Alpen-Mannstreu - Eryngium alpinum

Familie: Apiaceae
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Alpenpflanze verwildernde Zierpflanze

<b>Alpen-Mannstreu - <i>Eryngium alpinum</i></b>
Alpen-Mannstreu - Eryngium alpinum
Bildquelle: Wikipedia User Meneerke bloem; Bildlizenz: CC BY-SA 3.0;
Wiki Commons Bildbeschreibung: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Eryngium_alpinum001.jpg


Eryngium: Abl. unklar, gr. Pflanzenname für eine Distel; "Mannstreu"
alpinus: alpin

Die dornige Doldenhülle schließt sich bei Nässe und Dunkelheit und wehrt Schnecken, Raupen und das Weidevieh ab.

Alpen-Mannstreu - Eryngium alpinum; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Josve05a">Wikipedia User Josve05a</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.0 Unported (CC BY-SA 2.0)">CC BY 2.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Eryngium_alpinum_(9896407204).jpg" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Eryngium_alpinum_(9896407204).jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Eryngium_alpinum_(9896407204).jpg</a>Alpen-Mannstreu - Eryngium alpinum; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Jaqen">Wikipedia User Jaqen</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung 4.0 International (CC BY 4.0)">CC BY 4.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Eryngium_alpinum_-_GBA_Viote_04.jpg" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Eryngium_alpinum_-_GBA_Viote_04.jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Eryngium_alpinum_-_GBA_Viote_04.jpg</a>

Die mehrjährige krautige Pflanze erreicht Wuchshöhen von etwa 50 bis 70 cm (bis 80 cm). Die Pflanze ist sehr distelähnlich. Der Stängel ist im Blütenbereich verzweigt und gerillt.

Die weichen Grundblätter sind sehr lang gestielt. Ihre Form ist ungeteilt, dreieckig oder oval mit herzförmigen Grund. Der Rand ist ungleich grannig gezähnt. Die handförmig gefiederten Stängelblätter sind wechselständig angeordnet und besitzen distelartige Stacheln.

Die Blüten werden zwei bis drei Millimeter lang und sitzen dichtgedrängt in einem rundlichen, walzenförmigen Blütenstand. Bemerkenswert sind die amethystfarbenen, bläulichen Hüllblätter die einen extrafloralen Schauapparat bilden, der die Anlockung der Insekten übernimmt. Die Hüllblätter sind stechend und gezackt.

Blütezeit ist von Juli bis September.

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 16.


Verbreitung/Vorkommen

Die Hauptverbreitung dieser Art ist in den Westalpen, Jura (Gebirge) und dem Dinarischen Gebirge. Als Standort werden kalkhaltige Böden, Hochstaudenflure und Wildheuplanggen in 1200 bis 2500 m Höhe bevorzugt. Sie kommt vor allem in Gesellschaften des Caricion ferrugineae und der Adenostyletalia vor.

In Österreich kommt die Art sehr selten in Südwest-Kärnten (westliche Karnische Alpen) vor und ist auch in Vorarlberg nachgewiesen.
Gemmoextrakt: Rubus idaeus - HimbeereDr. Koll Pflanzenextrakt: Gerstengras – Hordeum vulgareDr. Koll Gemmoextrakt: Betula alba - SilberbirkeDr. Koll Pflanzenextrakt: Gelber Enzian – Gentiana lutea

Alpen-Mannstreu - Garten/Anbau

Boden Beschaffenheit: kalkhaltiger / kalkreicher Boden; Silikatboden; steiniger Boden / Kies / Grus; toniger Boden / Tonboden;
Boden Feuchte: frisch;

Die Pflanze wird selten als Zierpflanze kultiviert. Sie ist manchmal auch angesalbt wie in Südtirol (Ultental).

Literatur

Bildquellenverzeichnis



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