattich gilt als bedeutsame Heilpflanze bei Hustenreiz (Tussis = Husten) und wirkt schleimlösend. Als arzneilich wirksamster Teil werden die Blätter verwendet (Droge: Farfarae folium). Neuere Forschungen deuten jedoch auf unerwünschte Nebenwirkungen (Krebsrisiko) durch enthaltene Pyrrolizidinalkaloide hin. Deshalb sollte Huflattich nicht länger als 4-6 Wochen im Jahr eingenommen werden.

Purpurrote Taubnessel

Purpurrote Taubnessel
Hauptsächlich bei Frauenleiden werden die getrockneten Blüten als Tee verabreicht oder man saugt aus den kleinen Blüten die süße Flüssigkeit heraus. Darin enthalten sind unter anderem Gerbstoffe, ätherische Öle, Vitamine und vieles mehr. Der Tee wird auch bei Blasenleiden, Husten oder Darmbeschwerden getrunken. Waschungen mit dem Tee werden bei Verbrennungen und anderen Hautverletzungen vollzogen.

Duftveilchen

Duftveilchen
Bereits Hippokrates verwendete Veilchen als Arzneipflanzen. Er empfahl es zur Austreibung für die tote Geburt, und Dioskurides nahm es als Magenmittel. Veilchen helfen bei Erkrankungen der Atemwege wie Bronchitis, Reizhusten und grippalen Infekten. Mit Veilchentee (ein Teelöffel getrocknete Blüten pro Tasse kochendem Wasser) gurgelt man bei Entzündungen des Halses und Schluckbeschwerden.Die Inhaltsstoffe des Veilchens sollen sogar gegen bestimmte Krebsarten (Lungen-, Bronchial- und Brustkrebs)... mehr

Wiesen-Schaumkraut

Wiesen-Schaumkraut
Wiesenschaumkraut-Tee wird in der Volksmedizin gegen Rheuma und andere Schmerzzustände verwendet. Heilwirkungen beruhen vor allem auf dem enthaltenen Vitamin C sowie den Senfölglykosiden, die insbesondere auf Niere und Leber anregend wirken. Dieser Wirkung verdankt das Wiesen-Schaumkraut auch die volkstümlichen Bezeichnungen Bettsoicher, Harnsamen und Griesblümel. Die in der Pflanze enthaltenen Wirkstoffe wirken jedoch auf Magen und Nieren auch reizend und dürfen nur in Maßen genossen werden.

Gemeiner Löwenzahn

Gemeiner Löwenzahn
Der Milchsaft des Löwenzahns wurde früher zur Behandlung von Augenkrankheiten verwendet (griechisch taraxis = „Augenentzündung“ und akeomai = „ich heile“). In der Volksheilkunde wird er zur so genannten Blutreinigung, bei rheumatischen Erkrankungen und zu deren Vorbeugung, bei Gicht, Ekzemen, Lebererkrankungen und zur Diurese angewendet. Wie beim Schöllkraut (Chelidonium majus) wurde der Milchsaft auch zur Behandlung von Warzen gebraucht. Heutzutage wird die Pflanze auch zur Aktivierung... mehr

Gefleckte Taubnessel

Gefleckte Taubnessel
Die gefleckte Taubnessel gilt als alte Heilpflanze, die innerlich und äußerlich Anwendung findet. Verwendet werden im allgemeinen blühende Sprossspitzen, getrocknete Blüten sowie die getrockneten und frischen Laubblätter. Wirksame Bestandteile sind ätherisches Öl, Aminosäuren, Glycoside, Gerbstoffe, Saponine und Schleimstoffe. Ihre adstringierende, auswurffördernde, entzündungshenmmende und reinigende Wirkung kommt insbesondere bei Anämie, Blasenentzündungen und Blutungen zum Einsatz.

Echte Schlüsselblume

Echte Schlüsselblume
Die Triterpensaponine üben eine reizende Wirkung auf die Magenschleimhaut aus. Dieser Effekt soll über Nervenfasern reflektorisch die Bronchialschleimhaut dazu anregen, mehr Schleim zu produzieren. Hierdurch verdünnt sich das Sekret und erleichtert das Abhusten. Extrakte aus Schlüsselblumen werden vor allem bei Erkältungen mit verschleimtem Husten und Schnupfen als Begleitsymptomatik eingesetzt. Als Nebenwirkung der Anwendung konnten Magenschmerzen und Übelkeit sowie allergische Hautreaktionen... mehr

Gewöhnliche Vogelmiere

Gewöhnliche Vogelmiere
In der Naturheilkunde findet es vielfältige Anwendung. So wird ein Extrakt der frischen Pflanze zur Behandlung von Rheumatismus und Gelenkschmerzen verwendet. Als Tee ist es zur äußeren und inneren Anwendung im Gebrauch.

