Berg-Hellerkraut - Thlaspi montanum

Familie: Kreuzblütler

Kategorie: immergrün  Alpenpflanze  

Berg-Hellerkraut Info

Thlaspi: gr. Pflanzenname, gr. thla-ein = zerquetschen (Frucht­form); "Tä­schelkraut", "Hellerkraut"
montanus: Berg-

Das Berg-Hellerkraut wächst als wintergrüne, ausdauernde krautige Pflanze und erreicht eine Wuchshöhe von etwa 10 bis 25 cm. Sie besitzt eine dünne, meist unterirdisch kriechende, verzweigte Grundachse. An deren Triebspitzen bilden sich blühende und sterile Rosetten. Die mit einer Länge von etwa 2 bis 5 cm ei- bis spatelförmigen Laubblätter sind in einen mehr oder weniger langen Stiel verschmälert. Der Blattrand ist leicht gezähnt. Die sterilen Rosetten blühen im zweiten Jahr. Je Rosette wachsen ein oder mehrere, unverzweigte, runde, kahle meist aufrechte Blütenstängel. Die drei bis acht sitzenden Stängelblätter sind mit einer Länge von etwa 0,5 bis 2 cm herzförmig.

Das Berg-Hellerkraut blüht vorwiegend von April bis Mai. Der Blütenstand ist zu Anfang doldentraubig ausgebildet, später streckt sie sich die Blütenstandsachse auf eine Länge von bis zu 15 cm zum traubigen Blütenstand. Die Kelchblätter sind mit einer Länge von etwa 2 bis 3 mm elliptisch geformt, grün mit weißem Hautrand und mehr oder weniger spreizend. Die mit einer Länge von etwa 5 bis 8 mm spatelförmigen Kronblätter sind mehr als doppelt so lang wie die Kelchblätter.

Die auf etwa 5 bis 10 mm langen, waagerecht abstehenden Stielen stehenden Schötchen sind mit einer Länge von etwa 5 bis 8 mm sowie einer Breite von 4 bis 7 mm rundlich-verkehrt herzförmig und sind an der Spitze etwa 1,5 mm breit geflügelt. In jedem Samenfach befinden sich etwa ein bis fünf Samen.


Berg-Hellerkraut Steckbrief

Blütenfarbe: weiß;
Höhe/Länge von 10cm bis 30cm
Blütezeit von April bis Mai
Lebensraum: Wälder, Waldränder, Gebüsche, Lichtungen, Böschungen;
Blütenstand: Traube
Blattstellung: mittlere Stängelblätter wechselständig
Blattspreite: ungeteilt
Blattrand: ganzrandig;
Trockenfrüchte: Schote
Häufigkeit: selten
Lebensdauer: ausdauerndes Kraut (Staude);
Höhenstufen: Ebene / Tiefland (0-450m); Mittellage (450-1500m);
Höhenstufe min: 0m
Höhenstufe max. in den Alpen: 1100m
Nährstoffbedarf: basenreich; nährstoffarm;
Bodenart: +/- humoser Boden; kalkhaltiger / kalkreicher Boden; lehmiger Boden / Lehmboden; steiniger Boden / Kies / Grus;
PH-Wert Boden: mäßig sauer; mild;
Bodenfeuchte: frisch;

Berg-Hellerkraut Systematik

Abteilung:
Spermatophyta - Samenpflanzen
Unterabteilung:
Angiospermae - Bedecktsamer
Klasse:
Dicotyledoneae (Magnoliopsida) - Zweikeimblättrige
Unterklasse:
Dilleníidae - Dillenienähnliche
Ordnungsgruppe:
Cistiflorae - Cistusblütige
Ordnung:
Capparales - Kapernstrauchartige (Cruciales)
Familie:
Brassicaceae
Gattung:
Thlaspi
Art:
montanum

Berg-Hellerkraut Garten / Anbau

Boden Beschaffenheit: +/- humoser Boden; kalkhaltiger / kalkreicher Boden; lehmiger Boden / Lehmboden; steiniger Boden / Kies / Grus;
Boden PH-Wert: mäßig sauer; mild;
Boden Feuchte: frisch;
Boden Nährstoffgehalt: basenreich; nährstoffarm;
Dr. Koll GemmoKomplex Nr. X - RachensprayDr. Koll Gemmoextrakt: Ficus carica - Feige
Dr. Koll Pflanzenextrakt Griffonia MacaDr. Koll Gemmoextrakt: Schwarzerle – Alnus glutinosa

Literatur

Bildquellenverzeichnis


Schütze diese Pflanze besonders!

ACHTUNG: Nicht pflücken, sammeln oder zertreten!
Diese Pflanze ist evtl. geschützt und steht auf der Roten Liste Bayern! Kategorie 3 (gefährdet)


Weitere Pflanzen der Gattung Thlaspi



 

QR-Code für Berg-Hellerkraut

Scanne den QR-Code und hole die Pflanze ohne zu Tippen auf Dein Smartphone



Diese Webseite verwendet Cookies. Hier erfahren Sie alles zum Datenschutz