Alpen-Greiskraut - Senecio alpinus

Familie: Asteraceae
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Heilpflanze Alpenpflanze

<b>Alpen-Greiskraut - <i>Senecio alpinus</i></b>
Alpen-Greiskraut - Senecio alpinus
Bildquelle: Wikipedia User Butko; Bildlizenz: CC BY-SA 3.0;
Wiki Commons Bildbeschreibung: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Senecio_alpinus_(L.)_Scop._(9373880061).jpg


Senecio: lat. senex, senis = Greis (weißer Pappus, Greisen­haar); "Greis­kraut"
alpinus: alpin

andere Namen: Alpen-Kreuzkraut


Alpen-Greiskraut - Senecio alpinus; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Rotatebot">Wikipedia User Rotatebot</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Senecio_alpinus_ENBLA01.JPG" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Senecio_alpinus_ENBLA01.JPG">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Senecio_alpinus_ENBLA01.JPG</a>Alpen-Greiskraut - Senecio alpinus; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Enrico Blasutto">Wikipedia User Enrico Blasutto</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Senecio_alpinus_ENBLA02.JPG" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Senecio_alpinus_ENBLA02.JPG">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Senecio_alpinus_ENBLA02.JPG</a>

Beim Alpen-Greiskraut handelt es sich um eine ausdauerne krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 30 bis 100 Zentimetern erreicht. Das charakteristischste Merkmal innerhalb der Gattung Jacobaea sind die breiten, höchstens 1,5-mal so langen wie breiten, und ungeteilten Laubblätter mit einem deutlich herzförmigen Spreitengrund. Im Gegensatz zum ähnlichen Berg-Greiskraut (Jacobaea subalpina (W.D.J.Koch) Pelser & Veldkamp) sind die Blattstiele bei Jacobaea alpina nicht geflügelt. Der Blattrand ist unregelmäßig gezähnt. Auf der Unterseite sind die Laubblätter oft spinnwebartig wollig behaart, können aber auch fast kahl sein.

Die Blütezeit reicht von Juli bis September. Die Blütenkörbe stehen in schirmrispigen Gesamtblütenständen. Die Hülle der goldgelben Blütenkörbe besitzt einen Außenkelch.

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 20, seltener 40.

Beim Alpen-Greiskraut handelt es sich um einen Hemikryptophyten. Die Bestäubung erfolgt durch Fliegen und Falter.


Standort

Sie zieht nährstoffreiche und kalkhaltige Böden vor. Sie ist eine Charakterart des Verbandes Rumicion alpini, kommt aber auch in Gesellschaften der Verbände Adenostylion, Alno-Ulmion oder Agropyro-Rumicion vor. Das Alpen-Greiskraut ist ein Intensivwurzler und ein Stickstoff- und Beweidungszeiger.

Verbreitung/Vorkommen

Das Verbreitungsgebiet des Alpen-Greiskraut umfasst Frankreich, Deutschland, die Schweiz, Italien und Österreich. Das Alpen-Greiskraut kommt in alpinen Hochstaudenfluren, Erlen-Gebüschen oder auf Almen in den Alpen in Höhenlagen bis zu etwa 2000 Meter vor. Das Alpen-Greiskraut kommt in den Allgäuer Alpen in Gipfelnähe der Kanzelwand in Bayern in einer Höhenlage von 2030 Metern vor. Auch in höher gelegenen Gebieten des Alpenvorlands kann man es ab und zu finden.

Verwendung in der Pflanzenheilkunde

Bergbauern verwenden einen Absud des Krautes zum Reinigen von Wunden.
Fella-Entoxin®Matrix-Entoxin®Magen-Darm-Entoxin® NBroncho-Entoxin® N

Alpen-Greiskraut - Garten/Anbau

Lichtanspruch: Halbschatten; Licht;
Boden Beschaffenheit: kalkhaltiger / kalkreicher Boden; lehmiger Boden / Lehmboden; toniger Boden / Tonboden;
Boden Feuchte: feucht; frisch;
Boden Nährstoffgehalt: nährstoffreich;

Sonstiges

An Stellen mit intensivem Weidebetrieb kann das Alpen-Greiskraut zu einem lästigen und schnell wachsenden „Unkraut“ werden. Für das Vieh ist es giftig, da die darin enthaltenen Alkaloide Leberschäden verursachen können.

Literatur

Bildquellenverzeichnis



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