Grausenf - Hirschfeldia incana

Familie: Brassicaceae
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Salatpflanze Bienenblume

<b>Grausenf - <i>Hirschfeldia incana</i></b>
Grausenf - Hirschfeldia incana
Bildquelle: Wikipedia User La la means I love you; Bildlizenz: CC BY-SA 3.0;

Hirschfeldia: n. d. dtsch. Gärtner C.C.L.Hirschfeld (1742 - 1792); "Bastardsenf"
incanus: grau, gräulich

andere Namen: Bastardsenf


Grausenf - Hirschfeldia incana; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User La la means I love you">Wikipedia User La la means I love you</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>;

Der Grausenf ist eine einjährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 20 bis 100 Zentimeter erreicht. Der Stängel ist sparrig verzweigt und trägt rückwärts gerichtete Haare. Von den grau behaarten Laubblätter sind die unteren leierförmig fiederspaltig, mit zwei bis fünf Paaren Blattabschnitten und einem großen Endlappen.

Die Blütezeit erstreckt sich von Mai bis Oktober. Der anfangs schirmtraubige Blütenstand ist später rutenförmig verlängert. Die zwittrigen Blüten sind vierzählig mit doppelter Blütenhülle. Die vier Kronblätter sind blassgelb.

Die Fruchtstiele sind 2 bis 4 Millimeter lang und zur Reifezeit keulig verdickt. Die aufrechten, der Fruchtstandsachse anliegenden oder angedrückten Schoten sind 8 bis 15 Millimeter lang; ihr Schnabel ist 4 bis 7 Millimeter lang und so dick wie die Schote.

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 14.


Standort

Er besiedelt in Mitteleuropa in Gegenden mit warmem Klima lückig bewachsene Ödflächen, Wegränder oder Kleefelder. Der Grausenf braucht in Mitteleuropa Sand- oder lockere Lehm- oder Lößböden.

Verbreitung/Vorkommen

Das Verbreitungsgebiet des Grausenfs erstreckt sich vom Mittelmeergebiet nach Osten bis Südrussland, Kleinasien, Iran und Irak; in wärmeren Zonen ist er fast weltweit ein Neophyt. In Mitteleuropa kommt er vereinzelt und unbeständig vor. Man findet ihn in Mitteleuropa am Mittelrhein; sehr selten tritt er am unteren Main, am Unterlauf von Weser und Elbe auf; selten am Alpenfuß.
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Grausenf - Garten/Anbau

Boden Beschaffenheit: lehmiger Boden / Lehmboden; sandiger Boden / Sandboden;
Boden Nährstoffgehalt: nährstoffreich;

Literatur

Bildquellenverzeichnis



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