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Italienische Waldrebe

Clematis viticella L.

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Protoanemonin (auch Anemonol oder Ranunculol) ist ein Lacton der Hydroxy-penta-2,4-diensäure, welches in unterschiedliche Konzentration als Toxin in allen Hahnenfußgewächsen vorkommt.

Es wird bei Verletzung der Pflanzen freigesetzt und bei Kontakt mit der Haut oder Schleimhaut kommt es zu Vergiftungserscheinungen wie Rötung, Juckreiz oder gar Blasenbildung auf der Haut (Hahnenfußdermatitis). Bei der inneren Aufnahme beeinflusst es das Nervensystem: Es kommt zu Erbrechen, Durchfall und Schwindelanfällen, aber auch zu Krämpfen und Lähmungserscheinungen.

Es ist wirksam gegenüber Pilzen.

Beim Trocknen der Pflanze wird Protoanemonin in das ungiftige Anemonin übergeführt.

Standort

Die Italienische Waldrebe besiedelt sommergrüne Laubwälder, Flussufer, Auwälder, Gebüsche, Hecken, alte Steinmauern und Gärten auf kalkhaltigen, feuchten Böden. Bevorzugt werden tiefgründige, durchlässige Böden in warmen Lagen.

Verbreitung & Vorkommen

Die Italienische Waldrebe ist in Italien, auf der Balkanhalbinsel, in Armenien, Georgien, Aserbaidschan, Türkei bis in den nordwestlichen Iran beheimatet.

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