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Zottiger Mannsschild

Androsace villosa

Vegetative Merkmale

Der Zottige Mannsschild ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 2 bis 10 Zentimetern erreicht. Sie bildet dichte Rasen. Die oberirdischen Pflanzenteile sind stark behaart. Die Laubblätter sind in halbkugeligen Rosetten angeordnet. Die einfachen Blattspreiten sind bei einer Länge von 4 bis 8 Millimetern sowie einer Breite von 1,5 bis 3 Millimetern schmal-lanzettlich bis eiförmig mit stumpfem oberen Ende. Die Blattoberseite ist kahl, der Blattrand und die Blattunterseite sind mit zahlreichen 1 bis 2 Millimeter langen Seidenhaaren und kurzen Drüsenhaaren bedeckt, an der Blattspitze sind sie oft pinselig gehäuft.
Generative Merkmale

Auf einem 2 bis 6 Zentimeter langen Blütenstandsschaft sind in mehrere Blüten in einem gedrängten, doldigen Blütenstand angeordnet. Die Tragblätter sind schmal-lanzettlich und länger als die Blütenstiele. Die Blüten sind sitzend oder kurz gestielt. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf behaarten Kelchblätter sind bis zur Hälfte ihrer Länge verwachsen. Die Krone weist einen Durchmesser von 6 bis 10 Millimetern auf, ist weiß oder rötlich gefärbt und hat einen gelbroten Schlund.

Die Blütezeit reicht von Juni bis Juli.

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 20.

Standort

Diese Art wächst auf Kalk in steinigen Rasen, auf Schutt und auf Fels in der subalpinen und alpinen Höhenstufe in Höhenlagen von 1200 bis 3000 Metern. In Mitteleuropa ist der Zottige Mannsschild selten und fehlt gebietsweise.

Verbreitung & Vorkommen

Der Zottige Mannsschild kommt in Spanien, den Pyrenäen, den Westalpen und Südostalpen, im Schweizer Jura, im Apennin, in den Karpaten und auf dem Balkan vor.

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