Pflanzen aus der Kategorie "Rauschpflanze"

Die hier aufgelisteten Pflanzen können zur Erzeugung eines Rauschzustandes oder zur Befriedigung einer Sucht verwendet werden. Ob eine Pflanzen nützlich (zum Beispiel als Arzneimittel; siehe Heilpflanze) oder schädlich ist, hängt zum Teil von der Verwendung ab und kann auch mengenabhängig sein. So kann beispielsweise ein Stoff, welcher medizinische Verwendung findet, in einer anderen, nicht zwingend höheren Dosis zum Herbeiführen von Rauschzuständen gebraucht werden.

Pflanzen
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Gelber Eisenhut - Aconitum vulparia

Gelber Eisenhut
Der Gelbe Eisenhut (Aconitum lycoctonum) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Eisenhut (Aconitum). Die mehrjährige, krautige Pflanze erreicht Wuchshöhen von 50 bis 150 Zentimetern und hat einen aufrechten Stängel. Die Blätter sind tief handförmig fünf- bis siebenteilig mit grob gesägten Abschnitten. Die zwittrigen, zygomorphen Blüten sind hellgelb und stehen in einer locker- bis dichtblütigen Traube. Der Helm ist etwa doppelt so lang wie... mehr

Kalmus - Acorus calamus

Kalmus
Kalmus ist eine traditionelle Medizinpflanze der asiatischen Medizin, die seit dem 12. Jahrhundert auch in Europa bekannt und als Heilpflanze verwendet wurde.[5] Auch von indigenen Völkern Nordamerikas wird Kalmus für medizinische Bäder, Räucherungen sowie für Teezubereitung und als Gewürz verwendet.[6] Vom Kalmus wird der Wurzelstock (Calami rhizoma) verwendet, der im September und Oktober geerntet wird. Aus den Rhizomen wird das Kalmusöl... mehr

Wermut - Artemisia absinthium

Wermut
Der englische Name „wormwood“ (wörtl. „Wurmholz“) ist eine volksetymologische Umdeutung des altenglischen Namens „wermod“ und deutet darauf hin, dass man dem Wermut anti-parasitäre Eigenschaften zuschreibt. Vgl. H. Marzell, Wörterbuch der deutschen Pflanzennamen, s.v. Artemisia Absinthium L.: „[…] die Pflanze [wurde] früher (wie noch jetzt die verwandte A. Cina) gegen Würmer (Eingeweidewürmer) verwendet […]. Andere [Namens-]Formen... mehr

Tollkirsche - Atropa bella-donna

Tollkirsche
Für das Klassische Altertum konnte die medizinische Verwendung der Schwarzen Tollkirsche nicht mit Sicherheit nachgewiesen werden. In der älteren Volksmedizin sind äußerliche Anwendungen belegt. In mittelalterlichen Kräuterbüchern steht die „unsinnig und tollmachende“ Wirkung der Pflanze im Mittelpunkt. Hildegard von Bingen assoziierte sie mit dem Teufel und beschrieb die zerrüttende Wirkung der Pflanze auf den menschlichen Geist. Hieronymus... mehr

Engelstrompete - Brugmansia

Engelstrompete
Die Engelstrompeten (Brugmansia) sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Nachtschattengewächse. Ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet liegt in Südamerika, sie werden jedoch wegen der auffälligen Blüten weitläufig kultiviert. Engelstrompeten sind 2 bis 5 Meter hohe Sträucher oder Bäume. Die großen Blätter können behaart oder unbehaart sein, die Formen variieren zwischen eiförmig, elliptisch, eiförmig-elliptisch, eng elliptisch,... mehr

Echte Zaunwinde - Calystegia sepium

Echte Zaunwinde
Die Echte Zaunwinde (Calystegia sepium, Syn.: Convolvulus sepium) gehört zu der Familie der Windengewächse (Convolvulaceae). Sie ist eine stark rankende mehrjährige Pflanze, die eine Höhe von 3m erreichen kann. Die 5 trichterförmig verwachsenen Blütenblätter sind weiß, selten blaßrosa und werden etwa 5 bis 7 cm groß und besitzt einen oberständigen Fruchtknoten. Der Stängel ist wechselständig beblättert. Die Blätter sind pfeilförmig... mehr