Stinkender Storchschnabel

Stinkender Storchschnabel
Ruprechtskraut wurde in der traditionellen Volksheilkunde als Heilmittel bei Zahnschmerzen, Prellungen, Fieber, Gicht, Nieren- oder Lungenleiden, Herpes und Nasenbluten verwendet. Der Aufguss von der Pflanze wurde als Stärkungsmittel eingesetzt und galt auch als wirksam gegen Durchfall. Auf Wunden aufgelegt sagt man ihm antiseptische Wirkung nach. Aufgrund des eigenartigen Geruchs der zerriebenen Blätter wird es auch als mückenabwehrende Pflanze angesehen.

Kriechender Günsel

Kriechender Günsel
Der Tee des Kriechenden Günsel aus getrockneten blühenden Pflanzenteilen soll gegen Rheuma, Magengeschwüre sowie Angina helfen. Nach anderer Quelle kann man aus den oberirdischen Pflanzenteilen einen Aufguss bereiten. Getrunken soll dieser gegen Durchfall wirken, äußerlich angewendet gegen Hautentzündungen, Hämorrhoiden und Schleimhautentzündungen.[3]

Gewöhnliche Wiesen-Schafgarbe

Gewöhnliche Wiesen-Schafgarbe
Diese Schafgarbenart wird als Gewürz- und Arzneipflanze verwendet, die Droge aus dem Kraut wird als „Herba Millefolii“ bezeichnet. Zu Heilzwecken werden Kraut und Blüten verwendet. Im wesentlichen finden Zubereitungen aus der Pflanze Einsatz bei Schwächen des venösen Systems z.B. bei Hämorrhoiden, Krampfadern, Stauungen im Pfortadergebiet u.a.. Sie wird aber auch bei Ekzemen, bei Hauteinrissen im Bereich des Afters und bei Fisteln eingesetzt. Durch seine blutstillenden Eigenschaften findet... mehr

Gefleckter Aronstab

Gefleckter Aronstab
In der Volksheilkunde wurde Aronstab bei Entzündungen des Magens und des Darmes mit Krämpfen, Brennen, Würgen und Auswurf blutigen Schleimes verwendet. Meist wurde die Droge in Tropfenform ein paar Mal am Tag mit einem Glas warmen Wassers genommen, oder auch zum Gurgeln. Da die Pflanze sehr giftig ist, muss von solch einer Verwendung abgeraten werden. In der Schweizer Volksmedizin werden drei bis vier im März gepflückte erste Blätter in etwa einem Liter Kernobstbrand eingelegt und als Erkältungsmittel... mehr

Stengellose Schlüsselblume

Stengellose Schlüsselblume
In der Vergangenheit wurde die Stängellose Schlüsselblume auch als Heilpflanze genutzt. Sie enthält geringe Mengen an Saponinen, aber deutlich weniger als die Echte Schlüsselblume und wurde bei Erkältungserkrankungen verabreicht.

Geflecktes Lungenkraut

Geflecktes Lungenkraut
Das Gefleckte Lungenkraut wird seit dem Mittelalter gegen Lungenleiden eingesetzt. Hildegard von Bingen nennt es Lungwurz.

Schlehe

Schlehe
Die Blüten werden als Heilpflanze in Form von Tee zur Blutreinigung und Frühjahrskur verwendet. Die medizinische Wirkung der Schlehe ist adstringierend (zusammenziehend), harntreibend, schwach abführend und entzündungshemmend. Getrocknete Blüten als Teeaufguss werden zur Blutreinigung bei Hautkrankheiten und rheumatischen Beschwerden eingesetzt sowie als Gurgelmittel bei leichten Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut. Die harntreibende Wirkung beugt Harn- und Nierensteinen vor. Mus oder... mehr

Acker-Schachtelhalm

Acker-Schachtelhalm
Bereits im Altertum wurde der Acker-Schachtelhalm in der Heilkunde als Lieferant von Kieselsäure geschätzt, Dioskurides lobt seine blutstillende Kraft und Plinius der Ältere behauptet über ihn sogar, dass die blutstillende Kraft so groß sei, dass es genüge, ihn bloß in der Hand zu halten. Sebastian Kneipp machte den Acker-Schachtelhalm als Heilpflanze wieder bekannt, er setzte ihn ein zur Behandlung von Störungen bei der Wundheilung und gegen Rheuma und Gicht. Verwendet wird nicht der fruchtbare... mehr

