Kategorie: Heilpflanze

Eine Heilpflanze (oder Drogenpflanze, Giftpflanze und Arzneipflanze) ist eine Pflanze, die wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken oder zur Linderung von Krankheiten verwendet werden kann.
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Zwerg-Balsam-Tanne

Zwerg-Balsam-Tanne
In der Volksmedizin wird ein Aufguss von Nadeln und der Rinde junger Zweige aufgrund des Gehaltes an Vitamin C gegen Skorbut genutzt.

Bittere Schafgarbe

Bittere Schafgarbe
Die Steinraute wird als Heilkraut bei Magen-, Darm- und Leberleiden sowie als Wundkraut verwendet.

Gewöhnliche Wiesen-Schafgarbe

Gewöhnliche Wiesen-Schafgarbe
Diese Schafgarbenart wird als Gewürz- und Arzneipflanze verwendet, die Droge aus dem Kraut wird als „Herba Millefolii“ bezeichnet. Zu Heilzwecken werden Kraut und Blüten verwendet. Im wesentlichen finden Zubereitungen aus der Pflanze Einsatz bei Schwächen des venösen Systems z.B. bei Hämorrhoiden, Krampfadern, Stauungen im Pfortadergebiet u.a.. Sie wird aber auch bei Ekzemen, bei Hauteinrissen im Bereich des Afters und bei Fisteln eingesetzt.... mehr

Blauer Eisenhut

Blauer Eisenhut
Aconitum wird bei zahlreichen schmerzhaften und entzündlichen Erkrankungen des Nerven-Sinnes-Systems eingesetzt,z.B. Neuralgien, Neuritiden, Herpes zoster. Bei rheumatischen Gelenkerkrankungen, wie akutes Halswirbelsäulen-Syndrom, kindlichem Schiefhals u.a. .

Kalmus

Kalmus
Vom Kalmus wird der Wurzelstock (Calami rhizoma) verwendet, der im September und Oktober geerntet wird. Aus den Rhizomen wird das Kalmusöl gewonnen, das in der Heilkunde und bei der Parfüm- und Likörherstellung (hier hauptsächlich für Magenbitter) verwendet wird. Kalmus gilt als kräftigend und appetitanregend. Wie der echte Ingwer kandiert, wird die Wurzel auch als „Deutscher Ingwer“ gegessen. Das Kauen der Wurzel kann stimmungsaufhellend... mehr

Christophskraut

Christophskraut
Das Ährige Christophskraut ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 30 bis 60 (70) cm erreicht. Die 30 cm langen, gestielten Blätter sind doppelt dreizählig gefiedert. Der Rand ihrer ovalen oder ei-lanzettlichen Abschnitte ist unregelmäßig und grob gezähnt. Die vierteiligen Blüten sind klein, weiß und erscheinen in dichten end- oder seitenständigen Trauben. Es sind 15 bis 20 Staubblätter vorhanden. Die Früchte sind schwarze... mehr

Grauer Alpendost

Grauer Alpendost
Die ausdauernde krautige Pflanze erreicht Wuchshöhen von etwa 60 bis 150 Zentimeter. Der Stängel ist oben behaart und in der unteren Hälfte kahl. Die Grundblätter sind bis 50 Zentimeter groß, lang gestielt, unregelmäßig grob gezähnt, unterseits filzig und herzförmig eingebuchtet. Die roten Blüten sind in Körbchen zusammengefasst, welche wiederum zu einem doldig-rispigen Gesamtblütenstand vereinigt sind.

Giersch

Giersch
Der Name Podagrakraut oder Zipperleinskraut weist darauf hin, dass Giersch ein traditionelles Mittel gegen Gicht ist. Über Jahrhunderte galt Giersch bei Patienten, die unter Gicht oder Rheuma litten, als probates Heilmittel.

Gewöhnliche Roßkastanie

Gewöhnliche Roßkastanie
Ihren deutschen Trivialnamen erhielt die Rosskastanie, weil mit ihren Extrakten anfangs Pferde gegen Husten und Würmer behandelt wurden. Diese Baumart enthält eine große Zahl an verwertbaren Substanzen, die aus Rinde, Blättern, Blüten und Früchten gewonnen werden. Eingesetzt werden sie vor allem in der Medizin aufgrund ihrer entzündungshemmenden und abschwellenden Wirkung. Rosskastanienpräparate beispielsweise in Salbenform werden oft bei... mehr

