Froschbiß - Hydrocharis morsus-ranae

Familie: Hydrocharitáceae
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Garten Wasserpflanze Gartenteich

<b>Froschbiß - <i>Hydrocharis morsus-ranae</i></b>
Froschbiß - Hydrocharis morsus-ranae
Bildquelle: Wikipedia User Bilou; Bildlizenz: CC BY-SA 3.0;

Hydrocharis: gr. hydor = Wasser, charis = Freude, Zierde (Stand­ort); "Froschbiß"
morsus-ranae: Froschbiß


Froschbiß - Hydrocharis morsus-ranae; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Chris.urs-o">Wikipedia User Chris.urs-o</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; Froschbiß - Hydrocharis morsus-ranae; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Aiwok">Wikipedia User Aiwok</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; Froschbiß - Hydrocharis morsus-ranae; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Franz Xaver">Wikipedia User Franz Xaver</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>;

Hydrocharis morsus-ranae sind ausdauernde krautige Pflanzen. Durch intensive Bildung von 5 bis 20 Zentimeter langen Ausläufern, die an ihren Enden wiederum Ausläufer treiben, hängen die Rosetten submers in großen Verbänden als Schwimmblatt-Teppiche miteinander zusammen. Es werden Winterknospen gebildet. Die meist gerade nach unten hängenden Wurzeln erreichen normalerweise nicht den Gewässergrund, sondern nehmen Nährstoffe aus dem freien Wasser auf.
Die Schwimmblätter erinnern etwas an kleine Seerosen.

Die Laubblätter stehen in im Wasser treibenden Rosetten zusammen. Die Laubblätter, die wie winzige Seerosenblätter aussehen oder auch an die Schnauzenform eines Frosches erinnern mögen, schwimmen auf der Oberfläche von meist stehenden Gewässern. Die einfachen, rundlichen bis nierenförmigen Blattspreiten weisen einen Durchmesser von etwa 2 bis 7 Zentimeter auf, sind ledrig-derb, oberseits glänzend grün, unterseits oft leicht rötlich. Es sind zwei große Nebenblätter vorhanden.

Hydrocharis morsus-ranae sind einhäusig (monözisch) – allerdings sind dabei die größeren männlichen (gestielt zu dritt) und die kleineren weiblichen Blüten (einzeln sitzend) räumlich getrennt, indem diese an verschiedenen Sprossachsen wachsen. Die Blüten weisen einen Durchmesser von etwa 1,5 bis 3 Zentimetern und bestehen aus je drei weißen Kronblättern und einem Hochblatt; die Basis ist gelb. Die kugelige, grüne Frucht weist Durchmesser von etwa 1 Zentimeter auf.


Standort

Froschbiss wächst in windgeschützten Lagen in Schwimmblattgesellschaften warmer, nährstoffreicher, aber nicht übermäßig belasteter, meist kalkarmer, stehender oder langsam fließender Gewässer über schlammigem Grund. Dazu zählen beispielsweise Altarme, Gräben, Niedermoor-Torfstiche und Tümpel, aber auch ruhige Buchten von Fließgewässern und Röhrichte. Oft ist er mit der Krebsschere vergesellschaftet, kommt aber insgesamt stetiger vor.

Verbreitung/Vorkommen

Froschbiss ist eurasisch verbreitet; im Tiefland Deutschlands tritt die Art mäßig häufig auf mit Schwerpunkten in den Talauen der größeren Flüsse. Im Hügel- und Bergland ist sie selten und fehlt über weite Strecken. Die Pflanze steht regional auf der Roten Liste gefährdeter Arten.
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Froschbiß - Garten/Anbau

Boden Beschaffenheit: Schlammboden / Schlickboden;

Sonstiges

Die Rosettenverbände treiben nur während der Vegetationsperiode an der Wasseroberfläche. Im Herbst bilden sich etwa einen Zentimeter lange, stärkereiche, außen hornartig verfestigte Winterknospen (Turionen). Diese lösen sich ab und sinken auf den Gewässergrund, während die übrigen Sprossteile absterben. Im kommenden Spätfrühling (April/Mai) entwickeln sich aus den Winterknospen neue Pflanzen, die zur Oberfläche aufsteigen und sich entfalten. Die vegetative Vermehrung durch Ausläufer und Winterknospen ist für die Art wesentlich bedeutender als die geschlechtliche Reproduktion (vergleiche auch Krebsschere).

Froschbiss wird als Zierpflanze in Gartenteichen verwendet.

Literatur

Bildquellenverzeichnis



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