Indischer Hanf - Cannabis indica

Indischer Hanf
Die Verwendung von Cannabis als Arzneimittel hat eine jahrtausendealte Tradition.[5][6] Älteste Hinweise auf die medizinische Verwendung datieren in das Jahr 2737 vor Christus, in dem der chinesische Kaiser Shen Nung das Harz des Cannabis als Heilmittel bei Beriberi, Verstopfung, Frauenkrankheiten, Gicht, Malaria, Rheumatismus und Geistesabwesenheit empfahl,[7] überliefert durch das älteste bekannte Heilpflanzenkompendium Shennong ben cao jing.... mehr

Alpen-Hexenkraut - Circaea alpina

Alpen-Hexenkraut
Das Alpen-Hexenkraut (Circaea alpina), ist eine sommergrüne und ausdauernde Pflanze und kommt entgegen ihrem Namen auch im Flachland vor. Es bildet unterirdische Ausläufer aus, die auch als Hibernakel bezeichnet werden. Seine Blüten werden von Insekten bestäubt, die Früchte bleiben durch Klettwirkung an Tieren haften. Das Alpen-Hexenkraut wird nur etwa 4 cm bis 20 cm groß und bildet relativ dünne, am Ende knollig verdickte unterirdische Ausläufer... mehr

Acker-Winde - Convolvulus arvensis

Acker-Winde
Die Volksheilkunde wendet die Ackerwinde gerne bei Herz-Kreislaufschwäche, gegen Fieber,Verdauungsbeschwerden, Verstopfung, Gallenschwäche und Blähungen an. Auch übermässige Menstruationsblutungen werden mit der Ackerwinde behandelt. Äusserlich kann man schlecht heilende Wunden und Geschwüre damit behandeln. Wirksame Pflanzenteile: Blätter, Blüten, Kraut, Wurzel Dioskurides führt die Winden als Abführmittel an. Im Mittelalter gebrauchte... mehr

Gemeiner Stechapfel - Datura stramonium

Gemeiner Stechapfel
Der Gemeine Stechapfel ist eine aufrecht- bis buschigwachsende einjährige Pflanze. Die Pflanzen erreichen eine Höhe von 0,2 bis 1,2 m, selten auch bis 2 m. Die Pflanze ist grün oder besitzt einen mehr oder weniger violetten Anflug. Der Stängel ist gabelästig und kahl. Die Blätter sind eiförmig, unregelmäßig spitz gelappt bis doppelt gezähnt oder buchtig, weich und etwa handgroß, dunkelgrün an der Oberfläche und graugrün an der Unterseite;... mehr

Virginische Zaubernuss - Hamamelis virginiana

Virginische Zaubernuss
Hamamelisextrakt, gewonnen durch das Aufkochen der Zweige und Äste, wurde von den Indianern Nordamerikas vielfältig angewendet, besonders zur Behandlung von Blutungen, Schnitt- und Kratzwunden, Prellungen, sowie äußerlichen Entzündungen und Entzündungen im Augenbereich. Der Geschmack der Rinde und Blätter ist zunächst bitter, adstringierend, dann scharf und schließlich süßlich. Es bleibt ein lang anhaltender Nachgeschmack im Mund. Hamamelis... mehr

Schwarzes Bilsenkraut - Hyoscyamus niger

Schwarzes Bilsenkraut
In der Volksheilkunde wurde die narkotisch und halluzinogen wirkende Pflanze als krampflösendes Mittel und als Räuchermittel bei Asthma bronchiale eingesetzt. Die Blätter und auch die leicht dosierbaren Samen des Bilsenkrautes werden wegen ihres berauschenden Effekts geraucht. Heute ist der Einsatz als obsolet anzusehen, da der Wirkstoffgehalt stark schwankt und es häufig zu Vergiftungen kam. Literarisch gewann das Bilsenkraut durch Shakespeare... mehr

Trichterwinde - Ipomoea purpurea

Trichterwinde
Die Prunkwinden (Ipomoea) (auch als Prachtwinden bekannt) sind eine artenreiche Pflanzengattung. Mit etwa 650 Arten sind sie die größte Gattung der Windengewächse (Convolvulaceae). Einige der Arten sind sukkulent. Die meisten Arten sind krautige Kletterpflanzen, einige auch Sträucher.

