Pflanzen aus der Kategorie "Heilpflanze"

Eine Heilpflanze (oder Drogenpflanze, Giftpflanze und Arzneipflanze) ist eine Pflanze, die wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken oder zur Linderung von Krankheiten verwendet werden kann.

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Zwerg-Balsam-Tanne - Abies balsamea

Zwerg-Balsam-Tanne
In der Volksmedizin wird ein Aufguss von Nadeln und der Rinde junger Zweige aufgrund des Gehaltes an Vitamin C gegen Skorbut genutzt.

Bittere Schafgarbe - Achillea clavennae

Bittere Schafgarbe
Die Steinraute wird als Heilkraut bei Magen-, Darm- und Leberleiden sowie als Wundkraut verwendet.

Gewöhnliche Wiesen-Schafgarbe - Achillea millefolium

Gewöhnliche Wiesen-Schafgarbe
Diese Schafgarbenart wird als Gewürz- und Arzneipflanze verwendet, die Droge aus dem Kraut wird als „Herba Millefolii“ bezeichnet. Zu Heilzwecken werden Kraut und Blüten verwendet. Im wesentlichen finden Zubereitungen aus der Pflanze Einsatz bei Schwächen des venösen Systems z.B. bei Hämorrhoiden, Krampfadern, Stauungen im Pfortadergebiet u.a.. Sie wird aber auch bei Ekzemen, bei Hauteinrissen im Bereich des Afters und bei Fisteln eingesetzt.... mehr

Gewöhnliche Sumpf-Schafgarbe - Achillea ptarmica

Gewöhnliche Sumpf-Schafgarbe
Die Sumpf-Schafgarbe ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen zwischen 15 und 150 cm, in der Regel aber ungefähr 40 cm erreicht. Ihre lineal-lanzettlichen Laubblätter sind im Unterschied zu den meisten anderen Schafgarben-Arten ungeteilt und nur fein gesägt. Blütenstand Die Körbchen der Gesamtblütenstände sind mit 12 bis 17 mm für die Gattung recht groß. In einem körbchenförmigen Blütenstand sitzen Zungen- und Röhrenblüten... mehr

Blauer Eisenhut - Aconitum napellus

Blauer Eisenhut
Aconitum wird bei zahlreichen schmerzhaften und entzündlichen Erkrankungen des Nerven-Sinnes-Systems eingesetzt,z.B. Neuralgien, Neuritiden, Herpes zoster. Bei rheumatischen Gelenkerkrankungen, wie akutes Halswirbelsäulen-Syndrom, kindlichem Schiefhals u.a.. Wilder Indigo, Wasserdost, Brechwurz und Eisenhut heißen die natürlichen Feinde der Erkältung: der wilde Indigo hat es auf Halsschmerzen abgesehen, der Wasserdost auf Schnupfen, der Brechwurz... mehr

Kalmus - Acorus calamus

Kalmus
Kalmus ist eine traditionelle Medizinpflanze der asiatischen Medizin, die seit dem 12. Jahrhundert auch in Europa bekannt und als Heilpflanze verwendet wurde.[5] Auch von indigenen Völkern Nordamerikas wird Kalmus für medizinische Bäder, Räucherungen sowie für Teezubereitung und als Gewürz verwendet.[6] Vom Kalmus wird der Wurzelstock (Calami rhizoma) verwendet, der im September und Oktober geerntet wird. Aus den Rhizomen wird das Kalmusöl... mehr

Christophskraut - Actaea spicata

Christophskraut
Das Ährige Christophskraut ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 30 bis 60 (70) cm erreicht. Die 30 cm langen, gestielten Blätter sind doppelt dreizählig gefiedert. Der Rand ihrer ovalen oder ei-lanzettlichen Abschnitte ist unregelmäßig und grob gezähnt. Die vierteiligen Blüten sind klein, weiß und erscheinen in dichten end- oder seitenständigen Trauben. Es sind 15 bis 20 Staubblätter vorhanden. Die Früchte sind schwarze... mehr

