Rasiger Klee - Trifolium thalii

Familie: Schmetterlingsblütler

Kategorie: Futterpflanze  Gründüngung-Bodenverbesserer  Alpenpflanze  

Rasiger Klee Info

Trifolium: lat. tri = drei, folium = Blatt (Blattform); "Klee"
thalianus: n. d. dtsch. Botaniker Johann Thal (1542-1588)

andere Namen: Thals Klee

Alle Kleearten ziehen Wurzelknöllchen bildende, Stickstoff bindende Knöllchenbakterien (Rhizobium) an, die mit dem Klee eine Symbiose eingehen.

Der Rasige Klee (Trifolium thalii), auch als Alm-Klee bezeichnet, ist eine Pflanzenart, die zur Unterfamilie der Schmetterlingsblütler (Faboideae) innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae oder Leguminosae) gehört. Der weitere deutsche Name Thals Klee ehrt den Arzt und Botaniker Johannes Thal.

Der Rasige Klee ist eine mehrjährige, krautige Pflanze, die Wuchshöhen zwischen vier und 10 Zentimetern erreicht. Die Pflanze bildet dichte Rasen, wobei aufrechte Stängel mit einer Höhe von maximal drei Zentimetern selten sind. Die Laubblätter sind dreizählig, wobei die einzelnen Blättchen sieben bis zehn Blattnerven aufweisen.

Die Blütenstiele werden 1 bis 1,5 Millimeter lang und sind kürzer als die Kelchröhre. Die Kelchzähne sind nur wenig ungleich. Die Krone ist zuerst weiß, dann lebhaft rosa und im Verblühen hellbraun. Sie wird mit 6 bis 10 Millimeter etwa eineinhalbmal so lang wie der Kelch. Die Blütezeit erstreckt sich von Juli bis August.

Verwechslungsmöglichkeiten

Ähnlich ist der Weißklee (Trifolium repens) mit verzweigt kriechenden und wurzelnden Stängeln - im Gegensatz zum niederliegenden Wuchs des Rasigen Klees.


Standort

Als Standort bevorzugt die kalkstete Pflanze Fettweiden, Lägerflure und Schneeböden.

Verbreitung/Vorkommen

Der Rasige Klee ist in den Alpen von der Dauphiné bis nach Tirol verbreitet. Weiters wächst er in den Spanischen Gebirgen, in den Pyrenäen, im Apennin sowie im Jura in Höhenlagen bis zu 2400 Meter.

In Österreich kommt diese Pflanzenart häufig bis zerstreut aber nur in Vorarlberg und Tirol von der subalpinen bis alpinen Höhenstufe vor. In Kärnten gilt sie als verschollen oder ausgestorben. In Deutschland ist sie nur im Süden Bayerns verbreitet.

Rasiger Klee Steckbrief

Blütenfarbe: rot, rosa oder purpurn; weiß;
Höhe/Länge von 5cm bis 10cm
Blütezeit von Juli bis August
Lebensraum: (Fett-) Wiesen und Weiden; Gebirge; Halbmagerrasen;
Blütenstand: Köpfchen, Körbchen
Blattstellung: mittlere Stängelblätter wechselständig
Blattspreite: geteilt
Blattrand: ganzrandig; gezähnt;
Besonderheiten Blatt/Pflanze: Nebenblätter (kleine Seitenblätter am Blattgrund);
Verholzungsgrad: Stängel krautig
Häufigkeit: sehr häufig
Lebensdauer: ausdauerndes Kraut (Staude);
Höhenstufen: Hochlage (1500-3000m); Mittellage (450-1500m);
Höhenstufe min: 1400m
Höhenstufe max. in den Alpen: 3000m
Nährstoffbedarf: basenreich; nährstoffreich;
Bodenart: +/- humoser Boden; kalkhaltiger / kalkreicher Boden; lehmiger Boden / Lehmboden; steiniger Boden / Kies / Grus; toniger Boden / Tonboden;
Bodenfeuchte: feucht; frisch;

Rasiger Klee Systematik

Abteilung:
Spermatophyta - Samenpflanzen
Unterabteilung:
Angiospermae - Bedecktsamer
Klasse:
Dicotyledoneae (Magnoliopsida) - Zweikeimblättrige
Unterklasse:
Rosidae - Rosenähnliche
Ordnungsgruppe:
Rosiflorae - Rosenblütige
Ordnung:
Fabales - Hülsenfrüchtler (Leguminosae)
Familie:
Fabaceae
Gattung:
Trifolium
Art:
thalii

Rasiger Klee Garten / Anbau

Boden Beschaffenheit: +/- humoser Boden; kalkhaltiger / kalkreicher Boden; lehmiger Boden / Lehmboden; steiniger Boden / Kies / Grus; toniger Boden / Tonboden;
Boden Feuchte: feucht; frisch;
Boden Nährstoffgehalt: basenreich; nährstoffreich;
Dr. Koll Gemmoextrakt: Rosmarinus officinalis - RosmarinDr. Koll Pflanzenextrakt: Gelber Enzian – Gentiana luteaDr. Koll GemmoKomplex Nr. 1Dr. Koll Gemmoextrakt: Quercus pedunculata - Eiche

Literatur

Bildquellenverzeichnis


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