Wiesen-Kümmel - Carum carvi

Familie: Apiaceae
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Heilpflanze Gewürzpflanze Teepflanze Staude Alpenpflanze

<b>Wiesen-Kümmel - <i>Carum carvi</i></b>
Wiesen-Kümmel - Carum carvi
Bildquelle: Wikipedia User Wikipeder; Bildlizenz: CC BY-SA 3.0;
Wiki Commons Bildbeschreibung: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Carum_carvi.JPG


Carum: lat. Pflanzenname von gr. kar = Laus (wg. der Frucht­form); "Küm­mel"
cardiacus: das Herz betreffend

andere Namen: Gemeiner Kümmel, Echter Kümmel, Kümmel

Kümmelfrüchte wurden in Ausgrabungen von Pfahlbauten gefunden, die sich auf 3000 v. Chr. zurückdatieren lassen. Seine Verwendung in der Küche lässt sich bereits in dem Apicius zugeschriebenen Kochbuch De re coquinaria nachweisen, das wahrscheinlich im 3. Jahrhundert n. Chr. entstand.

Wiesen-Kümmel - Carum carvi; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Adolphus Ypey 1813">Adolphus Ypey 1813</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; Wiesen-Kümmel - Carum carvi; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Rolf Engstrand">Wikipedia User Rolf Engstrand</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Carum_carvi_2.JPG" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Carum_carvi_2.JPG">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Carum_carvi_2.JPG</a>Wiesen-Kümmel - Carum carvi; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Sporti">Wikipedia User Sporti</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Carum_carvi_PID1842-2.jpg" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Carum_carvi_PID1842-2.jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Carum_carvi_PID1842-2.jpg</a>Wiesen-Kümmel - Carum carvi; Bildquelle: © <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Dr. med. Frank Meyer, Nürnberg, <a target=_blank href=http://www.fb.com/magischen11>www.fb.com/magischen11</a>">Dr. med. Frank Meyer, Nürnberg, <a target=_blank href=http://www.fb.com/magischen11>www.fb.com/magischen11</a></a> - <b>All rights reserved</b>Wiesen-Kümmel - Carum carvi; Bildquelle: © <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Dr. med. Frank Meyer, Nürnberg, <a target=_blank href=http://www.fb.com/magischen11>www.fb.com/magischen11</a>">Dr. med. Frank Meyer, Nürnberg, <a target=_blank href=http://www.fb.com/magischen11>www.fb.com/magischen11</a></a> - <b>All rights reserved</b>

Wiesenkümmel (Carum carvi), ist eines der ältesten Gewürze in der Familie der Doldenblütler (Apiaceae). Kümmel ist eine zweijährige Pflanze. Die Blätter sind zwei- bis dreifach gefiedert. Obere Stängelblätter besitzen eine Scheide mit nebenblattartigen Fiederpaaren. Kümmel entwickelt eine rübenartige Wurzel. Die Pflanze ist breit verzweigt und kahl. Mit der Blüte erreicht Kümmel eine Höhe von 30 bis 60 Zentimeter. Unter günstigen Bedingungen werden auch Höhen von 120 Zentimeter erreicht. Es werden 5 bis 15 Dolden pro Pflanze gebildet. Die Blüte ist weiß bis rosa oder rötlich. Die Blütenform ist eine Dolde mit 8 bis 16 Strahlen. Die Hüllchen fehlen meist, manchmal sind bis zu 2 vorhanden. Die Blütezeit erstreckt sich von Mai bis Juli. Die Samenreife beginnt im Juni bis August. Der Samen von Kümmel ist eine Spaltfrucht, ist 3 bis 7 Millimeter lang und 0,7 bis 1,2 Millimeter breit, oval, kahl und die Einzelfrüchte leicht sichelförmig gebogen. An der Außenseite ist der Samen braun, an der Innenseite hellbraun bis gelblich gefärbt. Sie duften aromatisch wenn sie zerrieben werden. Der Samen ist an beiden Enden spitz.