Grauer Alpendost - Adenostyles alliariae

Grauer Alpendost
Die ausdauernde krautige Pflanze erreicht Wuchshöhen von etwa 60 bis 150 Zentimeter. Der Stängel ist oben behaart und in der unteren Hälfte kahl. Die Grundblätter sind bis 50 Zentimeter groß, lang gestielt, unregelmäßig grob gezähnt, unterseits filzig und herzförmig eingebuchtet. Im Unterschied zum Grünen Alpendost sind die oberen Stängelblätter meist sitzend und am Grunde geöhrt. Die roten Blüten sind in Körbchen zusammengefasst,... mehr

Frauenhaarfarn - Adiantum capillus-veneris

Frauenhaarfarn
Gegen Husten, Erkältung, Heiserkeit oder Bronchialkatarrh kann ein Aufguss oder eine Alkoholtinktur aus den Wedeln der Pflanze eingenommen werden.[4]

Frühlings-Adonisröschen - Adonis vernalis

Frühlings-Adonisröschen
Als Heildroge (Adonidis herba, Herba Adonidis, Herba Adonidis vernalis) werden die getrockneten oberirdischen Teile der blühenden Pflanze verwendet. Sie enthalten etwa 30 Cardenolidglykoside, besonders Adonitoxin, und Cymarin. Weitere Inhaltsstoffe sind Flavonoide wie Adonivernith. Wie bei allen Pflanzenarten mit herzwirksamen Gykosiden liegen auch hier die giftige und therapeutisch wirksame Dosis eng beieinander. Man verwendet deshalb ausschließlich... mehr

Giersch - Aegopodium podagraria

Giersch
Der Name Podagrakraut oder Zipperleinskraut weist darauf hin, dass Giersch ein traditionelles Mittel gegen Gicht ist. Über Jahrhunderte galt Giersch bei Patienten, die unter Gicht oder Rheuma litten, als probates Heilmittel.

Gewöhnliche Roßkastanie - Aesculus hippocastanum

Gewöhnliche Roßkastanie
Ihren deutschen Trivialnamen erhielt die Rosskastanie, weil mit ihren Extrakten anfangs Pferde gegen Husten und Würmer behandelt wurden. Diese Baumart enthält eine große Zahl an verwertbaren Substanzen, die aus Rinde, Blättern, Blüten und Früchten gewonnen werden. Eingesetzt werden sie vor allem in der Medizin aufgrund ihrer entzündungshemmenden und abschwellenden Wirkung. Rosskastanienpräparate beispielsweise in Salbenform werden oft bei... mehr

Hundspetersilie - Aethusa cynapium

Hundspetersilie
Die Hundspetersilie (Aethusa cynapium) ist eine Giftpflanze aus der Familie der Doldenblütler (Apiaceae). Die Hundspetersilie wächst als ein- bis zweijährige krautige Pflanze und erreicht eine Wuchshöhe von bis zu 100 cm. Die Stängel sind rund, aber leicht kantig, oft weinrot überlaufen sowie bläulich bereift. Die wechselständig am Stängel angeordneten Laubblätter glänzen, haben insgesamt eine dreieckige Form und sind zwei- bis dreifach... mehr

Gemeiner Odermennig - Agrimonia eupatoria

Gemeiner Odermennig
Die wirksamen Inhaltsstoffe sind in den blühenden Sprossspitzen sowie in den Blättern enthalten. Die wichtigen Inhaltsstoffe sind Gerbstoffe des Catechintyps sowie Corilagin (Gallotannin), Bitterstoffe, ätherisches Öl, Flavonoide (v. a. Quercetin und Apigenin), Triterpene, Pflanzensäuren sowie Kieselsäure.[6][4] Als Droge dienen die während der Blüte gesammelten und getrockneten Sprosse (Agrimoniae herba). Auf Grund ihres Gerbstoffgehalts... mehr

