Gewöhnlicher Dornfarn - Dryopteris carthusiana

Familie: Aspidiaceae
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Sporenpflanze Alpenpflanze

<b>Gewöhnlicher Dornfarn - <i>Dryopteris carthusiana</i></b>
Gewöhnlicher Dornfarn - Dryopteris carthusiana
Bildquelle: Wikipedia User Wasp32; Bildlizenz: CC BY-SA 3.0;

Dryopteris: gr. drys = Eiche, pteris = Farn (Fiederform); "Wurm­farn"
carthusianorum: Gen. pluralis, n. d. dtsch. Botaniker und Arzt J.F.Cartheuser (1704-1777) und seinem Sohn J.A.Cartheuser (1734 - 1796), eben­falls Arzt und Botaniker, sowie Direktor des Bot. Gartens in Gießen


Gewöhnlicher Dornfarn - Dryopteris carthusiana; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Wasp32">Wikipedia User Wasp32</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Dryopteris_carthusiana6.jpg" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Dryopteris_carthusiana6.jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Dryopteris_carthusiana6.jpg</a>Gewöhnlicher Dornfarn - Dryopteris carthusiana; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Wasp32">Wikipedia User Wasp32</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Dryopteris_carthusiana4.jpg" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Dryopteris_carthusiana4.jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Dryopteris_carthusiana4.jpg</a>Gewöhnlicher Dornfarn - Dryopteris carthusiana; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Cartoffel">Wikipedia User Cartoffel</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Dryopteris_carthusiana,_J._Garmendia_3088.JPG" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Dryopteris_carthusiana,_J._Garmendia_3088.JPG">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Dryopteris_carthusiana,_J._Garmendia_3088.JPG</a>

Die überhängenden Wedel des sommergrünen Farns sind in Rosetten angeordnet. Die Wedel erreichen eine Länge von bis zu 90 Zentimetern. Der Blattstiel ist etwa so lang wie die eiförmig-lanzettliche Spreite und mit hellbraunen Schuppen besetzt. Das Blatt ist doppelt bis dreifach gefiedert und jung gelbgrün, später graugrün. Die Fiederchen sind am Rand stachelspitzig gesägt. Die Sporenbehälter sitzen zweireihig auf der Unterseite der sporentragenden Wedel.

Ähnliche Arten

Der Gewöhnliche Dornfarn ist dem Breitblättrigen Dornfarn recht ähnlich, besonders wenn die Wedel jung und noch ohne Sporenbehälter sind. Der beste Unterschied sind die Schuppen am Blattstiel; sie sind beim Gewöhnlichen Dornfarn nur hellbraun und haben keinen dunkelbraunen Mittelteil.
Chromosomensatz
Die Chromosomenzahl des allotetraploiden Gewöhnlichen Dornfarn beträgt 2n = 164. Zwei seiner Genome stammen von Dryopteris intermedia, einer nordamerikanischen Art. Von welcher Art die beiden andern Genome stammen, ist noch unbekannt. Sie entsprechen vermutlich den zwei noch unbekannten Genomen vom Kammfarn (Dryopteris cristata).


Standort

Der Gewöhnliche Dornfarn kommt in schattigen Wäldern, sowohl in Eichen- und Kiefernwäldern als auch in Erlenbrüchen und am Rand von Mooren vor. Er gedeiht am besten auf nährstoffarmen, sauren, sandigen Böden und wächst auch gern auf Baumstümpfen oder am Fuß von Baumstämmen, besonders im Erlenwald. Er gedeiht von der Ebene bis in die subalpine Höhenstufe. In den Allgäuer Alpen steigt er bis zu ca. 1300 Metern Meereshöhe auf. Der Gewöhnliche Dornfarn wächst gern in Gesellschaften der Verbände Alnion, Alno-Ulmion, Quercion roboris, der Unterverbände Frangulo-Rubenion, Luzulo-Fagenion, aber auch epiphytisch.

Verbreitung/Vorkommen

Sein Areal umfasst Europa und Nordamerika und reicht von Westasien und Nordasien bis zum Baikalsee.

Der Gewöhnliche Dornfarn kommt in schattigen Wäldern, sowohl in Eichen- und Kiefernwäldern als auch in Erlenbrüchen und am Rand von Mooren vor. Er gedeiht am besten auf nährstoffarmen, sauren, sandigen Böden und wächst auch gern auf Baumstümpfen oder am Fuß von Baumstämmen, besonders im Erlenwald. Er gedeiht von der Ebene bis in die subalpine Höhenstufe. In den Allgäuer Alpen steigt er bis zu ca. 1300 Metern Meereshöhe auf. Der Gewöhnliche Dornfarn wächst gern in Gesellschaften der Verbände Alnion, Alno-Ulmion, Quercion roboris, der Unterverbände Frangulo-Rubenion, Luzulo-Fagenion, aber auch epiphytisch.
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Gewöhnlicher Dornfarn - Garten/Anbau

Lichtanspruch: Halbschatten;
Boden Beschaffenheit: lehmiger Boden / Lehmboden; toniger Boden / Tonboden; torfiger Boden / Torfboden;
Boden PH-Wert: sauer;
Boden Feuchte: feucht; frisch; mäßig frisch;
Boden Nährstoffgehalt: basenarm; nährstoffarm;

Literatur

Bildquellenverzeichnis



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