Futter-Esparsette - Onobrychis viciifolia

Familie: Schmetterlingsblütler

Kategorie: Futterpflanze  Gründüngung-Bodenverbesserer  Neophyt  Bienenblume  Alpenpflanze  verwildernde Zierpflanze  Pionierpflanze  

Futter-Esparsette Info

Onobrychis: gr. onos = Esel, brychein = beißen, fressen (Vieh­fut­ter); "Es­par­sette"

andere Namen: Saat-Esparsette

Die Futter-Esparsette ist eine eiweißreiche Trockenfutterpflanze und ein Bodenverbesserer. Sie wird von Pferden und Rindern gern gefressen. Als Weidepflanze wurde sie aber von anderen Pflanzen verdrängt, die zur Intensivnutzung besser geeignet waren.

Die mehrjährig ausdauernde Futter-Esparsette (Onobrychis viciifolia) ist ein Schmetterlingsblütler, der vor allem als Trockenfutterpflanze Verwendung findet. Der Anbau findet seit dem 16. Jahrhundert statt. Jedoch geht der Anbau in neuerer Zeit stark zurück. Nicht selten erfolgt auch eine Anpflanzung als Bodenverbesserer.

Die Saat-Esparsette wird mit ihrem aufrechten Stängel 30 bis 90 cm groß und überdauert den Winter als Hemikryptophyt. Die Laubblätter sind zu 6 bis 12 unpaarig gefiedert. Die einzelnen Fiederblättchen sind etwa 15 bis 25 mm lang und 4 bis 7 mm breit und eilänglich geformt. Die dichtblütige Blütentraube ist vor dem Aufblühen ebenfalls eilänglich geformt, an der Spitze aber abgerundet und zur Blütezeit etwa 1,5 bis 3 cm breit. Die Stiele der Einzelblüten sind nur 1 bis 1,5 mm lang. Die Tragblätter sind 3,5 bis 4 mm lang und nur wenig kürzer als der wollig behaarte Kelch. Die Kronblätter werden 10 bis 14 mm lang und sind rosa mit wenigen weißen Schattierungen gefärbt. Die Fahne ist etwa gleichlang wie das Schiffchen. Der stumpfe, oft purpurn geaderte Flügel ist 3 bis 4 mm lang und kürzer als der Kelch. Die Hülsenfrüchte werden 6 bis 8 mm lang und weisen einen mit 6 bis 8 dicken bis 1 mm langen Stacheln besetzten Kamm auf.

Die Futter-Esparsette ist ein Hemikryptophyt (Schaftpflanze), ein Rohbodenpionier und ein Tiefwurzler, denn sie wurzelt zur Trockenheitsanpassung bis 4 m tief. Sie besitzt Wurzelknöllchen mit Stickstoff bindenden Bakterien.


Futter-Esparsette Steckbrief

Blütenfarbe: rot, rosa oder purpurn;
Höhe/Länge von 30cm bis 60cm
Blütezeit von Mai bis Juli
Lebensraum: Äcker, Getreidefelder, Brachen; gestörte Standorte: Schutt- und Kiesplätze, Wege, Straßenränder, Unkrautfluren, Stadt, Pflasterritzen, u.a.; Halbtrockenrasen; Magerrasen; Magerwiesen; Mittelgebirge;
Blütenstand: Traube
Blattstellung: mittlere Stängelblätter wechselständig
Blattspreite: geteilt
Blattrand: ganzrandig;
Besonderheiten Blatt/Pflanze: Nebenblätter (kleine Seitenblätter am Blattgrund);
Häufigkeit: häufig
Lebensform: Hemikryptophyten (Überdauerungsknospen liegen an der Erdoberfläche)
Lebensdauer: ausdauerndes Kraut (Staude);
Zeigerpflanze: Kalkzeiger; Lehmzeiger;
Höhenstufen: Ebene / Tiefland (0-450m); Hochlage (1500-3000m); Mittellage (450-1500m);
Höhenstufe min: 0m
Höhenstufe max. in den Alpen: 2500m
Bestäubungsart: Insektenbestäubung;
Nährstoffbedarf: basenreich; nährstoffarm;
Bodenart: +/- humoser Boden; kalkhaltiger / kalkreicher Boden; lehmiger Boden / Lehmboden; Lößboden;
PH-Wert Boden: mild;
Bodenfeuchte: mäßig trocken;

Futter-Esparsette Systematik

Abteilung:
Spermatophyta - Samenpflanzen
Unterabteilung:
Angiospermae - Bedecktsamer
Klasse:
Dicotyledoneae (Magnoliopsida) - Zweikeimblättrige
Unterklasse:
Rosidae - Rosenähnliche
Ordnungsgruppe:
Rosiflorae - Rosenblütige
Ordnung:
Fabales - Hülsenfrüchtler (Leguminosae)
Familie:
Fabaceae
Gattung:
Onobrychis
Art:
viciifolia

Futter-Esparsette Garten / Anbau

Boden Beschaffenheit: +/- humoser Boden; kalkhaltiger / kalkreicher Boden; lehmiger Boden / Lehmboden; Lößboden;
Boden PH-Wert: mild;
Boden Feuchte: mäßig trocken;
Boden Nährstoffgehalt: basenreich; nährstoffarm;
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Literatur

Bildquellenverzeichnis





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