Hain-Sternmiere - Stellaria nemorum

Familie: Caryophyllaceae
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Alpenpflanze

<b>Hain-Sternmiere - <i>Stellaria nemorum</i></b>
Hain-Sternmiere - Stellaria nemorum
Bildquelle: Wikipedia User Stef1432; Bildlizenz: CC BY-SA 3.0;

Stellaria: lat. stella = Stern (Blüte); "Sternmiere"
nemorosa: schattig, waldreich

andere Namen: Wald-Sternmiere


Hain-Sternmiere - Stellaria nemorum; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Prof. Dr. Otto Wilhelm Thome Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz 1885, Gera, Germany">Prof. Dr. Otto Wilhelm Thome Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz 1885, Gera, Germany</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/publicdomain/deed.de" target=_blank title="Public Domain">Public Domain</a>; Hain-Sternmiere - Stellaria nemorum; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Annelis">Wikipedia User Annelis</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>;

Diese ausdauernde krautige Pflanze erreicht Wuchshöhen von etwa 20 bis 60 cm. Der Stängel wächst mehr oder weniger aufsteigend, ist schlaff und oberwärts drüsig-zottig behaart (selten kahl). Im oberen Teil ist er ringsum weichhaarig. Die Laubblätter sind eiförmig und zugespitzt, die unteren sind gestielt und am Grunde stumpf oder herzförmig. Am Rand sind sie gewimpert.

Die Kronblätter sind weiß, fast bis zum Grund zweispaltig und etwa doppelt so lang wie die lanzettlichen Kelchblätter.

Die Hain-Sternmiere ist ein Hemikryptophyt mit weit kriechenden Ausläufern.

Bestäuber sind Fliegen und Käfer . Die warzigen Samen sind bis 1,3 mm groß; es erfolgt Schwimmausbreitung und Ausbreitung als Windstreuer.


Standort

Die Hain-Sternmiere wächst in staudenreichen Bergwäldern oder subalpinem Knieholzgestrüpp, in tiefen Lagen in bachbegleitenden Erlenwäldern auf kühlen, sickerfrischen, feuchten, nährstoff- und basenreichen, kalkarmen, humosen Lehm- und Tonböden.
Gemmoextrakt: Ribes nigrum - schwarze JohannisbeereDr. Koll Gemmoextrakt: Vitis vinifera - WeinrebeDr. Koll Gemmoextrakt: Schwarzerle – Alnus glutinosaDr. Koll Gemmoextrakt: Rosa canina - Heckenrose

Hain-Sternmiere - Garten/Anbau

Boden Beschaffenheit: +/- humoser Boden; lehmiger Boden / Lehmboden; Mullboden; toniger Boden / Tonboden;
Boden PH-Wert: mäßig sauer;
Boden Feuchte: feucht; frisch;
Boden Nährstoffgehalt: basenreich; nährstoffreich;

Literatur

Bildquellenverzeichnis



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