Frühlings-Adonisröschen

Frühlings-Adonisröschen
Als Heildroge (Adonidis herba, Herba Adonidis, Herba Adonidis vernalis) werden die getrockneten oberirdischen Teile der blühenden Pflanze verwendet. Wie bei allen Pflanzenarten mit herzwirksamen Gykosiden liegen auch hier die giftige und therapeutisch wirksame Dosis eng beieinander. Man verwendet deshalb ausschließlich die auf einen bestimmten Wirkwert eingestellte Droge, um Überdosierung oder Unterdosierung zu vermeiden. Auszüge aus diesem „Eingestellten Adonispulver“ werden heute meist... mehr

Gewöhnliche Pestwurz

Gewöhnliche Pestwurz
In der Volksmedizin werden verschiedene Zubereitungen der Pflanze auch als schleimlösende Hustenmittel und als Kühlmittel bei Insektenstichen eingesetzt. Im 19. Jahrhundert wurde erstmals die spasmolytische und analgetische Wirkung erkannt und die Pflanze bzw. deren Zubereitungen wurden für die medizinische Anwendung neu entdeckt. Heute werden Pestwurzextrakte in verschiedenen Phytopharmaka eingesetzt, wobei die spasmolytische Wirkung auf die glatte Muskulatur im Vordergrund steht. Dazu werden... mehr

Gewöhnliches Tellerkraut

Gewöhnliches Tellerkraut
Die Shoshonen sollen die Pflanze in Breiumschlägen gegen rheumatische Schmerzen verwendet haben. Die Thompson benutzten sie bei Augenschmerzen und die Mahuna tranken den Saft bei Appetitlosigkeit.

Gewöhnliches Hirtentäschel

Gewöhnliches Hirtentäschel
Als Heildroge dient das Hirtentäschelkraut d. h. die getrockneten zur Blütezeit gesammelten oberirdischen Pflanzenteile (Bursae pastoris herba).[8] Die Droge wird innerlich angewandt zur symptomatischen Behandlung von Menorrhagie (unregelmäßige Zyklusblutungen) und Metrorrhagie (verlängerte Zyklusblutungen) und zur lokalen Behandlung bei Nasenbluten.[8] Äußerlich kommt die Droge zur Anwendung bei oberflächlichen, blutenden Hautverletzungen.[8]

Gemeine Alraune

Gemeine Alraune
Sie wurde früher als Aphrodisiakum, Narkotikum und schmerzstillendes Mittel, teilweise als halluzinogene Droge genutzt, diente aber auch als Zauberwurzel, wegen ihrer Ähnlichkeit mit dem menschlichen Habitus.

Gewöhnliche Berberitze

Gewöhnliche Berberitze
Die Heilwirkung der Berberis vulgaris ist vielseitig: In der homöopathischen Therapie ist sie eines der wichtigsten Gallen- und Nierenmittel. Sie wird gegen Blasenbeschwerden und Steinleiden im Harntrakt sowie bei rheumatischen Beschwerden eingesetzt. Auch in der Dermatologie hat sie sich bei Ausschlägen, Ekzemen und Akne bewährt. Die roten Früchte der Berberitze sind weitgehend frei von Berberin und Berbamin und daher essbar. In der Volksheilkunde wird die Berberitzenwurzel unter anderem bei... mehr

Christrose

Christrose
Die Christrose wurde schon in der Antike bei Durchfällen, Psychosen und Hämorrhoiden angewandt. Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts wurde sie zur Therapie von Herzschwäche, auch als Alternative zu Digitalis-Präparaten eingesetzt und auch als wasserausschwemmendes Mittel verwendet. In der Volksheilkunde wurde die Wurzel abgekocht und zur Behandlund von Epilepsie, Hysterie, Melancholie, Menstruationsstörungen, Verstopfung, Leberleiden, Gelbsucht und Wasseransammlungen im Bauch (Aszites),... mehr

Pfennigkraut

Pfennigkraut
In der Volksheilkunde wurde das Pfennigkraut früher als Hustenmittel verwendet. Es wurde daher in mittelalterlichen Bauerngärten gepflanzt. Das Vorkommen kann daher gelegentlich sogar eine Zeigerfunktion für eine frühere menschliche Besiedlung haben. In Mitteleuropa spielt das Pfennigkraut in der Pflanzenheilkunde keine Rolle mehr. In Osteuropa wird es gelegentlich noch gegen Durchfall, Rheuma, Blutungen und Schwindsucht verwendet.
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