Alpen-Pippau - Crepis alpestris

Familie: Asteraceae
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Alpenpflanze

<b>Alpen-Pippau - <i>Crepis alpestris</i></b>
Alpen-Pippau - Crepis alpestris
Bildquelle: Wikipedia User HermannSchachner; Bildlizenz: Public Domain;

Crepis: gr. krepis = Schuh, Boden (wg. der Rosettenblätter im 1. Jahr); "Pip­pau"
alpestris: alpin


Alpen-Pippau - Crepis alpestris; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Anton Hartinger, Atlas der Alpenflora 1882">Anton Hartinger, Atlas der Alpenflora 1882</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/publicdomain/deed.de" target=_blank title="Public Domain">Public Domain</a>;

Die Pippau (Crepis) bilden eine Pflanzengattung in der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Die etwa 200 Arten sind in Nordamerika, Eurasien und Afrika weitverbreitet. Der Trivialname Pippau kommt aus dem Slawischen (poln. pepewa) und galt für den verwandten Löwenzahn (Taraxacum officinale).

Erscheinungsbild und Blätter

Die Pippau-Arten sind ein-, zweijährige oder ausdauernde krautige Pflanzen, die je nach Art Wuchshöhen von 3 bis 120 cm erreichen. Die einfachen oder verzweigten Stängel sind aufrecht bis kriechend. Sie bilden meist Pfahlwurzeln, manchmal bilden sie Rhizome.

Blütenstände, Blüten und Früchte

Die aufrechten körbchenförmigen Blütenstände stehen manchmal einzeln oder meist in verzweigten Gesamtblütenständen. Die Blütenkörbchen weisen einen Durchmesser von 4 bis 15 mm auf. Die 8 bis 18 Hüllblätter stehen in ein bis zwei Reihen; ihre Ränder können grün bis gelblich sein und sind oft behaart. Der Blütenstandsboden ist flach oder konvex. Die Blütenkörbchen enthalten nur fünf bis über hundert Zungenblüten. Die Farbe der Zungenblüten ist meist gelb oder orange, manchmal weiß, rosa oder rötlich.

Die oft gebogenen Achänen sind gelb, braun, grün, rot oder schwarz mit zehn bis zwanzig Rippen. Der Pappus besteht aus 80 bis 150 weißlichen, biegsamen, nicht gefiederten Borstenhaaren, die mehr oder weniger gleich sind oder die äußeren sind kürzer; sie können in ein oder zwei Reihen stehen.

Die meist gestielten Laubblätter stehen oft in grundständigen Rosetten zusammen. Die Blattstiele sind mehr oder weniger geflügelt. Die Blattspreiten sind einfach, gelappt bis fiederteilig. Die Blattränder können glatt, gezähnt oder gesägt sein.


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Alpen-Pippau - Garten/Anbau

Lichtanspruch: Halbschatten; Licht;
Boden Beschaffenheit: kalkhaltiger / kalkreicher Boden; lehmiger Boden / Lehmboden; steiniger Boden / Kies / Grus;
Boden PH-Wert: mild; neutral;
Boden Feuchte: mäßig trocken;

Literatur

Bildquellenverzeichnis



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