Nadelkraut - Crassula helmsii

Familie: Crassuláceae
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Garten Sukkulente Neophyt

<b>Nadelkraut - <i>Crassula helmsii</i></b>
Nadelkraut - Crassula helmsii
Bildquelle: Wikipedia User Terpsichores; Bildlizenz: CC BY 4.0;

Crassula: lat. crassus = dick (sukkulente Blätter); "Dick­blatt"


Nadelkraut - Crassula helmsii; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Benblondel">Wikipedia User Benblondel</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung 4.0 International (CC BY 4.0)">CC BY 4.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Crassula_helmsii_4.JPG" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Crassula_helmsii_4.JPG">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Crassula_helmsii_4.JPG</a>

Crassula helmsii ist eine einjährige bis schwächlich ausdauernde, stark verzweigte Pflanze deren Triebe mit aufgerichteten Ende kriechen und die Wuchshöhen von bis zu 12 Zentimeter erreicht. Schwimmende Triebe werden bis zu 25 Zentimeter lang. Die eher flachen und leicht fleischigen, grünen bis braunen Blätter sind länglich lanzettlich bis länglich elliptisch. Sie sind 3 bis 8 Millimeter (selten bis zu 12 Millimeter) lang und 1 bis 2 Millimeter (selten 0,8 bis 8 Millimeter) breit.

Die vierzähligen Blüte erscheinen einzeln in den Blattachseln. Ihr Blütenstiel ist zur Fruchtzeit 4 bis 7 Millimeter lang. Die dreieckigen Kelchblätter sind 0,6 bis zu 0,8 Millimeter (selten bis zu 1 Millimeter) lang. Die becherartige Blütenkrone ist weiß. Ihre lanzettlichen, zugespitzten Kronblätter sind ausgebreitet bis etwas zurückgebogen und weisen eine Länge von 1,6 bis zu 2 Millimeter auf. Die länglich keilförmigen, gestutzten Nektarschüppchen sind weiß.

Die Samen sind glatt oder weisen feine, häufig unvollständige Längsrippen auf.


Verbreitung/Vorkommen

Das Nadelkraut ist in Neuseeland, im Südosten von Australien einschließlich Tasmaniens verbreitet. In Westeuropa (einschließlich England und Schottland) ist es an vielen Orten eingeschleppt und als Unkraut verwildert. Im Vereinigten Königreich wurde daher der Verkauf der Pflanze (dort als Australian swamp stonecrop bekannt) mit Wirkung ab April 2014 verboten.

In Deutschland ist die Art seit 1981 nachgewiesen, wo sie erst im Pfälzer Wald, später auch in Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Hessen gefunden wurde. Da sie heimische Süßwasser-Lebewesen verdrängen kann, wurde sie 2013 auf die Schwarze Liste invasiver Arten (Frühwarnliste) gesetzt. Sie bürgert sich ein in Gesellschaften des Verbands Potamogetonion pectinati oder des Littorellion.
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Nadelkraut - Garten/Anbau

Boden Feuchte: nass;

Literatur

Bildquellenverzeichnis



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