Schwarz-Erle
Die Schwarz-Erle (Alnus glutinosa) ist eine in Europa einheimische Laubbaumart aus der Gattung der Erlen (Alnus) in der Familie der Birkengewächse (Betulaceae). Sie wächst vornehmlich in Wassernähe und sogar in Überschwemmungsgebieten. Mancherorts ist der Baum auch als „Roterle“ bekannt, was sich auf die rötliche Verfärbung an den Schnittstellen des frisch geschlagenen Holzes bezieht. Diese Namensgebung ist jedoch irreführend, da sie zu Verwechslung mit der nordamerikanischen Erlenart Rot-Erle (Alnus rubra) führen kann.
| Wasserbedarf | hoch |
Standort
In Mitteleuropa wächst die Schwarz-Erle vom Flachland bis zu 1.200 m Höhe in den Alpen, und zwar bevorzugt in Durchströmungsmooren, an Söllern, an Bach- und Flussufern sowie in frischen oder feuchten Laubwäldern.
Verbreitung & Vorkommen
Die Schwarz-Erle ist in fast ganz Europa östlich bis nach Sibirien und südlich bis nach Nordafrika heimisch. Nordöstlich von Lübbenau im Spreewald (Bundesland Brandenburg) befindet sich der größte Erlenwald Deutschlands. Kleinere Erlenbrüche finden sich direkt vor Berlin, im Naturpark Nuthe-Nieplitz: das Siethener und das Saarmunder Elsbruch.
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