Sumpf-Porst - Ledum palustre

Sumpf-Porst
Sumpfporst wurde früher in der Medizin bei Zahnproblemen und, wegen seiner berauschenden Wirkung, als Räucherstoff und Zauberpflanze verwendet. Gegenwärtig hat Sumpfporst noch in der Medizin und Homöopathie Bedeutung und wird bei Insektenstichen (einschl. Zeckenstich), Rheuma, Arthritis und Gicht sowie gegen Keuchhusten, Ausschläge und einige Hautkrankheiten wie Krätze eingesetzt. In Nordamerika wurde aus dem engblättrigen Sumpfporst (Rhododendron... mehr

Gemeine Alraune - Mandragora officinarum

Gemeine Alraune
Arthrose, Gicht, Rheumatismus sowie dadurch bedingte Schmerzzustände. Sie wurde früher als Aphrodisiakum, Narkotikum und schmerzstillendes Mittel, teilweise als halluzinogene Droge genutzt, diente aber auch als Zauberwurzel, wegen ihrer Ähnlichkeit mit dem menschlichen Habitus.

Gewöhnliche Katzenminze - Nepeta cataria

Gewöhnliche Katzenminze
Aus Katzenminze-Blättern kann Tee zubereitet werden. Die Volksmedizin schreibt ihm Linderung bei Erkältung, Grippe und Magenverstimmung zu, er gilt als fiebersenkend und schweißtreibend, krampflösend, entgiftend, harntreibend und leicht euphorisierend. Er soll auch bei chronischer Bronchitis helfen und aufgrund seiner antibakteriellen Eigenschaften Infektionen vorbeugen. Studien in den 1970er Jahren zeigten, dass er eine beruhigende Wirkung besitzt.... mehr

Bauern-Tabak - Nicotiana rustica

Bauern-Tabak
Die Pflanzen des Bauern-Tabak sind einjährige krautige Pflanzen, die 40 bis 60, selten 120 cm hoch werden. Die Pflanzen sind mit klebrigen, drüsigen Trichomen bedeckt. Die Blätter sitzen an 5 bis 15 cm langen Blattstielen, sind selbst 10 bis 30 cm lang; eiförmig, länglich bis lanzettlich; membranartig und an der Blattbasis herzförmig bis abgerundet. Die Blütenstände sind kompakte bis lockere Rispen mit vielen Blüten, die Blüten sitzen an... mehr

Virginia Tabak - Nicotiana tabacum

Virginia Tabak
Gemäß der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis gehört zu den Anwendungsgebieten die Harmonisierung der Empfindungsorganisation, insbesondere im Rhythmischen System, z.B. bei krampfartigen Störungen der Bewegungsabläufe der glatten Muskulatur im Magen-Darm-Trakt, Gefäßsystem und Bronchialbereich. Kommission C* (s. Quellen):... Spastische und hypotone Motilitätsstörungen der glatten Muskulatur im Magen-Darm Bereich, Gefäßsystem... mehr

Arznei-Mohn - Papaver bracteatum

Arznei-Mohn
Der Milchsaft der Kapselfrucht enthält um die 6 % Alkaloide, deren wichtigste Vertreter das Oripavin und das Thebain sind. Beide sind strukturell mit Morphin verwandt, das aber selbst in der Pflanze nicht nachgewiesen werden konnte. Aus dem Alkaloid Thebain lassen sich auf industriellem Weg Codein und andere Analgetika herstellen. Bei gezüchteten Kultursorten des Arznei-Mohns bestehen bis zu 98 % der Alkaloide aus Thebain.[2] Zur Morphingewinnung... mehr