Kornrade - Agrostemma githago

Kornrade
Wird bereits bei Hieronymus Bock erwähnt.Adam Lonitzer schreibt: "Raden in ein Glaß gethan / mit Wein gesotten / und den getruncken / gut denjenigen / so schwerlich harnen. Raden in ein Tüchlein gethan / und für die Nase gehalten / benimmt den Schnupffen und Fluß des Haupts. Raden mit Essig gesotten / im Mund gehalten / benimmt das Zahnwehe." In manchen Gegenden wurden Samen der Kornrade beim destillieren von Korn-Branntwein beigemischt, da... mehr

Pyramiden-Günsel - Ajuga pyramidalis

Pyramiden-Günsel
Es handelt sich beim Pyramiden-Günsel um eine alte Heilpflanze, die als Wundmittel und bei Stoffwechselstörungen verwendet wird.

Kriechender Günsel - Ajuga reptans

Kriechender Günsel
Der Tee des Kriechenden Günsel aus getrockneten blühenden Pflanzenteilen soll gegen Rheuma, Magengeschwüre sowie Angina helfen. Nach anderer Quelle kann man aus den oberirdischen Pflanzenteilen einen Aufguss bereiten. Getrunken soll dieser gegen Durchfall wirken, äußerlich angewendet gegen Hautentzündungen, Hämorrhoiden und Schleimhautentzündungen.[3]

Mond-Frauenmantel - Alchemilla lunaria


Die Gattung Alchemilla ist außerordentlich formen- und artenreich. Sie umfasst nach Oberdorfer momentan ca. 90 zum Teil schwer unterscheidbare Arten bzw. Unterarten und Übergangsformen mit einen Verbreitungsschwerpunkt in der hochmontanen bis alpinen Stufe im Gebirge. Die Gattung Alchemilla ist außerordentlich formen- und artenreich. Sie umfasst nach Oberdorfer momentan ca. 90 zum Teil schwer unterscheidbare Arten bzw. Unterarten und Übergangsformen... mehr

Gewöhnlicher Froschlöffel - Alisma plantago-aquatica

Gewöhnlicher Froschlöffel
Der Wurzelstock und die Blätter schmecken scharf und sind frisch giftig. In Russland wurde die Art gegen Tollwut eingesetzt. In Schwaben tränkte man Leinentücher mit dem Saft der Pflanze und band sie auf die Stirn, um Kopfschmerzen zu behandeln. In der Naturheilkunde dienten Wurzeln und Blätter (Herba et radix Alismatis) als Abführmittel.

Ackerlauch - Allium ampeloprasum

Ackerlauch
Medizinisch wird diese Art gleich wie Knoblauch eingesetzt. Der Pflanzensaft soll Insekten und Mäuse vertreiben.

Speisezwiebel - Allium cepa

Speisezwiebel
Die Zwiebel war Heilpflanze des Jahres 2015. Als Heildroge dienen die frischen Zwiebeln. Für die Droge konnten antibakterielle, den Blutdruck, die Blutfette und den Blutzucker schwach senkende Wirkungen nachgewiesen werden, auch gerinnungshemmende und antiasthmatische Eigenschaften wurden nachgewiesen. Die Wirkungen hierfür sollen hauptsächlich auf die antioxidativen Schwefelverbindungen der Zwiebeln zurückzuführen sein. Äußerlich verwendet... mehr

Knoblauch - Allium sativum

Knoblauch
Man verwendet Knoblauch in Abkochung in Klistieren, um die Spulwürmer zu vertreiben. Der oft als unangenehm empfundene Geruch nach dem Genuss von Knoblauch rührt von den Abbauprodukten schwefelhaltiger Inhaltsstoffe wie dem Alliin, das zu Allicin umgewandelt wird, her. Knoblauch ist eine wichtige Selenquelle. Er wirkt antibakteriell und soll der Bildung von Thromben vorbeugen (siehe auch Allicin, ein Inhaltsstoff des Knoblauchs). Die Inhaltsstoffe... mehr

Schlangen-Lauch - Allium scorodoprasum

Schlangen-Lauch
Die Zwiebeln haben auch medizinischen Nutzen. Sie wirken verdauungsfördernd und desinfizierend. Verwendung findet Schlangen-Lauch in der Behandlung von Abszessen und der Amöbenruhr.

