Hügel-Klee - Trifolium alpestre

Familie: Fabaceae
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Gründüngung-Bodenverbesserer Alpenpflanze

<b>Hügel-Klee - <i>Trifolium alpestre</i></b>
Hügel-Klee - Trifolium alpestre
Bildquelle: Wikipedia User Fabelfroh; Bildlizenz: CC BY-SA 3.0;

Trifolium: lat. tri = drei, folium = Blatt (Blattform); "Klee"
alpestris: alpin

Alle Kleearten ziehen Wurzelknöllchen bildende, Stickstoff bindende Knöllchenbakterien (Rhizobium) an, die mit dem Klee eine Symbiose eingehen.

Hügel-Klee - Trifolium alpestre; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Dezidor">Wikipedia User Dezidor</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; Hügel-Klee - Trifolium alpestre; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User File Upload Bot Magnus Manske">Wikipedia User File Upload Bot Magnus Manske</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.0 Unported (CC BY-SA 2.0)">CC BY 2.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Trifolium_alpestre_(7315437522).jpg" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Trifolium_alpestre_(7315437522).jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Trifolium_alpestre_(7315437522).jpg</a>

Die die kugeligen bis eiförmigen Blütenstände sind kaum gestielt und von den obersten Blättern umgeben. Die zwittrigen Blüten sind fünfzählig und zygomorph mit doppelter Blütenhülle. Der Kelch ist außen zottig behaart und 20-nervig. Die Krone ist 10 bis 15 mm lang und besitzt die typische Form der Schmetterlingsblüte.

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 16.
Die Überwinterungsknospen befinden sich nahe der Erdoberfläche, es ist also ein Hemikryptophyt. Wenn die Standorte nicht zu flachgründig sind, bildet der Hügel-Klee tiefe Wurzeln aus, um an ausreichende Feuchtigkeit zu kommen.


Standort

Der Hügel-Klee wächst in Gebüschen, lichte Standorte in trockenen Wäldern, auf trockenen Wiesen und in Krautsäumen. Er ist eine Charakterart für den Verband: „Staudensäume an Gehölzen“ (Geranion sanguinei) (Pflanzensoziologie).Diese subozeanische Halblichtpflanze ist ein Trockniszeiger, wächst auf stickstoffarmen Standorten häufiger und ist nicht salzertragend.

Verbreitung/Vorkommen

Das Areal des Hügel-Klee erstreckt sich in fast ganz Europa von den Pyrenäen bis Mittelfrankreich, Lothringen, Eifel, Hannover, Dänemark, Estland, weiter bis zum Ural und bis zum Kaukasus im Osten; südlich bis ins nördliche Griechenland und Mittelitalien. Für Europa gibt es Belege aus: Albanien, Österreich, Bulgarien, Tschechien, Slowakei, Dänemark, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Ungarn, Italien, Luxemburg, Polen, Rumänien, Schweiz, Türkei, ehemaliges Jugoslawien. Auf dem asiatischen Kontinent kommt der Hügel-Klee zum Beispiel in Kleinasien: im Iran und der Türkei vor.

Der Hügel-Klee fehlt im mitteleuropäischen Tiefland westlich der Elbe; an ihrem Unterlauf und östlich der Elbe ist er sehr selten; in den niedrigen Mittelgebirgen sowie in Ober- und Niederösterreich ist er selten, er bildet dort aber oft kleinere Bestände; in den höheren Mittelgebirgen Mitteleuropas fehlt er ganz; im Alpenvorland fehlt er in größeren Gebieten; in den Südalpen kommt er zerstreut vor; insgesamt ist er in Mitteleuropa selten.

In Mitteleuropa bevorzugt der Hügel-Klee die kolline bis montane Höhenstufe. Er steigt in den Alpen bis 1800 Meter auf und die maximale Höhenlage wird mit bis zur 2300 Metern angegeben.

Der Hügel-Klee hat in den letzten Jahrzehnten in Mitteleuropa viele Standorte verloren. Das Vorkommen in Niedersachsen ist stark gefährdet und in Mecklenburg-Vorpommern gefährdet. In Baden-Württemberg ist die Art in den Nördlichen Gäulandschaften, Südlichen Gäulandschaften, Keuper-Lias-Land und auf der Schwäbischen Alb gefährdet; die restlichen Vorkommen sind nicht gefährdet. Alle anderen Vorkommen in Deutschland sind nicht gefährdet.
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Hügel-Klee - Garten/Anbau

Lichtanspruch: Halbschatten; Licht;
Boden Beschaffenheit: +/- humoser Boden; kalkarmer / kalkfreier Boden; lehmiger Boden / Lehmboden; sandiger Boden / Sandboden; steiniger Boden / Kies / Grus; toniger Boden / Tonboden;
Boden PH-Wert: neutral;
Boden Feuchte: mäßig trocken; trocken; wechseltrocken;
Boden Nährstoffgehalt: basenreich;

Literatur

Bildquellenverzeichnis



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