Türkischer-Mohn - Papaver orientale

Türkischer-Mohn
Der Türkische Mohn (Papaver orientale) ist eine Pflanzenart aus der Familie der Mohngewächse (Papaveraceae). Er ist auch unter den Namen Morgenländischer Mohn, Orientalischer Mohn, Garten-Mohn, Stauden-Mohn und Feuer-Mohn bekannt. [1] Weltweit ist sie als beliebte Gartenzierpflanze im Gebrauch und für diesen Zweck gibt es eine ganze Reihe von Weiterzüchtungen. Die Pflanze ist insgesamt sehr viel größer als der in Mitteleuropa heimische Klatschmohn.... mehr

Schlaf-Mohn - Papaver somniferum

Schlaf-Mohn
Morphin wird zur Schmerzbekämpfung bei starken Schmerzen, wie bei Tumoren, sowie bei chronischen Schmerzen verschiedenen Ursprungs eingesetzt, aber auch als Droge missbraucht. Morphin ist bei Gallen- und Nierenkoliken zur Schmerzstillung nicht geeignet. Morphin macht psychisch und physisch abhängig. Bei Überdosierung von Morphin setzt der Tod (Letale Dosis) durch Atemdepression ein. Codein besitzt nur 1/6 bis 1/12 der analgetischen Wirksamkeit... mehr

Schilf - Phragmites australis

Schilf
Das Schilfrohr ist ein Rhizom-Geophyt und eine Sumpfpflanze. Die Wildform von Phragmites australis, wird maximal vier Meter hoch. In der Hauptwachstumsperiode des Schilfrohrs verlängern sich die Rhizome an der Spitze täglich bis zu drei Zentimeter. Die ältesten Rhizomteile sterben jeweils ab (Wurzelkriech- und Verlandungspionier). Die Blätter des Schilfrohrs haben statt des Blatthäutchens (Ligula) einen Haarkranz. Die Abflachung der zunächst... mehr

Asiatische Kermesbeere - Phytolacca esculenta

Asiatische Kermesbeere
Aus altchinesischen Berichten geht hervor, dass die Pflanze in China bereits zwischen 1000 und 500 v. Chr. bekannt war und als Arznei- und Nahrungspflanze genutzt wurde. In der traditionellen chinesischen Medizin wird die Indische Kermesbeere zur Behandlung von Tumoren, Ödemen und bei bronchialen Beschwerden eingesetzt, in Tibet bei schmerzenden Verletzungen.

Bittersüßer Nachtschatten - Solanum dulcamara

Bittersüßer Nachtschatten
Trotz der Giftigkeit der Pflanze werden auch heute noch die nach dem Abfallen der Blätter gesammelten, zwei- bis dreijährigen Stängel als Arzneidroge verwendet. Arzneizubereitungen: innerlich als Tee und äußerlich als Aufguss oder Abkochung. In der Homöopathie wird sie außerdem angewandt bei Erkältungen, Husten (v. a. asthmatisch), Blasenentzündungen, Warzen und Hautausschlägen.

Schwarzer Nachtschatten - Solanum nigrum

Schwarzer Nachtschatten
Medizinische Anwendungen des Schwarzen Nachtschatten sind aus vielen Kulturen bekannt. Das während der Blütezeit gesammelte und getrocknete Kraut wird in der Volksheilkunde als Medizin gegen Magen- und Blasenkrämpfe und Keuchhusten eingesetzt, eine äußerliche Anwendung wird bei Ekzemen, nässenden Flechten, Juckreiz, Hämorrhoiden, Schrunden, Prellungen und Abszessen empfohlen. In der Homöopathie wird die gesamte, frische, blühende Pflanze... mehr

Weinrebe - Vitis vinifera

Weinrebe
Gesundheitliche Aspekte des Rotwein Insbesondere einigen Arten von Krebs soll durch Rotwein vorgebeugt werden können. Dieser Effekt wird hauptsächlich dem pflanzlichen Antioxidans Resveratrol zugeschrieben, welches einen Mechanismus einleitet, an dessen Ende entsprechende Krebszellen zerstört werden. Beachtet werden sollte allerdings, dass Alkoholgenuss die Erkrankungswahrscheinlichkeit zu verschiedenen anderen Krankheiten, wie z. B. Kehlkopfkrebs,... mehr
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