Bärlauch - Allium ursinum

Bärlauch
Über die tatsächliche medizinische Wirkung liegen keine gesicherten Kenntnisse vor. Die Volksmedizin schreibt der Pflanze positive Wirkungen bei Arteriosklerose, Bluthochdruck und Verdauungsstörungen zu, insbesondere bei Appetitlosigkeit, Blähungen und Durchfall. Sie wirkt angeblich auch als gutes pflanzliches Antibiotikum. Wenn der Bärlauch bereits aufgeblüht ist, gelten die Blätter nicht mehr als heilsam; wohl aber die Blüten.

Allermannsharnisch - Allium victorialis

Allermannsharnisch
Für innerliche Anwendung werden die Blätter der Pflanze in Weingeist angesetzt und sind dann ein Blutreinigungsmittel. Man sollte die Pflanze im Frühjahr einsetzen, um eine Entschlackung der im Winter angesammelten Gifte zu bewirken. Jedoch gibt es bisher keine Untersuchungen über die tatsächliche Wirksamkeit dieses Hausmittelchens.

Echte Aloe - Aloe vera

Echte Aloe
Die starke abführende Wirkung des aus dem Blattharz gewonnenen Aloin ist seit langer Zeit bekannt.Als Frischblatt kann die ganze Blatthaut mit dem inneren Gel verwertet werden. Da eine maschinelle Verarbeitung nur in sehr aufwändiger Technik den Bitterstoff Aloin herausfiltern kann, wird es ausschließlich für kosmetische Zwecke und als Nahrungsergänzung nur das Blattinnere (Gel bzw. der Saft) der Pflanze verwendet, in seltenen Fällen die ganze... mehr

Echter Eibisch - Althaea officinalis

Echter Eibisch
Eibisch wirkt reizlindernd, hemmt die Aktivitäten der Flimmerhaare in den Bronchien und wird daher noch immer in Hustentees verwendet. „Die Bletter in Milch gesotten/ und also warm getruncken/ vertreibet ein jedes Husten“ (Tabernaemontanus, New Kreuterbuch, 1588). Die heilenden Eigenschaften des Eibisch wurden schon im 9. Jahrhundert v. Chr. beschrieben. Die Wirkstoffe sitzen in den Wurzeln. Zu Pulver zerriebene Wurzeln verarbeitete man früher... mehr

Stockrose - Althea rosea

Stockrose
Die Stockrose hat ähnliche heilende Eigenschaften wie der Eibisch. Sie hilft bei Husten, Atemwegserkrankungen, Harnwegsinfekten und Menstruationsbeschwerden und auch bei Gastritis. In der Schulmedizin wird sie nur ergänzend zu anderen pflanzlichen Mitteln eingesetzt. Mit Honig gesüßter Stockrosen-Tee ist ein altbewährtes Hausmittel gegen Husten und Heiserkeit. Für den Tee werden 2 Esslöffel zerkleinerte Blumen mit ¼ l heißem Wasser übergossen.... mehr

Beifußblättriges Traubenkraut - Ambrosia artemisiifolia

Beifußblättriges Traubenkraut
Die Essenz aus frischen Blütenköpfen und jungen Schößlingen soll gegen Fieber und blutstillend wirken.

Bischofskraut - Ammi visnaga

Bischofskraut
Vegetative Merkmale Das Bischofskraut wächst als ein- bis zweijährige krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von bis zu einem Meter. Die unteren Blätter sind einfach gefiedert, die anderen sind zwei- bis dreifach gefiedert. Die Blattzipfel letzter Ordnung sind linealisch oder fadenförmig.[2] Generative Merkmale Im doppeldoldigen Blütenstand stehen bis zu 150 Doldenstrahlen mit vielen Blüten zusammen. Die Doldenstrahlen sind zur Anthese... mehr
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