Bach-Quellkraut - Montia fontana

Familie: Portulakgewächse

Kategorie: Allergiepflanze  

Bach-Quellkraut Info

Montia: n. d. ital. Botaniker G.Monti (1682 - 1760); "Quell­kraut"
fontanus: Quell-

Vegetative Merkmale

Das Bach-Quellkraut wächst als einjährige bis ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 1 bis 30 Zentimeter. Sie bilden oft kleinere Bestände bis Matten. Die Stängel sind niederliegend bis aufrecht oder manchmal im Wasser flutend und an den unteren Knoten (Nodien) kann eine Bewurzelung erfolgen.

Die gegenständigen, mehr oder weniger sitzenden Laubblätter besitzen eine Blattspreite, die bei einer Länge von 3 bis 20 Millimeter linealisch bis weit verkehrt-lanzettlich mit spitzem bis stumpfem oberen Ende und sich verjüngender Spreitenbasis.
Generative Merkmale

Die Blütezeit reicht in Kalifornien und in Mitteleuropa von Juni bis August. Die manchmal seitenständigen, traubigen Blütenstände enthalten ein bis acht Blüten. Die untersten Blüten stehen über ein bis zwei Tragblättern.

Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch mit doppelter Blütenhülle. Die Kelchblätter sind bei einer Länge von 1 bis 2 Millimeter rund und gestutzt. Die drei bis fünf mehr oder weniger ungleichen, weißen Kronblätter sind nur 1 bis 2 Millimeter lang. Es sind drei Staubblätter vorhanden. Der Fruchtknoten ist einkammerig. Der Griffel endet in drei Narbenlappen.

Die 1 bis 2 Millimeter lange Kapselfrucht ist dreifächerig und enthält ein bis drei Samen. Die schwarzen Samen sind 0,5 bis 1,2 Millimeter lang mit mehr oder weniger rauer Samenschale (Testa), die spitze Warzen aufweist, und sie besitzen ein rundes oder flaches Anhängsel.

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 18, 20.

Ökologie

Das Bach-Quellkraut ist eine Sumpfpflanze.

Die Blüten bleiben bei trübem Wetter geschlossen, neben der Selbstbestäubung unterliegen sie auch der Insektenbestäubung. Es erfolgt meist Selbstbestäubung (Kleistogamie).

Die fachspaltigen Kapselfrüchte bewirken eine Selbstausbreitung, indem die Samen durch Einrollung der drei Fruchtklappen und nachfolgendes Herauskatapultieren bis 2 Meter weit und bis 0,6 Meter hoch fortgeschleudert werden. Die Fruchtreife ist von Juli bis August.


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Verwendung in der Küche

Auf der Iberischen Halbinsel werden die jungen Stängel und Blätter vor der Blühphase als traditionelles Gemüse verzehrt. Bis in das 19. Jahrhundert wurde das Bach-Quellkraut in Deutschland als Wintergemüse auf Märkten angeboten und als Winzerlsalat oder Schnippchensalat in Bayern beziehungsweise Sachsen zubereitet.

Bach-Quellkraut Steckbrief

Blütenfarbe: weiß;
Höhe/Länge von 1cm bis 50cm
Blütezeit von Juni bis August
Blattstellung: mittlere Stängelblätter gegenständig
Lebensdauer: ausdauerndes Kraut (Staude); einjährig; einjährig-überwinternd;

Bach-Quellkraut Systematik

Abteilung:
Spermatophyta - Samenpflanzen
Unterabteilung:
Angiospermae - Bedecktsamer
Klasse:
Dicotyledoneae (Magnoliopsida) - Zweikeimblättrige
Unterklasse:
Centrospermae (Caryophyllidae) - Zentralsamige
Ordnung:
Caryophyllales - Nelkenartige
Familie:
Portulacaceae
Gattung:
Montia
Art:
fontana
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Literatur

Bildquellenverzeichnis


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ACHTUNG: Nicht pflücken, sammeln oder zertreten!
Diese Pflanze ist evtl. geschützt und steht auf der Roten Liste Schweiz! Kategorie RE (In der Schweiz ausgestorben)


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Diese Pflanze ist evtl. geschützt und steht auf der Roten Liste Bayern! Kategorie 3 (gefährdet)


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