Kleiner Gelbstern - Gagea minima

Familie: Liliáceae
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Pionierpflanze Frühblüher

<b>Kleiner Gelbstern - <i>Gagea minima</i></b>
Kleiner Gelbstern - Gagea minima
Bildquelle: Wikipedia User Faldion; Bildlizenz: CC BY-SA 3.0;

Gagea: n. d. engl. Botaniker Th.Gage (1781 - 1820); "Gelb­stern"
minimus: kleinster (Superlativ von parvus)


Kleiner Gelbstern - Gagea minima; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Carl Axel Magnus Lindman Bilder ur Nordens Flora 1901-1905">Carl Axel Magnus Lindman Bilder ur Nordens Flora 1901-1905</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/publicdomain/deed.de" target=_blank title="Public Domain">Public Domain</a>; Kleiner Gelbstern - Gagea minima; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Pipi69e">Wikipedia User Pipi69e</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>;

Die ausdauernde krautige Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von 7 bis 15 cm. Von anderen Gelbstern-Arten unterscheidet sich Gagea minima unter anderem durch die allmählich zugespitzten Perigonblätter. Die ganze Pflanze wirkt zart und schmächtig. Sie besitzt zwei, unterschiedlich große, von einer gemeinsamen Haut umschlossene Zwiebeln. Daraus wächst ein einziges, 1 bis 2 mm breites, grundständiges Laubblatt, das flach oder schwach rinnig geformt und hellgrün gefärbt ist, es besitzt keine "Kapuzenspitze". Am Grunde ist es oft rötlich überlaufen und es erreicht eine Länge von bis zu 16 cm. Die Jugendblätter nicht blühender Pflanzen sind stielrund geformt und weder kantig noch gerillt. Die oberen Stängelblätter sind klein und linealisch geformt. Nur das unterste ist größer, scheidenförmig, lanzettlich und bis zu 8 mm breit.

Der Blütenstand ist ein- bis siebenblütig. Die langgestielten Blüten entspringen zwei blattartigen Hochblättern. Die schmalen Perigonblätter sind lineal-lanzettlich geformt, zugespitzt, etwa 10 bis 15 mm lang und gelb gefärbt. Häufig krümmen sie sich nach unten. Die Blütenstiele sind kahl oder spärlich behaart.

Der Kleine Gelbstern blüht vorwiegend in den Monaten März bis Mai.

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 24.


Standort

Gagea minima wächst in Laubmischwäldern und Gebüschen. Er bevorzugt frische, nährstoffreiche und lehmige Böden und gilt als Klassen-Charakterart der Buchen- und sommergrünen Eichenwälder Europas (Querco-Fagetea).

Verbreitung/Vorkommen

Der Kleine Gelbstern kommt von Skandinavien über Mitteleuropa bis nach Süd- und Südosteuropa vor. Ferner ist er in Kleinasien bis zum Kaukasus zu finden. Er ist ein eurasisch-kontinentales Florenelement.

In Deutschland ist die Art sehr selten im nordöstlichen und mittleren Gebiet zu finden. In Süddeutschland kommt er lediglich in Nord-Bayern vor. In Österreich ist der Kleine Gelbstern selten und stellenweise gefährdet, während er in der Schweiz selten in den nördlichen Kalkketten zu finden ist.
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Kleiner Gelbstern - Garten/Anbau

Boden Beschaffenheit: +/- humoser Boden; lehmiger Boden / Lehmboden; sandiger Boden / Sandboden; steiniger Boden / Kies / Grus;
Boden Feuchte: frisch;
Boden Nährstoffgehalt: nährstoffreich;

Literatur

Bildquellenverzeichnis



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