Der Gelbfrüchtige Nachtschatten ist eine 40 bis 70 cm hohe krautige Pflanze. Die Blätter und Stängel der Pflanze sind leicht behaart. Sie besitzt längliche, elliptische Blätter, welche sich wechselständig am Stängel befinden. Die Blätter werden 4 bis 8 cm lang und 3 bis 6 cm breit.
Äußerlich sieht der Gelbfrüchtige Nachtschatten dem Schwarzen Nachtschatten (Solanum nigrum) sehr ähnlich, nur durch die Farbe der Beeren lassen sich die beiden Pflanzen eindeutig unterscheiden. Die Beeren sind anfangs grün, reif sind sie gelb-braun, orange bis rot und werden bis zu 1 cm groß.
Die Chromosomenzahl beträgt (für beide Unterarten) 2n = 48.
Der Gelbfrüchtige Nachtschatten ist wie alle Nachtschattengewächse giftig, die Pflanze beinhaltet verschiedene glycosidisch gebundene Steroidglycoside. Trotzdem wird der Gelbfrüchtige Nachtschatten gelegentlich als Nutzpflanze angebaut. Dabei werden meist die Beeren des Gelbfrüchtigen Nachtschatten verwendet. Zumindest von der Unterart alatum werden auch die Blätter der Pflanze als Gemüse verwendet.
| Giftige Pflanzenteile | ganze Pflanze |
| Giftigstes Pflanzenteil | Beere |
Standort
Der Gelbfrüchtige Nachtschatten bevorzugt Hänge und Böschungen und wächst oft in der Nähe von Straßen. Er bevorzugt dabei meist sonnige Plätze.
Verbreitung & Vorkommen
Die Standorte befinden sich zwischen 100 und 1300 Metern über NN. Die Pflanze bevorzugt wärmere Standorte und kommt in Deutschland meist im wärmeren Tiefland vor.
Die Pflanze stammt ursprünglich aus Südeuropa, Teilen Asiens und Nordafrika, sie ist in Nordamerika und Australien ein Neophyt.
Inhaltsstoffe
Verschiedene glycosidisch gebundene Steroidglycoside.
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