Berg-Alpenglöckchen - Soldanella montana

Familie: Primulaceae
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Alpenpflanze

<b>Berg-Alpenglöckchen - <i>Soldanella montana</i></b>
Berg-Alpenglöckchen - Soldanella montana
Bildquelle: Wikipedia User Don Pedro28; Bildlizenz: CC BY-SA 3.0;

Soldanella: mittel-lat. solidus, ital. soldo, "Sold" = kleines Geld­stück (Blattform); "Troddelblume"
montanus: Berg-

andere Namen: Wald-Soldanelle, Bergglöckchen, Berg-Troddelblume, Berg-Soldanelle


Berg-Alpenglöckchen - Soldanella montana; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Don Pedro28">Wikipedia User Don Pedro28</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>;

Vegetative Merkmale

Die Wald-Soldanelle wächst als ausdauernde krautige Pflanze. Es ist ein kriechender „Wurzelstock“ vorhanden. Die einfache Blattspreite ist bei einer Breit von bis zu 7 Zentimetern, rund bis nierenförmig und schwach gekerbt.
Generative Merkmale

Die Blütezeit reicht, je nach Standort, von April bis Juni. Die Blütenstandsschäfte sind 10 bis 20 Zentimeter, ausnahmsweise bis 35 Zentimeter hoch und tragen jeweils drei bis zehn Blüten. Die bläuliche Blütenkrone ist zerschlitzt.

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 40, seltener 38.


Standort

Sie bevorzugt Höhenlagen von 500 bis 1500 Metern. Sie wächst auf moosigen, nährstoff- und basenarmen, sauren Rohhumusböden und hat damit ganz andere Ansprüche als die Alpen-Soldanelle, die kalkreiche Böden bevorzugt. Sie besiedelt Feuchtstellen in nicht zu dichten Fichtenwäldern, sie geht aber auch auf lückige, vernässte und anmoorige Waldwiesen und auf trockene Stellen in Hoch- und Zwischenmooren. An ihren Standorten ist sie fast immer bestandsbildend. Sie ist eine Charakterart des Verbandes der Fichtenwälder (Piceion). Im Bayrischen Wald ist sie eine Charakterart des Calamagrostio villosae-Piceetum.

Verbreitung/Vorkommen

Das Berg-Alpenglöckchen kommt im östlichen Alpenvorland, im Ostteil der Nördlichen Kalkalpen bis zum Wiener Schneeberg, im Bayerischen Wald und im Böhmerwald sowie im Waldviertel zerstreut vor.

Sie bevorzugt Höhenlagen von 500 bis 1500 Metern. Sie wächst auf moosigen, nährstoff- und basenarmen, sauren Rohhumusböden und hat damit ganz andere Ansprüche als die Alpen-Soldanelle, die kalkreiche Böden bevorzugt. Sie besiedelt Feuchtstellen in nicht zu dichten Fichtenwäldern, sie geht aber auch auf lückige, vernässte und anmoorige Waldwiesen und auf trockene Stellen in Hoch- und Zwischenmooren. An ihren Standorten ist sie fast immer bestandsbildend. Sie ist eine Charakterart des Verbandes der Fichtenwälder (Piceion). Im Bayrischen Wald ist sie eine Charakterart des Calamagrostio villosae-Piceetum.
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Berg-Alpenglöckchen - Garten/Anbau

Boden Beschaffenheit: kalkarmer / kalkfreier Boden;
Boden PH-Wert: sauer;
Boden Feuchte: mäßig trocken; nass;
Boden Nährstoffgehalt: basenarm; nährstoffarm;

Literatur

Bildquellenverzeichnis



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