Deutscher Streifenfarn - Asplenium alternifolium

Familie: Aspleniaceae
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Sporenpflanze



Asplenium: gr. a = nicht, splen = Milz (Heilmittel bei Milz­lei­den); "Strei­fenfarn"
alternifolius: wechselblättrig


Der Deutsche Streifenfarn (Asplenium × alternifolium, syn. Asplenium germanicum) ist eine Hybride unter den Streifenfarnen. Seine Eltern sind der Nordische Streifenfarn (Asplenium septentrionale) und die diploide Unterart des Braunstieligen Streifenfarns (Asplenium trichomanes ssp. trichomanes).

Der Deutsche Streifenfarn wird 5–20 cm hoch. Seine Wedel werden bis zu 20 cm lang und sind kahl. Der Blattstiel ist so lang wie oder wenig länger als die Spreite und ist bis zur Mitte glänzend kastanienbraun. Die Spreite ist einfach oder am Grunde doppelt gefiedert, ihr Umriss ist schmal lanzettlich. Es sind auf jeder Seite 2–5 Fiedern vorhanden, die unteren sind weiter voneinander entfernt und stärker gespalten. Die oberen sind weniDer Deutsche Streifenfarn wird 5–20 cm hoch. Seine Wedel werden bis zu 20 cm lang und sind kahl. Der Blattstiel ist so lang wie oder wenig länger als die Spreite und ist bis zur Mitte glänzend kastanienbraun. Die Spreite ist einfach oder am Grunde doppelt gefiedert, ihr Umriss ist schmal lanzettlich. Es sind auf jeder Seite 2–5 Fiedern vorhanden, die unteren sind weiter voneinander entfernt und stärker gespalten. Die oberen sind weniger stark geteilt oder ungeteilt, keilig und am oberen Ende gekerbt. Die Chromosomenzahl ist 2n = 108. Die Sippe ist also triploid, zwei Genome stammen vom Nordischen Streifenfarn und eines von der diploiden Unterart des Braunstieligen Streifenfarns.ger stark geteilt oder ungeteilt, keilig und am oberen Ende gekerbt. Die Chromosomenzahl ist 2n = 108. Die Sippe ist also triploid, zwei Genome stammen vom Nordischen Streifenfarn und eines von der diploiden Unterart des Braunstieligen Streifenfarns.


Standort

Man findet sie an Felsen oder Mauern aus Silikatgestein in Europa und Westasien.

Verbreitung/Vorkommen

Diese Sippe ist eine der häufigsten Hybriden unter den Streifenfarnen. Sie kommt aber nur dort vor, wo auch beide Elternarten aufeinandertreffen. Sie kommt an Felsen oder Mauern aus Silikatgestein in Europa und Westasien vor.
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Literatur

Bildquellenverzeichnis



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