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Nehmen Sie regelmäßig ein, um eine Remineralisierung und Entsäuerung des Organismus zu erreichen und Ihren Stoffwechsel in Balance zu halten.
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Standort

Kümmel wächst an Wegrändern und Wiesen und wird als Gewürz angebaut. 2002 betrug die Anbaufläche für Kümmel in Deutschland etwa 450 Hektar. Kümmel wird hauptsächlich in Ägypten, den Niederlanden und Osteuropa angebaut.

Verbreitung/Vorkommen

Er tritt in kollinen subalpinen bis alpinen Gegenden auf.

Heimat

Kümmel ist in Vorderasien und den Mittelmeerländern beheimatet. Die Verbreitung erstreckt sich heute bis nach Europa und Sibirien.

Verwendung in der Küche

Kümmel ist ein klassisches Gewürz zu schweren Speisen, Brot wie der Schwäbischen Seele und zu Pellkartoffeln. Die Blätter des Kümmels haben einen milden Petersilien-Dill-Geschmack, der gut zu Suppen und Salaten passt. Die Wurzeln können als Gemüse gekocht werden. Die Früchte (Doppelachänen) sind besonders in der jüdischen, nord- und osteuropäischen Küche beliebt und werden dort als Gewürz für Kuchen und Roggenbrot, Gulasch, Kohl, Käse, geschmorte Äpfel und Spirituosen verwendet. Der Kimmicher, ein Traditionsgebäck aus Reutlingen, ist ein Brötchen aus einem Teig mit viel Kümmel. Ganzer Kümmel verliert bei sorgfältiger Lagerung über einen Zeitraum bis zu vier Jahren kaum an Aroma und Qualität.
Aus Kümmel werden Schnaps (Aquavit) und Likör (z. B. Allasch) hergestellt. Kümmellikör wird vor allem stark gekühlt als Digestif getrunken. In Norddeutschland trinkt man einen Kümmelschnaps, plattdeutsch Köm genannt. Im hessischen Schlitzerland wird der 35%ige Schlitzer Burgenkümmel getrunken. Bekannter Hersteller war J. A. Gilka, der den „Kaiser-Kümmel“ brannte und bei Wiener Hofe getrunken wurde.

Inhaltsstoffe

Kümmel enthält ätherische Öle. Die Samen enthalten mehr als 3 % ätherisches Öl. Neuere Züchtungen enthalten über 7 %. Im ätherischen Öl stellen Carvon und Limonen mit 60 % den Hauptbestandteil dar. Außerdem sind noch Myrcen, ?-Phellandren, ?-Cymol, ?-Caryophyllen, cis- und trans-Carveol, cis- und trans-Dihydrocarvon, trans-Dihydrocarveol, ?- und ?-Pinen, Fettsäuren, Gerbstoffe enthalten. Der Vitamin-C-Gehalt der frischen Pflanze beträgt 224,6 mg pro 100 g Frischgewicht.

Verwendung in Homöopathie/Anthroposophie

gemäß der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis gehören zu den Anwendungsgebieten Verdauungsschwäche mit Blähungen (Meteorismus).
Zugel. Anwendungsgebiet: Harmonisierung der Empfindungsorganisation im
Stoffwechselsystem bei Verdauungsschwäche mit Blähungen und Neigung
zu Bauchkrämpfen sowie damit zusammenhängenden Unruhezuständen
und Schlafstörungen. (Indikation für WALA, Carum carvi Zäpfchen.)
Dr. Koll Pflanzenextrakt Griffonia MacaDr. Koll Gemmoextrakt: Juniperus communis - WacholderDr. Koll Gemmoextrakt: Abies pectinata – EdeltanneDr. Koll Pflanzenextrakt: Gerstengras – Hordeum vulgare

Wiesen-Kümmel - Garten/Anbau

Lichtanspruch: Licht;
Boden Beschaffenheit: lehmiger Boden / Lehmboden; toniger Boden / Tonboden;
Boden PH-Wert: mild; sauer;
Boden Feuchte: frisch;
Boden Nährstoffgehalt: basenreich; nährstoffreich;

Sonstiges

Kümmel wird hauptsächlich in Ägypten, den Niederlanden und Osteuropa angebaut.

Literatur

Bildquellenverzeichnis



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