Rauher Löwenzahn - Leontodon hispidus

Familie: Asteráceae - Korbblütler
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Alpenpflanze Hummelblume

Rauher Löwenzahn - Leontodon hispidus
Rauher Löwenzahn - Leontodon hispidus
Bildquelle: Wikipedia User Javier martin; Bildlizenz: CC BY-SA 3.0;

Leontodon: gr. leon = Löwe, odontos = Zahn (wg. der Blatt­form); "Lö­wen­zahn"
hispidus: rauh


Rauher Löwenzahn - Leontodon hispidus; Bildquelle: <a href="http://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Carl Axel Magnus Lindman Bilder ur Nordens Flora 1901-1905">Carl Axel Magnus Lindman Bilder ur Nordens Flora 1901-1905</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/publicdomain/deed.de" target=_blank title="Public Domain">Public Domain</a>; Rauher Löwenzahn - Leontodon hispidus; Bildquelle: <a href="http://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Tigerente">Wikipedia User Tigerente</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; Rauher Löwenzahn - Leontodon hispidus; Bildquelle: <a href="http://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Fabelfroh">Wikipedia User Fabelfroh</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; Rauher Löwenzahn - Leontodon hispidus; Bildquelle: <a href="http://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Fornax">Wikipedia User Fornax</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>;

Der Steifhaarige Löwenzahn (Leontodon hispidus), auch Rauer Löwenzahn genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Leontodon (Löwenzahn).

Der Steifhaarige Löwenzahn ist eine ausdauernde krautige Pflanze und ein Hemikryptophyt, die Wuchshöhen zwischen 10 und 60 Zentimetern erreicht. Der Stängel ist einzeln oder zu mehreren und unverzweigt. Er ist einköpfig mit bis zu zwei Schuppenblättern. Die Laubblätter sind in einer grundständigen Rosette angeordnet und vielgestaltig länglich, ganzrandig bis fiederspaltig und von grasgrüner bis gräulichgrüner Farbe. Die Blätter sind bei den einzelnen Unterarten nicht bis sehr dicht behaart.

Die Art blüht von Juni bis Oktober, wobei die Blüten etwa von 5 bis 15 Uhr geöffnet sind. Die Blütenhülle erreicht einen Durchmesser von 12 bis 17 mm und besteht aus lanzettlichen, dunkelgrünen bis schwärzlichen Hüllblättern. Die eigentliche Blüte ist gelb und deutlich länger als die Hülle. Der Pappus ist schmutzig weiß oder bräunlich. Die innere Reihe ist fedrig, die äußere borstig.

Die Chromosomenzahl der Art ist 2n = 14



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Verbreitung/Vorkommen

Die Art ist in Europa heimisch, wurde aber nach Nordamerika eingeschleppt. In den Vereinigten Staaten kommt sie in Ontario, Connecticut, Kansas, New York, Ohio, Georgia und Pennsylvania vor.

Die nominotypische Unterart der Gattung kommt auf nährstoffreichem Grünland, auf Nasswiesen und auf Halbtrockenrasen vor. Die Pflanze findet sich oft an Weg- und Straßenrändern. Wichtige Begleitarten sind Gemeine Schafgarbe, Spitzwegerich oder Gewöhnliches Ruchgras. Die Unterart subsp. hyoseroides bevorzugt Kalkfelsen, Geröll- und Schutthalden. Hier sind wichtige Begleitarten Kalk-Blaugras, Huflattich oder Berg-Reitgras. In den Allgäuer Alpen steigt die Art im Tiroler Teil auf der Rothornspitze bis zu 2300 m Meereshöhe auf.

Heimat

Europa

Verwendung in der Küche

In Kriegszeiten wurden diese als Kaffeeersatz genutzt.

Inhaltsstoffe

Die Wurzeln des Steifhaarigen Löwenzahns enthalten Inulin.


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Rauher Löwenzahn - Garten/Anbau

Boden Beschaffenheit: lehmiger Boden / Lehmboden; steiniger Boden / Kies / Grus;
Boden Feuchte: frisch;
Boden Nährstoffgehalt: mäßig basenreich; mäßig nährstoffreich; nährstoffreich;

Sonstiges

Der Steifhaarige Löwenzahn wurde 1753 von Carl von Linné in Species Plantarum erstveröffentlicht.Er ist sehr formenreich und gliedert sich in zahlreiche Unterarten, die aber nach De Groot (1977) nur von geringer Stabilität sind. Diese Unterarten sind wahrscheinlich nicht genetisch fixiert, sondern wohl eher Standortmodifikationen. In Kulturversuchen zumindest erwiesen sich die meisten Merkmale als hochvariabel. Die einzige Ausnahme bildet wohl Leontodon hispidus subsp. hyoseroides (Rchb.) Murr, die vor allem hinsichtlich der Blattdicke und Form eine gewisse Konstanz aufweist. Die Abgrenzung von Leontodon hispidus subsp. hispidus und Leontodon hispidus subsp. glabratus beruht wohl ausschließlich auf der Dichte der Behaarung und ist mit äußerster Vorsicht zu betrachten.

Literatur




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