Bei Philodendron-Arten handelt es sich um immergrüne, ausdauernde krautige Pflanzen, die als Wurzelkletterer, epiphytisch oder buschförmig wachsen können. Sie können Wuchshöhen von bis zu 6 Metern erreichen. Die ledrigen, glänzenden Laubblätter können einfach, fiederteilig oder fiederspaltig sein; sie sind eiförmig, länglich, herz-, pfeil- oder breit speerförmig, ganzrandig oder gesägt und stehen wechselständig, an langen Sprossachsen oder in Rosetten. Die Blütenstände bestehen aus dem für Aronstabgewächse typischen einzelnen Hüllblatt (Spatha) und einem Kolben (Spadix).
Ökologie
Aus "Philodendron pinnatifidum" aus Curtis’s Botanical Magazine, 1872
Philodendren können eine höhere Temperatur als die Außentemperatur erzeugen. Bei 4° C beträgt die Temperatur in den geschlossenen Blütenständen beispielsweise von Philodendron bipinnatifidum bis zu 38 °C. Durch die höhere Temperatur strömen die Duftstoffe der Blüten besser aus, ähnlich einer Duftlampe mit verdampfendem Duftöl. Die Blüten der Philodendren riechen aasartig und locken Insekten zur Bestäubung an. Die Früchte sind grün und gurkenartig langgestreckt. Das reife Fruchtinnere einiger kultivierter Arten schmeckt bananenartig und ist um einen weichen Kern geschichtet.
| Giftige Pflanzenteile | ganze Pflanze |
| Giftigstes Pflanzenteil | Blatt oder Stängel |
Erste Symptome
Schleimhautreizung, Brennen im Mund /Rachenraum
Folgesymptome
Erbrechen, Schluckbeschwerden
Symptome bei Hautkontakt
Augenreizung, Hautreizung, Schleimhautreizung, Brennen im Mund, Hautirritationen, Kontaktdermatitis
Sofortmaßnahmen
Haut-Schleimhautkontakt: Haut mit Wasser spülen, Augenkontakt: Augen mit Spritzflasche ausspülen, Haut-Schleimhautkontakt: Blasen steril abdecken
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