Kornrade

Kornrade
Wird bereits bei Hieronymus Bock erwähnt.Adam Lonitzer schreibt: "Raden in ein Glaß gethan / mit Wein gesotten / und den getruncken / gut denjenigen / so schwerlich harnen. Raden in ein Tüchlein gethan / und für die Nase gehalten / benimmt den Schnupffen und Fluß des Haupts. Raden mit Essig gesotten / im Mund gehalten / benimmt das Zahnwehe." In manchen Gegenden wurden Samen der Kornrade beim destillieren von Korn-Branntwein beigemischt, da... mehr

Pyramiden-Günsel

Pyramiden-Günsel
Es handelt sich beim Pyramiden-Günsel um eine alte Heilpflanze, die als Wundmittel und bei Stoffwechselstörungen verwendet wird.

Kriechender Günsel

Kriechender Günsel
Der Tee von getrockneten blühenden Trieben soll gegen Rheuma, Magengeschwüre sowie Angina helfen.

Stockrose

Stockrose
Die Stockrose hat ähnliche heilende Eigenschaften wie der Eibisch. Sie hilft bei Husten, Atemwegserkrankungen, Harnwegsinfekten und Menstruationsbeschwerden und auch bei Gastritis. In der Schulmedizin wird sie nur ergänzend zu anderen pflanzlichen Mitteln eingesetzt. Mit Honig gesüßter Stockrosen-Tee ist ein altbewährtes Hausmittel gegen Husten und Heiserkeit. Für den Tee werden 2 Esslöffel zerkleinerte Blumen mit ¼ l heißem Wasser übergossen.... mehr

Mond-Frauenmantel


Alchemilla: arab. = kleine Alchemistin (Guttationstropfen zur ); "Frauen­mantel"
lunaria: mondförmig

Gewöhnlicher Froschlöffel

Gewöhnlicher Froschlöffel
Der Wurzelstock und die Blätter schmecken scharf und sind frisch giftig. In Russland wurde die Art gegen Tollwut eingesetzt. In Schwaben tränkte man Leinentücher mit dem Saft der Pflanze und band sie auf die Stirn, um Kopfschmerzen zu behandeln. In der Naturheilkunde dienten Wurzeln und Blätter (Herba et radix Alismatis) als Abführmittel.

Ackerlauch

Ackerlauch
Medizinisch wird diese Art gleich wie Knoblauch eingesetzt. Der Pflanzensaft soll Insekten und Mäuse vertreiben.

Speisezwiebel

Speisezwiebel
Die Hauszwiebel ist eine einfache Zwiebel mit breitröhrigen, schlauchartigen Blättern; die grünen Teile werden bei manchen Allium-Arten Schloten genannt und gegessen. Im zweiten Jahr bilden sich große Blütenstände, unbeblätterte, röhrige, in der Mitte bauchig aufgetriebene Schäfte (Stängel), an deren Spitze viele grünlichweiße Blüten kugelförmig angeordnet sind. Im Gegensatz zum Knoblauch werden keine Brutzwiebeln im Blütenstand gebildet... mehr

Knoblauch

Knoblauch
Man verwendet Knoblauch in Abkochung in Klistieren, um die Spulwürmer zu vertreiben. Der oft als unangenehm empfundene Geruch nach dem Genuss von Knoblauch rührt von den Abbauprodukten schwefelhaltiger Inhaltsstoffe wie dem Alliin, das zu Allicin umgewandelt wird, her. Knoblauch ist eine wichtige Selenquelle. Er wirkt antibakteriell und soll der Bildung von Thromben vorbeugen (siehe auch Allicin, ein Inhaltsstoff des Knoblauchs). Die Inhaltsstoffe... mehr

Schlangen-Lauch

Schlangen-Lauch
Die Zwiebeln haben auch medizinischen Nutzen. Sie wirken verdauungsfördernd und desinfizierend. Verwendung findet Schlangen-Lauch in der Behandlung von Abszessen und der Amöbenruhr.

Bärlauch

Bärlauch
Über die tatsächliche medizinische Wirkung liegen keine gesicherten Kenntnisse vor. Die Volksmedizin schreibt der Pflanze positive Wirkungen bei Arteriosklerose, Bluthochdruck und Verdauungsstörungen zu, insbesondere bei Appetitlosigkeit, Blähungen und Durchfall. Sie wirkt angeblich auch als gutes pflanzliches Antibiotikum. Wenn der Bärlauch bereits aufgeblüht ist, gelten die Blätter nicht mehr als heilsam; wohl aber die Blüten.
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