Der Färber-Meier ist eine ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 30 bis 70 cm. Er bildet unterirdische Ausläufer. Die Stängel sind vierkantig, meist einzeln und aufrecht. Die Blätter stehen unten zu sechst in Wirteln, oben zu viert. Die Tragblätter haben keine Stachelspitze.
Die Krone ist weiß und meistens dreispaltig. Die Außenseite ist glatt. Die Kronröhre ist ein- bis zweimal so lang wie die Kronzipfel. Die Bestäubung erfolgt durch Insekten.
Die Früchte sind trocken. Sie haben keine hakigen Haare und sind glatt oder runzelig.
Die Art wurde als Färbepflanze verwendet, Wurzeln und Rhizom wurden zum Gelb-Färben verwendet
Standort
Der Färber-Meier wächst in trockenen Wäldern, an Säumen von Trockengebüschen, in Halbtrockenrasen und auf felsigen Hängen. Er wächst meist auf kalkhaltigen Böden. Er kommt von der collinen bis in die montane Höhenstufe vor, bis in 1000 m Seehöhe.
Verbreitung & Vorkommen
In Deutschland ist die Art stark zurückgegangen, in Sachsen und Niedersachsen ist sie ausgestorben. In Österreich ist sie in weiten Teilen als gefährdet eingestuft.
Aus derselben Gattung (Asperula)
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