Pfefferkraut - Lepidium latifolium

Familie: Brassicáceae
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Gewürzpflanze Salatpflanze Mischkultur Biogarten

<b>Pfefferkraut - <i>Lepidium latifolium</i></b>
Pfefferkraut - Lepidium latifolium
Bildquelle: Wikipedia User Mr.Rosewater; Bildlizenz: CC BY 2.0;
Wiki Commons Bildbeschreibung: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Lepidium_latifolium_02.jpg


Lepidium: gr. lepidion = Schüppchen, Deminutiv zu lepis = Schup­pe (Fruchtform); "Kresse"
latifolius: breitblättrig

andere Namen: Breitblättrige Kresse, Strand-Karse


Pfefferkraut - Lepidium latifolium; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Jan Kops, Flora Batava, Volume 2 1807">Jan Kops, Flora Batava, Volume 2 1807</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; Pfefferkraut - Lepidium latifolium; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Mbc">Wikipedia User Mbc</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>;

Das Pfefferkraut (Lepidium latifolium) ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Kressen (Lepidium). Das Wort Pfefferkraut wird manchmal auch für das Bohnenkraut (Satureja hortensis) benutzt.

Im Aussehen weicht das Pfefferkraut von den anderen Kressen etwas ab. Es handelt sich um mehrjährige krautige Pflanzen, während viele andere Kresse-Arten ein- oder zweijährig sind. Sie erreichen Wuchshöhen von um die 100 cm und sind damit deutlich größer als die anderen Kresse-Arten. Da sie sich über Wurzelausläufer vermehren, bilden sie oft dichte Gruppen.

Der Blütenstand ist eine ziemlich locker verzweigte Rispe, während die Blüten der anderen Arten eher in oben recht kompakten Trauben angeordnet sind. Wegen dieses ausladenden, weißen und duftenden Blütenstandes wird das Pfefferkraut auch manchmal in Blumensträußen verwendet.

Die Schötchen sind abgeflacht und im Umriss rundlich oder breit oval. Die Kelchblätter haben einen weißen Rand, und zwar fast von ihrer Basis an bis zu ihrer Spitze.

Die Blätter sind ungeteilt. Die Stängelblätter sind eiförmig bis lanzettlich, je nach Höhe am Stängel zwischen 5 und 10 cm lang und zwischen 1 und 2 cm breit. Sie sind kahl, und am Rande fein, manchmal auch nur undeutlich gezähnt. Die Grundblätter sind größer und breiter.


Standort

Das Pfefferkraut kommt vor allen an den Küsten auf salzhaltigen Sand- oder Tonböden wie z. B. auf Dünen vor. Es bevorzugt dort zwar auch salzhaltige Standorte, kommt aber auch entlang von Flussufern in Wiesen oder an älteren Ruderalstellen vor.

Verbreitung/Vorkommen

Im Binnenland ist es in Europa nicht so häufig.
Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet umfasste die gemäßigten und meridionalen Zonen Eurasiens (Europa bis Zentralasien). Gegen 1900 wurde es, vermutlich mit Zuckerrübensamen, nach Nordamerika verschleppt.

Heimat

Europa bis Zentralasien

Verwendung in der Küche

Das Pfefferkraut kann genau wie die Gartenkresse in der Küche verwendet werden. Es hat roh den gleichen scharfen, pfeffrigen Geschmack, nur noch etwas intensiver als die Gartenkresse
Dr. Koll Gemmoextrakt: Fraxinus excelsior - EscheDr. Koll Pflanzenextrakt Griffonia MacaDr. Koll Gemmoextrakt: Castanea vesca - EsskastanieDr. Koll Gemmoextrakt: Rosmarinus officinalis - Rosmarin

Pfefferkraut - Garten/Anbau

Lichtanspruch: Licht;
Boden Beschaffenheit: sandiger Boden / Sandboden; toniger Boden / Tonboden;
Boden Feuchte: frisch;

Literatur

Bildquellenverzeichnis



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